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Cover von Unearthly Trance -- V
Band: Unearthly Trance Homepage Unearthly Trance bei Facebook Metalnews nach 'Unearthly Trance' durchsuchenUnearthly Trance
Album:V
Genre:Doom Metal, Doomcore, Sludge
Label:Relapse Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:01.10.10
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"Ein Schritt vor – und zwei zurück"

Ein ganzes Weilchen haben uns die Sludge-Doomer UNEARTHLY TRANCE auf ihr neues und inzwischen fünftes Album – der Titel „V“ spricht Bände – warten lassen. Dabei war das Trio um Gitarrist und Sänger Ryan Lipynski alles andere als untätig, wie die zahlreichen Split-Veröffentlichungen der letzten zwei Jahre beweisen.

Doch nun zu „V“, das sich eine ganze Ecke sperriger, zäher und weniger eingängig als noch das rundum exzellente und irgendwie griffigere „Electrocution“ präsentiert. UNEARTHLY TRANCE sind ein wenig zu ihren Ursprüngen zurückgegangen und nehmen den Hörer bewusst mit auf eine ziemlich fordernde Reise, die leider in der zweiten Hälfte der Scheibe auch mit ein paar Untiefen und Längen aufwartet. Dabei beginnt „V“ mit dem stimmungsvollen, düsteren „Unveiled“ großartig, was sich auch am wunderbaren „Adversaries Mask 1“ sowie „The Tesla Effect“ zeigt. Doch dann verlieren die New Yorker leider ein wenig den roten Faden und können das hohe Niveau nicht ganz aufrechterhalten, bevor mit „Into A Chasm“ und „The Leveling“ wieder in der ersten Liga gespielt wird. Positiv ist übrigens der variable Gesang von Ryan, der von krächzendem Geschrei und Gebrüll bis zu düsterem Sprechgesang à la NEUROSIS [auf „The Eye Of Every Storm“ oder auch „A Sun That Never Sets“] die ganze Palette auffährt. Und überhaupt erinnern UNEARTHLY TRANCE auf „V“ mehr als nur einmal an eben jene NEUROSIS, während auch gerne mal die rotzige Sludge-Attitüde von EYEHATEGOD durchschimmert – durchzogen von einer gehörigen Portion okkulter Grundstimmung, die durchweg ehrlich wirkt. Hierzu passt auch das spannende Artwork, das vor allem innerhalb des Booklets zu überzeugen weiß und einige der Songs sehr schön visuell umsetzt, und auch in Sachen Produktion hat sich die Wahl von Sanford Parker [MINSK] neben der eigenen Tätigkeit bei den Aufnahmen als richtig herausgestellt.

„V“ ist trotz einiger kleinerer Durchhänger, die zum Glück nie wirklich ausufern, sondern aufgrund des Gespürs von UNEARTHLY TRANCE für gute, wirkungsvolle Riffs immer wieder geschickt aufgefangen werden, eine gute und pechschwarze Scheibe mit einigen herausstechenden und sehr atmosphärischen Songs geworden – aber eben keine sehr gute wie anno 2008 noch „Electrocution“. Dennoch gehören UNEARTHLY TRANCE fraglos so oder so zu den spannenderen Sludge/Doom-Bands des Genres, die vor allem durch Eigenständigkeit und eine ziemlich sympathische Kompromisslosigkeit zu überzeugen wissen. Einfach mal antesten, auch wenn „Electrocution“ oder „The Trident“ nicht erreicht werden.

Trackliste:
01. Unveiled
02. The Horsemen Arrive In The Night
03. Solar Eye
04. Adversaries Mask 1
05. Adversaries Mask 2
06. The Tesla Effect
07. Sleeping While They Feast
08. Submerged Metropolis
09. Current
10. Physical Universe Distorts
11. Into A Chasm
12. The Leveling
13. Untitled
Spielzeit: 00:59:11

Line-Up:
Ryan Lipynsky – Guitar, Vocals
Jay Newman – Bass, Noise
Darren Verni – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
01.10.2010 | 00:52
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