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Band: Ugly Kid Joe Homepage Ugly Kid Joe bei Facebook Metalnews nach 'Ugly Kid Joe' durchsuchenUgly Kid Joe
Album:Stairway To Hell
Genre:Alternative, Crossover, Hard Rock
Label:Metalville
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:04.10.13
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"Im bunten Stilmix zurück in die 90er"

Ja, die 90er. UGLY KID JOE sind sicher einigen noch aus diesem längst vergangenen Jahrzehnt bekannt, als sie mit ihrer ersten EP "As Ugly As They Wanna Be", und dem nachfolgenden Album "America's Least Wanted", vor allem aber mit der bei MTV auf Dauerrotation laufenden Single "Cat's In The Cradle" beachtliche Erfolge feierten. Viele werden nicht wissen, dass ausgerechnet dieser Song nicht von UGLY KID JOE geschrieben wurde, sondern ein Cover des amerikanischen Folk Rock Singer/Songwriters Harry Chapin ist. Aber das nur am Rande. Nach ihrem letzten, kaum beachteten Album, "Motel California", löste sich die Band bereits 1997 auf, und kaum jemand hatte damit gerechnet, sie jemals wiederzusehen bzw. wiederzuhören. Wer also wie ich Lust auf einen nostalgischen Trip zurück in die 90er hat, der sollte weiterlesen, um zu erfahren, ob sich das lohnt.

"Stairway To Hell" ist in sofern typisch UGLY KID JOE, als dass es sich um einen bunten Stilmix handelt. Als Teenie hat mir das gefallen, heutzutage finde ich es, bei dieser EP jedenfalls, etwas zu gemischt. Das an AC/DC erinnernde Innencover erklärt jedenfalls nur eine Stufe des "Stairway To Hell", die Einflüsse der austalischen Rocklegende hört man bei "I'm Alright" und dem Opener "Devil's Paradise" am ehesten heraus, wobei man Whifield Cranes Gesang bei letzgenannterem sein Faible für OZZY OSBOURNE deutlich anmerkt. "Love Ain't True!", mit 2 Musikern der ebenso in den 90ern verwurzelten Formation FISHBONE an der Bläsersektion, ist hingegen lupenreiner 90er-Crossover. Funkiger Rock mit Saxophon, den es damals zu Hauf gab, muss man wohl mögen, mir gefielen damals schon die geradlinigen Stücke besser. "No One Survives" soll wohl die Alternative Fans zufriedenstellen, und "You Make Me Sick" ist dann wiederum der Hard Rock- sowohl als auch der Alternative-Fraktion gewidmet. Damit aber auch für wirklich jeden etwas dabei ist, kommt am Ende noch das Countrystück "Another Beer". Ich mag Country, aber "Another Beer" ist eher so ein Kneipenschunkler, bei drei Promille aufwärts vielleicht cool, sonst muss das eher nicht sein. Ansonsten sind die Songs durchaus gut gespielt, aber ob UGLY KID JOE dabei wissen, was sie wollen, wird nicht klar. Möchte man denn nun die Party mit Songs wie "Love Ain't True" oder "I'm Alright" rocken, [dann hätte "Another Beer" immerhin zum Absturz am Schluß dieser gut gepasst], oder melancholischen, ernsthaften Alternative Rock wie bei "No One Survives" zum Besten geben? Vielfalt in Ehren, aber man kann nun mal nicht alle glücklich machen, wenn ein Album oder auch eine EP eine Linie haben soll, und die vermisse ich hier. Mit der EP bekommt man noch drei annehmbare Akustikstücke als Bonus, darunter [natürlich!] auch eine weitere Version von "Cat's In The Cradle". Mit der limitierten Edition erhält man zusätzlich eine ganz amtliche DVD, die neben zwei Videoclips, einem Interview und einem kurzen Making Of zum Artwork auch das komplette Konzert der Band vom 2012er Download Festival. Die Soundqualität von letzterem geht in Ordnung, so daß man hier wirklich etwas für sein Geld bekommt, was ich wiederum sehr positiv aufnehme.

Ich habe es mir mit "Stairway To Hell" wirklich nicht leicht gemacht. Immerhin mochte ich die Band als Teenie. Interessant ist, dass ein volles Album angekündigt wurde, also war das hier wohl nur ein Vorgeschmack darauf? Zu hoffen wäre es, und, dass Ugly Kid Joe sich noch etwas mehr für ein Genre entscheiden. Vielfalt in Ehren, aber das wirkt hier zu gewollt und kompromißbereit. Deshalb liegt "Stairway To Hell" mit 4,5 Punkten auch nur knapp über dem Durchschnitt, wobei die EP an sich 4 bekommt, und ich den halben zusätzlich für die tolle Ausstattung des ganzen gebe. Nostalgiker, die die Band früher mochten, sollten dennoch mal ein Ohr riskieren, dem ein- oder anderen wird es sicherlich zusagen.

Trackliste:
01. Devil's Paradise
02. You Make Me Sick
03. No One Survives
04. I'm Alright
05. Love Ain't True
06. Another Beer
07. Cat's In The Cradle [Acoustic Version]
08. Would You Like To Be There [Acoustic Version]
09. No One Survives [Acoustic Version]
Spielzeit: 00:32:54

Line-Up:
Whitfield Crane - Gesang
Klaus Eichstadt - Gitarre
Dave Fortmann - Gitarre
Cordell Crocket - Bass
Shannon Larkin - Schlagzeug
Jessica Bausola [Teriel]
10.10.2013 | 00:33
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