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Cover von Unisonic -- Light Of Dawn
Band: Unisonic Homepage Unisonic bei Facebook Metalnews nach 'Unisonic' durchsuchenUnisonic
Album:Light Of Dawn
Genre:Hard Rock, Heavy Metal, Melodic Metal
Label:earMusic
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:01.08.14
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"Feiner Melodic Metal von den Profis"

Vor ein paar Monaten schickte die um die früheren HELLOWEEN-Mitglieder Kai Hansen und Michael Kiske versammelten UNISONIC mit der EP „For The Kingdom“ einen ersten Vorboten für ihre neues Album ins Rennen. Nun ist die Wartezeit vorüber, denn die Hamburger haben mit „Light Of Dawn“ gerade ihre zweite volle Platte veröffentlicht. Kann die LP halten, was die EP versprach?

Irgendwo im Melodic Metal beheimatet tanzte UNISONIC stilistisch schon immer auf mehreren Hochzeiten und das wird selten deutlicher als im Opener „Your Time Has Come“: Hier ziehen die Hanseaten gleich zu Beginn effektvoll sämtliche Register und so präsentiert sich die Nummer als kraftvoller Power Metal-Song, der neben den Melodic Metal- bzw. - Rock-Elementen, die bei UNISONIC stets auszumachen sind, auch dezent mit GAMMA RAY oder HELLOWEEN kokettiert – das allerdings wohl weniger aufgrund der Beteiligung der Herren Hansen und Kiske, sondern vielmehr, weil jene Bands im besagten Genre eben Schule gemacht haben. Insgesamt fasst „Your Time Has Come“ dieses Album gleich zu Beginn sehr gut zusammen und im Folgenden passieren den Hanseaten dann regelmäßig Ausrutscher in beide Richtungen: Nummern wie „Exceptional“ oder „Not Gonna Take Anymore“ unterstreichen die rockige Seite von UNISONIC, wohingegen „Find Shelter“, „Throne Of The Dawn“ und „Manhunter“ eher metallen daherkommen, was insgesamt für einen schön ausgewogenen Stilmix sorgt. Das Ganze wird - vielleicht ein wenig zu oft – noch mit den üblichen Balladen gesprenkelt und fertig ist die Laube. Die Songs auf „Light Of Dawn“ gehen dabei allesamt ab der ersten Note ins Ohr und stellen damit eine Gefälligkeit zur Schau, die in Momenten wie dem bereits im Vorfeld veröffentlichten „For The Kingdom“ oder „Night Of The Long Knives“ schon an Banalität grenzt. Das wird hier allerdings zu großen Teilen von dem hohen Niveau, auf dem die Hamburger musizieren, wieder aufgewogen. Neben dem Gesang des Michael Kiske sticht hier vor allem die Gitarrenarbeit der Herren Hansen und Meyer hervor – die solieren selbst in den schwächeren Momenten von „Light Of Dawn“ mit einer derartigen Spielfreude, dass man sich selbst dann dem Gebotenen kaum entziehen kann. Insgesamt liefern UNISONIC mit ihrer zweiten Platte also ein ausgewogenes, gelungenes und vor allem aus technischer Sicht über jeden Zweifel erhabenes Melodic Metal-Album ab, das zwar hier und da noch Luft nach oben lässt, Fans des Genres und der Mitwirkenden aber in jedem Fall großen Spaß machen wird.

Zumal „For The Kingdom“ zu den schwächeren Momenten dieses Albums zählt, hat „Light Of Dawn“ seinen Vorreiter natürlich ohne Probleme in die Tasche gesteckt. Aber auch ohne diesen Vergleich wäre besagte Platte durchweg positiv zu bewerten, denn UNISONIC bescheren ihren Fans hier ein anspruchsvolles und eingängiges Melodic Metal-Album, das nicht nur Anhängern von GAMMA RAY und HELLOWEEN wirklich gut gefallen dürfte.

Trackliste:
01. Venite 2.0
02. Your Time Has Come
03. Exceptional
04. For The Kingdom
05. Not Gonna Take Anymore
06. Night Of The Long Knives
07. Find Shelter
08. Blood
09. When The Deed Is Done
10. Throne Of The Dawn
11. Manhunter
12. You And I
13. Judgement Day [Bonustrack]
Spielzeit: 00:59:13

Line-Up:
Michael Kiske - Vocals
Kai Hansen - Guitar
Mandy Meyer - Guitar
Dennis Ward - Bass
Kosta Zafiriou - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
02.08.2014 | 11:09
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