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Cover von Unisonic -- Unisonic
Band: Unisonic Homepage Unisonic bei Facebook Metalnews nach 'Unisonic' durchsuchenUnisonic
Album:Unisonic
Genre:Hard Rock, Heavy Metal
Label:earMusic
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:30.03.12
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"Angenehm überrascht"

Eines der großen Ereignisse, welche bekanntlich die Schatten voraus werfen, ist die neue Formation UNISONIC. Bereits seit zwei Jahren als Band aktiv, bevor GAMMA RAY Gitarrist Kai Hansen einstieg und somit das fehlende Puzzleteil gefunden wurde. Denn die übrige Besetzungsliste ist außerordentlich brilliant. PINK CREAM Rythmusgruppe Kosta Zafiriou und Dennis Ward [ im Übrigen auch Produzent ], KROKUS und GOTTHARD Klampfer Mandy Meyer und last but not least Michael Kiske, den jeder Freund der härteren Klänge aus alten HELLOWEEN Zeiten kennt. Mehrere Kreise scheinen sich hier zu schließen und der letzte Spatz hat es bereits von den Dächern gepfiffen. Das erste, selbstbetitelte Album erscheint dieser Tage und alle Ungeduld hat ein Ende.

Treue Leser haben sicher das Interview mit Kai Hansen gelesen, so daß ich mir weitere Hintergrundinfos sparen kann und zur Sache, dem eigentlichen Produkt „Unisonic“ kommen. Der gleichnamige Titeltrack zu Beginn läßt keinen Zweifel daran, daß hier ausnahmslos Leute am Werk sind, die es nach all den Jahren nicht nur drauf haben, gute Songs zu schreiben. Sie wissen auch, wie man damit umgeht. Dementsprechend ist dieser Song ein Hit, der wohl so manche Hard and Heavy Party bereichern sollte. Hinzu kommt die Einzigartigkeit von Michael Kiskes Stimme, die man nach all den Jahren wohl kaum mehr in solch harten Gefilden erwartet hätte dürfen. Der Song ist purer Heavy Metal, nichts anderes. Der Rest des Debuts, soviel sei verraten, schmiegt sich vom Härtegrad etwas weicher an die Hörerseele, so daß auch hier mitnichten von einer HELLOWEEN Speedmetall Attacke die Rede sein kann. Wenn ein Song, was durchaus bei der Kombination Hansen/Kiske kaum verwundert, ein wenig an alte gemeinsame Glanzzeiten erinnert, dann am ehesten „Never too late“. Das Album an sich schwankt dezent von rockig schönen Hardrock Melodien bis zu etwas kantigeren Heavy Metal Einflüssen hin und her, dabei schaffen es die alten Recken, richtig gute Songs zu bringen. „I`ve Tried“, „Star Rider“ und vor allem „Renegade“ sind absolute Gassenhauer, die wohl in nächster Zeit nicht mehr aus diesem Genre wegzudenken sind. Wuchtige, leicht epische [ hier sei das superb gelungene „King For A Day“ zu empfehlen ] Hardrocknummern, die hier und da die Wurzeln des musikalischen Schaffens der einzelnen Protagonisten durchschimmern lassen. Was ja auch durchaus beabsichtigt ist, denn im Grunde genommen sind die Fans der erwähnten Bands auch zur Zielgruppe von UNISONIC auserkoren. Am Schluß gibt es eine Ballade, im Hinblick auf die stilistische Ausrichtung mit Sicherheit keine Sensation. Kann man mögen, muß man aber nicht. Fakt ist aber Eines. Michael Kiske ist nun mal einer der Wenigen, die solch eine Nummer wie in diesem Falle „No One Ever Sees Me“, derart grandios interpretieren können.

Ein Album, an das eine Menge Erwartungen geknüpft sind. Manche werden enttäuscht, manche erfüllt und manche sogar übertroffen werden. Bei mir ist eher Letzteres der Fall, auch wenn es bis zu einem absolutem Jahrhundertalbum vielleicht noch an ein paar Zehntel fehlen. Sollte die Band als Solches bestehen bleiben, gäbe es ja noch Gelegenheiten, dran zu feilen. Auf jeden Fall aber ist „Unisonic“ ein Album, über das man reden wird, vielleicht sogar ein wenig länger. So darf und so soll es ja auch sein.

Trackliste:
01.Unisonic
02.Souls Alive
03.Never Too Late
04.I´ve Tried
05.Star Rider
06.Never Change Me
07.Renegade
08.My Sanctuary
09.King For A Day
10.We Rise
11.No One Ever Sess Me
Spielzeit: 00:50:09

Line-Up:
Michael Kiske – Gesang
Kai Hansen – Gitarre
Mandy Meyer – Gitarre
Dennis Ward – Bass
Kosta Zafiriou – Schlagzeug
Frank Wilkens [Fränky]
23.03.2012 | 11:48
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