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Band: Ufomammut Homepage Ufomammut bei Facebook Metalnews nach 'Ufomammut' durchsuchenUfomammut
Album:Idolum
Genre:Ambient, Doom Metal, Psychedelic
Label:Supernatural Cat
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:07.05.08
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"Zähflüssig wie die Lava des Vesuv"

Denkt man im Zusammenhang mit harter Gitarrenmusik an Italien, so ist die erste Assoziation mit Sicherheit kitschiger Power Metal der Marke RHAPSODY [OF FIRE], dessen Barden auf Grund ihrer ‚cheesy’ Stimmlage beim Hörer eine nicht immer wohlig anmutende Gänsehaut hinterlassen. Einen ähnlichen Effekt – wenn auch die Ursache erfreulicher ist – erzielt der geneigte Doom/Psychedelic Rock-Anhänger durch den Konsum von „Idolum“, dem vierten [sieht man von der Impro-Session mit LENT0 einmal ab] Album der Band mit dem kryptischen, kosmisch-animalischen Namen UFOMAMMUT.

Auf „Idolum“ bleiben UFOMAMMUT ihrem bekannten Stil treu, indem sie durch die ultrafetten Riffs ihrer dumpf-verzerrten Saiteninstrumente in Kombination mit psychedelischen Klangcollagen eine herrlich hypnotische Sogwirkung entstehen lassen. Die in diesem Zuge vermittelte Stimmung erinnert vor allem durch die Synthesizer-Effekte nicht selten an klassische Schwarz-Weiß-Psychothriller bzw. Gruselfilme. Ins atmosphärische Gesamtbild fügt sich auch der leicht verfremdete Gesang nahtlos ein, der von Urlo zwar spärlich aber nicht minder emotional vorgetragen wird. Zudem trällert eine Muse zum träumerisch-einlullenden Sound des Songs „Ammonia“ während bei manch anderen Liedern, so meint man zu vernehmen, Samples aus Filmen in den akustischen Hintergrund integriert wurden. Auch geschwindigkeitsmäßig sorgen die Italiener für die nötige Abwechslung und so werden die das Gesamtbild dominierenden repetitiv-schleppenden Parts des Öfteren von dumpf rockigen Ausbrüchen unterbrochen. Etwas zuviel des Guten mutet man der Hörerschaft allerdings beim abschließenden „Void / Elephantom“ zu, welches von einem über zehnminütigen, gähnend langweiligen Psychedelic Ambient-Part leicht abgewertet wird. Daher minimale Abzüge in der B-Note, denn auch wenn solche Experimente zum Sound UFOMAMMUTs natürlich dazugehören, so sollte man ab einem gewissen Punkt vielleicht doch besser eine zeitlich erträglichere Grenze ziehen.

Nichtsdestotrotz liefern die drei Italiener mit „Idolum“ einen musikalischen Psychotrip der Extraklasse ab, der jeden Fan von Doom Metal sowie Psychedelic und Stoner Rock mit der Zunge schnalzen lassen dürfte. Das aus dem Piemont stammende Trio ist dabei längst nicht nur durch seine Musik bekannt, Sänger/Bassist Urlo zeichnet des Weiteren für das hauseigene Label verantwortlich und ist zudem Mitglied des Malleus Rock Art Lab, dessen Werke die Szene seit Jahren optisch adäquat zu untermalen wissen. Hingewiesen sei zum Schluss deshalb auf die limitierte Vinyl-Version des Albums, die stilecht im bedruckten Pizza-Karton samt CD und Kunstdruck des Artworks bei Supernatural Cat bestellt werden kann.

Trackliste:
1. Stigma
2. Stardog
3. Hellectric
4. Ammonia
5. Nero
6. Destroyer
7. Void / Elephantom
Spielzeit: 01:06:00

Line-Up:
Urlo – Gesang, Bass und Synthesizer
Poia – Gitarren und Synthesizer
Vita – Schlagzeug
Sebastian König [sk]
03.08.2008 | 19:03
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