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Cover von Undertow -- In Deepest Silence
Band: Undertow Homepage  Metalnews nach 'Undertow' durchsuchenUndertow
Album:In Deepest Silence
Genre:Doomcore, Modern Metal, Neo-Thrash
Label:Supreme Chaos Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:06.12.13
CD kaufen:'Undertow - In Deepest Silence' bei amazon.de kaufen
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"Ganz großes Kino!"

Drei Jahre haben sich die Jungs von UNDERTOW – inzwischen übrigens zum Quartett gewachsen – Zeit gelassen, um den Nachfolger des ausgesprochen gelungenen „Don’t Pray To The Ashes“ einzutüten. Doch nun steht mit „In Deepest Silence“ ein mehr als würdiger Nachfolger in den Startblöcken, der in allen Bereichen gewaltig zu punkten weiß.

Und auch wenn natürlich UNDERTOW immer noch nach UNDERTOW klingen und sich daran auch nichts grundlegend ändern soll, merkt man dem Album an, wie wichtig es der Band war, nicht auf der Stelle zu treten, sondern innerhalb ihrer Nische möglichst viele Facetten auszuloten, teils auch neue Wege zu gehen bzw. insgesamt eine Spur mutiger und selbstbewusster vorzugehen. Und das hat sich definitiv gelohnt: Da wäre zum Beispiel das halbakustische, wunderschöne „Inside One“, das auf den vorherigen Alben eher als Hidden Track zu finden gewesen wäre, aber nun völlig zurecht ein „regulärer“ Teil der Scheibe ist. Oder auch das aggressive, schnelle „These Boots Are Made For Stalking“ – übrigens mit Gastgesang von Gary Meskil [PRO-PAIN] – sowie das mit Blast Beats [!] ausgestattete „Everember“, für das Björn Gooßes [THE VERY END] Vocals beigesteuert hat, während bei „Slatesoul“ nicht nur ein Refrain mit Ohrwurmcharakter, sondern auch wieder „Cowbell-Alarm“ am Start ist. Zusätzlich gibt es dann das sehr reduzierte, aber unglaublich packende Titelstück oder auch den typischen UNDERTOW-Groover „BoxShapedHeart“, bei dem auch mal wieder [ja, die Band wird das nicht hören mögen, aber es ist durchweg positiv gemeint] ein wenig CROWBAR um die Ecke schauen.

Will heißen: „In Deepest Silence“ ist noch eine Spur abwechslungsreicher als seine Vorgänger geworden und lotet dabei noch mehr den UNDERTOW-Sound mit allen bekannten Charakteristika aus, sodass wir hier ein Album vor uns haben, das vor Vielschichtigkeit und guten Ideen nur so strotzt und zu keiner Sekunde Schwächen zeigt. Ein schöneres Geschenk hätten sich die Süddeutschen zu ihrem 20-jährigen Bandbestehen eigentlich nicht machen können, denn für „In Deepest Silence“ kann eine ganz klare Kaufempfehlung ausgesprochen werden. Wahnsinnsscheibe!

Trackliste:
01. Barefaced [Intro]
02. Canvas Ghosts
03. BoxShapedHeart
04. These Boots Are Made For Stalking
05. In Deepest Silence
06. Inside One
07. Slatesoul
08. Everember
09. The Strain
10. Now And Forever
11. 34ce [Acoustic Version; Bonus Track
12. Smoke Garden [Acoustic Version; Bonus Track]
Spielzeit: 00:57:58

Line-Up:
Joachim „Joschi“ Baschin – Vocals, Guitar
Markus „Brandy“ Brand – Guitar
Thomas „UnderTom“ Jentsch – Bass
Oliver „Kuddel“ Rieger – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
29.11.2013 | 18:19
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