.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Ufomammut
CD Review: Ufomammut - Oro [Opus Primum]

Ufomammut
Oro [Opus Primum]


Doom Metal, Instrumental, Psychedelic
3.5 von 7 Punkten
"Kopfschmerzen frei Haus"
CD Review: Ufomammut - Eve

Ufomammut
Eve


Doom Metal, Psychedelic, Stoner Rock
7 von 7 Punkten
"BESTES Doom-Album des Jahres?!?"
CD Review: Ufomammut - Idolum

Ufomammut
Idolum


Ambient, Doom Metal, Psychedelic
6.5 von 7 Punkten
"Zähflüssig wie die Lava des Vesuv"
Mehr aus den Genres
CD Review: Zoroaster - Matador

Zoroaster
Matador


Doom Metal, Heavy Metal, Sludge
5.5 von 7 Punkten
"Schnitzel mit Crémefüllung!"
CD Review: Nebelhexe - Essensual

Nebelhexe
Essensual


Ambient, Gothic
3.5 von 7 Punkten
"Metalrelevant?!"
CD Review: Sourvein - Black Fangs

Sourvein
Black Fangs


Doom Metal, Sludge
4 von 7 Punkten
"Solide und ein wenig austauschbar..."
CD Review: Megachurch - Megachurch 2: Judgment Day

Megachurch
Megachurch 2: Judgment Day


Sludge, Stoner Rock
6 von 7 Punkten
"Nur die Harten kommen auf den Drachen!"
CD Review: Dining In Tuscany - 1556

Dining In Tuscany
1556


Ambient, Black Metal, Grindcore
6.5 von 7 Punkten
"Hammer von Down Under, Teil 3"
CD Review: Beardfish - +4626 - Comfortzone

Beardfish
+4626 - Comfortzone


Prog Rock, Prog-Metal, Retro Rock
5 von 7 Punkten
"Einfallslosigkeiten und Geniestreiche"
CD Review: Darkenhöld - Castellum [Tape-Release]

Darkenhöld
Castellum [Tape-Release]


Black Metal, Melodic Black Metal
5.5 von 7 Punkten
"Von Burgen, Schlachten und Franzosen"
CD Review: Cowards - Rise To Infamy

Cowards
Rise To Infamy


Black/Death Metal, Hardcore, Sludge
5.5 von 7 Punkten
"Zerstörung!"
CD Review: Vyre - The Initial Frontier Pt. 2

Vyre
The Initial Frontier Pt. 2


Ambient, Doom Metal, Post/Avantgarde Black Metal
5 von 7 Punkten
"Ausgeklügelt und abgedreht!"
CD Review: Black Sheep Wall - I'm Going To Kill Myself

Black Sheep Wall
I'm Going To Kill Myself


Post Hardcore, Sludge
4 von 7 Punkten
"Flexibel wie eine Eisenbahnschiene"
Cover von Ufomammut -- Oro - Opus Alter
Band: Ufomammut Homepage Ufomammut bei MySpace.com Metalnews nach 'Ufomammut' durchsuchenUfomammut
Album:Oro - Opus Alter
Genre:Doom Metal, Psychedelic, Sludge
Label:Neurot Recordings
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:14.09.12
CD kaufen:'Ufomammut - Oro - Opus Alter' bei amazon.de kaufen
Share:

"Das Mammut ist gelandet"

Mit "Opus Alter" holen die italienischen UFOMAMMUT nun – rund fünf Monate nach dem Vorgänger – zum zweiten Schlag der großen Psychedelic Sludge-Offensive aus. Und wer "Opus Primum" bereits sein Eigen nennt, der weiß schon ganz genau wie der Hase läuft und das Mammut fliegt, denn viel hat sich am Erfolgsrezept nicht verändert.

