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The Pirate Ship Quintet
Rope For No-Hopers
Experimental, Instrumental, Post Rock
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"Die Hoffnung stirbt zuletzt"
King Fear
King Fear [ EP ]
Black Metal, Black/Death Metal
4.5 von 7 Punkten
"Schwarzmetall von der Waterkant"
The Murder Of My Sweet
Bye Bye Lullabye
Female Fronted, Gothic Rock, Pop
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"Zucker bei die Fische!"
Kill Devil Hill
Kill Devil Hill
Doom Metal, Heavy Metal, Stoner Rock
5.5 von 7 Punkten bzw. 4 von 7 Punkten
"Vertonter Generationenvertrag / Solide bei kurzer Halbwertszeit"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Am Scheideweg?" | ||||||||||||||||||
| Immer wenn ULVER ein neues Album veröffentlichen, scheint die Welt einen kurzen Moment still zu stehen. Die Erwartungen sind immens, das Ergebnis niemals vorhersehbar. Nur, dass ULVER irgendwann wieder Black Metal wie auf „Bergtatt” [1995] oder „Nattens Madrigal” [1997] spielen, scheint ausgeschlossen. Eine Menge hat sich seit dem ruhigen, flirrenden und in sich gekehrten „Shadows Of The Sun” [2007] im ULVER-Camp getan. Nicht nur, dass die Norweger, die niemals live spielen wollten, plötzlich munter kreuz und quer über den Globus touren und mit GUAPO-Multiinstrumentalist Daniel O'Sullivan [seines Zeichens Brite] ein neues Mitglied aufgenommen haben, nein, auch erscheint „Wars Of The Roses” [das eigentlich lange Zeit als „Critical Geography” angekündigt war] zum ersten Mal seit „Nattens Madrigal” wieder in Zusammenarbeit mit einem externen Label, KScope, nachdem sich die Plattenfirma von Sänger Garm, Jester Records, ab 1999 um die Belange der Band kümmerte. Viel Tobak! „Wars Of The Roses” zeigt sich von diesem ganzen Trubel völlig unbeeindruckt. Oberflächlich betrachtet nimmt das insgesamt recht ruhige Album die losen Fäden von „Blood Inside” und „Shadows Of The Sun” auf, um sie in eine etwas andere Richtung weiterzuspinnen. Mit anderen Worten: Zum ersten Mal überhaupt haben sich ULVER nicht komplett neu erfunden, sondern verwalten ihren Fundus lediglich. Das ist schon mal eine Enttäuschung für sich. Nach einigen Durchläufen muss man zwar anerkennen, dass „Wars Of The Roses” viele versteckte Ebenen beinhaltet, die das Werk in einem eigenständigeren Licht erscheinen lassen, aber man muss sich wirklich viel Mühe mit „Wars Of The Roses” geben, um überhaupt so weit zu kommen. Und hier stellt sich die Frage, ob das Album wirklich diese Mühe wert ist. Der Opener „February MMX” hätte sich auch auf „Blood Inside” gut gemacht, wäre aber kein Highlight gewesen. Geschenkt, unterhaltsamer Song. „Norwegian Gothic” ist schlicht unauffällig und bleibt es auch nach den achtzigsten Durchlauf noch. „Providence” hingegen ist großartig. Punkt. Der Achtminüter, der mit dezentem Frauengesang [von Siri Stranger] garniert ist, begräbt große Teile von „Shadows Of The Sun” unter sich. Warum ist „Wars Of The Roses” nicht voll von dieser Qualität? Bereits der nächste Track „September IV” ist, abgesehen vom rettenden Schluss, einer der schwächsten Tracks, die ULVER je veröffentlicht haben. Uff. Das etwas flottere „England” und das atmosphärische „Island” haben ihre Momente, doch beide bleiben deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurück. „Island” ist gut gemeint, könnte aber mit etwas mehr Rafinesse, weniger Meeresrauschen und vor allem weniger APHEX TWIN für Arme noch so viel packender sein. Wenn Garm nicht diese Ausnahmestimme hätte, die ihn zu einer Art Halbgott macht, dann hätten so einige Momente auf „Wars Of The Roses” keine Daseinsberechtigung. Das war dann auch schon der erste, „reguläre” Teil des Albums, knapp 30 Minuten lang. Die letzten 15 Minuten werden von „Stone Angels” eingenommen, der Vertonung eines Gedichts des Amerikaners Keith Waldorp – vorgetragen von Neumitglied Daniel O'Sullivan. Und hier ewig die Frage durch Reim und Zeit flirren: Warum, warum, warum nicht Garm? Weil er kein „native speaker” ist? Drauf geschissen, mit Garms Stimme wäre „Stone Angels” ungefähr eine Tonne packender geworden. Das Gedicht wird von allerlei Musikfetzen unterlegt, die teils gar ins Jazzige reichen, doch sie gewinnen niemals die Oberhand über die Rezitation – nur einmal, da denkt man, nach langem bibbern und flehen, dass es so weit wäre, doch dann – zackbumm - ist das Stück zu Ende. Die Interruption schon vor dem Koitus. Auch nicht schlecht. Zurück bleibt das flaue Gefühl, dass ULVER wirklich sehr wenig neue Musik in die 45 Minuten Spielzeit gepackt haben, dafür aber munter Fragmente aneinanderreihen und die Arroganz besitzen, das als neues Album zu verkaufen. Nun gut. Und da viele dieser Fragmente auch irgendwie überzeugen, kommen sie damit durch. Trotzdem: „Wars Of The Roses” ist ein merkwürdiges ULVER-Werk – und definitiv kein Klassiker. Es bleibt Stückwerk zurück: Hier ein ordentlicher Song, da ein schwacher Song, hier ein schlechter Part, da ein guter Part. Aber außer „Providence” nichts, was in Gänze überzeugt. Auch wenn man sich auf die Suche macht. Für eine Band wie ULVER ist das nicht genug. | ||||||||||||||||||
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Durchschnittliche Leserwertung: 5.5 / 7 Punkten
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Kommentar von: Affinity
Wertung: 6/7 | 27.06.2011 -- 23:40
Kommentar von: desolat
Wertung: 6/7 | 18.06.2011 -- 21:55
Kommentar von: ulvernaut
Wertung: 6.5/7 | 18.06.2011 -- 21:40
Kommentar von: F
Wertung: 6/7 | 18.06.2011 -- 18:44
Kommentar von: so schauts aus!
Wertung: 5.5/7 | 18.06.2011 -- 11:19
(ulverfans können wohl eher mit ner wertung umgehen wie s. fan- hui öl ins feuer).
vielleicht sollten ulver und shining mal ne split machen ...oder lieber doch nicht;)
Kommentar von: christian
Wertung: 3/7 | 17.06.2011 -- 22:44













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