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Reviews von Ulcerate
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Band: Ulcerate Homepage Ulcerate bei Facebook Metalnews nach 'Ulcerate' durchsuchenUlcerate
Album:Everything Is Fire
Genre:Brutal Death, Post Hardcore, Progressive
Label:Candlelight Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:22.05.09
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"Hier brennt die Luft!"

Fast zweieinhalb Jahre nach dem ausgezeichneten „Of Fracture And Failure“ warten die Neuseeländer ULCERATE in Form des programmatisch betitelten „Everything Is Fire“ mit ihrer zweiten Full Length auf und können mit ihrer überragenden Verquickung von [Brutal] Death Metal mit atmosphärischen Einschüben und Post-Hardcore-Elementen sogar noch einen draufsetzen!

Dabei stand „Everything Is Fire“ anfangs unter keinem guten Stern: Zuerst stellte sich heraus, dass der Schreigesang des bisherigen Sängers Ben nicht wirklich zum neuen Material passt, sodass Bassist Paul Kelland nun auch für die tiefen Growls zuständig ist, die es bereits in den Anfangstagen der Band zu hören gab. Zusätzlich traten Probleme mit der Plattenfirma, Neurotic Records, auf, sodass ULCERATE nun nach einigen Verzögerungen bei Willowtip bzw. Candelight Records gelandet sind. Erfreulicherweise hat man mit Oliver Goater einen neuen Gitarristen gewinnen können, während sich die eigentlichen Songwriter, Jamie Saint Merat und Michael Hoggard, so aufeinander eingespielt wie nie zuvor zeigen – und das hört man dem umwerfenden „Everything Is Fire“ auch zu jeder Sekunde an! Geschwindigkeits- oder Frickelrekorde stehen nicht auf der Agenda, nein, werden bewusst vermieden, denn hier steht immer der Song als solcher im Vordergrund, auch wenn ULCERATE auf höchstem technischem Niveau agieren und sehr vielschichtige und anspruchsvolle Kompositionen abliefern. Und genau das ist ein großer Pluspunkt des Quartetts aus Auckland, da die bei vielen nur auf Griffbrettakrobatik fixierten Todesblei-Bands außer Acht gelassene Dynamik bei ULCERATE voll zum Zug kommt. Oftmals wird das Tempo dafür gänzlich reduziert, und ruhige, sehr verstörende sowie sparsam instrumentierte Passagen, die gelegentlich an NEUROSIS oder ISIS erinnern, tauchen vermehrt auf, ehe wieder die geballte und rasende Wut à la GORGUTS, HATE ETERNAL und IMMOLATION die Oberhand gewinnt. Ausfälle gibt es keine, da sämtliche Lieder schlüssig und ausgeklügelt strukturiert sind, von den Spannungswechseln und plötzlichen Wendungen profitieren und dabei zum Glück nie konfus wirken. Hinzu kommen die ausgezeichnete, da sehr erdige, transparente und kraftvolle Produktion sowie die brillante Leistung der einzelnen Musiker, wobei hierbei vor allem die extrem abwechslungsreiche und präzise Schlagzeugarbeit von Jamie hervorzuheben ist.

Kurzum: „Everything Is Fire“ ist eines der Highlights des neuen Jahres und lässt einen Großteil der Konkurrenz meilenweit hinter sich, da ULCERATE konsequent ihren eigenen Weg gehen und bei aller Brutalität, Technik und Geschwindigkeit exzellente Songs schreiben, die auch nach etlichen Durchgängen immer noch mit spannenden Details aufwarten können. Und genau das zeichnet das intensive „Everything Is Fire“ aus, wobei das Album – wie schon der Vorgänger – anfangs einige Anläufe benötigt und sich dem Hörer nicht sofort erschließt, und das dürfte völlig beabsichtigt sein. Einzig der verpeilte Hinweis der Plattenfirma, dass es sich bei der Mucke der Kiwis um Black Metal handele, trifft genauso wenig zu, wie Axl Rose jetzt Schlagzeug bei DARK FUNERAL spielt, aber lasst Euch davon bloß nicht beirren, denn ULCERATE pfeifen sowieso auf Schubladen und sorgen durch diese Herangehensweise für willkommenen frischen Wind. Großartige Band, großartiges Album!

Trackliste:
01. Drown Within
02. We Are Nil
03. Withered And Obsolete
04. Caecus
05. Tyranny
06. The Earth At Its Knees
07. Soullessness Embraced
08. Everything Is Fire
Spielzeit: 00:50:34

Line-Up:
Paul Kelland – Bass, Vocals
Michael Hoggard – Guitar
Oliver Goater – Guitar
Jamie Saint Merat – Percussion
Alexander Eitner [soulsatzero]
14.05.2009 | 14:28
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