Mächtige, dröhnende Riffs – meist kurze, sich wieder und wieder wiederholende Taktfolgen – bilden das massive Sludge-Fundament auf dem die Songs basieren. Gitarrensoli sucht man indes vergebens. Dafür übernimmt Urlo am Bass die Rolle, die in den meisten Bands der Lead-Gitarre zugedacht ist und führt mit Teils sehr eingängigen Melodieläufen durch die fünf Stücke der Platte. Den psychedelischen, geradezu spacigen, Charakter bekommt der Sound durch eine ganze Batterie an Gitarren- und Basseffekten, durch Rückkopplung am Gitarrenverstärker und den Einsatz von Synthesizer-Klängen. Ruhige, elektronische Passagen stehen im Wechselspiel mit erruptivem Riffgewitter oder verbinden sich mit diesem zu einem vielschichtigen Klanggeflecht, dass sich in seiner Komplexität beim ersten Durchlauf gar nicht komplett erfassen lässt. Während UFOMAMMUT schon mal einige Minuten lang auf ein und demselben Riff herumreiten und der Synthesizer einen Takt in Endlosschleife wiedergibt sind die fünf Titel untereinander doch sehr variabel gestaltet, markant und besitzen einen hohen Wiedererkennungswert. Besonders im Gedächtnis geblieben sind mir dabei das düstere, sich langsam dahin schleppende "Sublime" und "Deityrant", dessen Riff interessanterweise doch irgendwie verdächtig an "Smells Like Teen Spirit" [NIRVANA] erinnert.

Zwar ist "Opus Alter" kein rein instrumentales Werk, doch der ohnehin seltene Gesang versteckt sich – wenn er denn mal auftaucht – recht gut zwischen dem Dröhnen von Bass und Gitarre und wirkt eher wie ein leises, entferntes Echo seiner selbst. Die Wörter die im vierseitigen Booklet abgedruckt sind [pro Lied sind es nicht mehr als vier Zeilen] lassen sich nur mit äußerster Mühe im komplexen Klanggebilde identifizieren.

UFOMAMMUT sind Teil des italienischen Künstlerkollektivs "Malleus Rock Art Lab" welches sich neben dem gelungenen Cover-Artwork in schwarz und Gold auch für eine visuelle Umsetzung der Stücke auf "Opus Primum" und "Opus Alter" verantwortlich zeigt. Um in den Genuss dieser zu kommen führt [außer natürlich zu Youtube] kein Weg an der auf 500 Einheiten limitierten Version der Schallplatte vorbei, die zudem durch ihren liebevoll gestalteten, handgedruckten [Siebdruck] dreieckigen Umschlag begeistert. Neben der transparenten LP enthält das Set eine DVD mit den Videos der Lieder. Während die Platte allein schon ihrer Aufmachung wegen ihr Geld wert ist kann man auf die psychedelischen, wirren Videozusammenschnitte eher verzichten.

Zugegebenermaßen wird mit "Oro" (it.: Gold) trotz des Titels keine goldene Schallplatte zu holen sein. Die Musik ist eher schwere Kost und ganz sicher nicht jedermanns Sache. Ganze im Gegenteil dürfte UFOMAMMUT wohl auf ein relativ kleines Publikum abzielen. Wenn man mit den Drone- und Ambient-Elementen ebenso wenig anzufangen weiß wie mit der oftmals vorherrschenden Monotonie, so wird man mit dem Album auch nach mehreren Anläufen wohl nicht warm werden. Freunde des Genres hingegen dürfen sich über eine weitere hochkarätige Veröffentlichung aus dem Hause UFOMAMMUT freuen.

"Oro: Opus Alter" ist die gelungene, konsequente Fortsetzung zu "Oro: Opus Primum". Angesicht der starken Parallelen – und das ist der einzige große Kritikpunkt – muss man jedoch Fragen ob man das komplette Opus nicht auch in einem Stück als Doppel-CD/LP hätte veröffentlichen können. Denn auch wenn beide Alben für sich betrachtet hervorragend sind, beschleicht einen doch ein wenig das Gefühl, zweimal für das gleiche Produkt zu zahlen

Trackliste:
01. Oroborus
02. Luxon
03. Sulphurdew
04. Sublime
05. Deityrant
Spielzeit: 00:44:56

Line-Up:
Poia – Gitarre, Synthesizer
Urlo – Bass, Gesang, Effekte, Synthesizer
Vita – Schlagzeug
Michael Klimczak [Sm62]
08.10.2012 | 00:40
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin