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Cover von Unleashed -- Hammer Battalion
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Album:Hammer Battalion
Genre:Death Metal
Label:SPV
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:30.05.08
CD kaufen:'Unleashed - Hammer Battalion' bei amazon.de kaufen
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"So wird das nichts mit Walhall und so..."

Vor etwa zwei Jahren erschien UNLEASHEDs letztes Werk mit Namen „Midwinderblot“ und so reiht sich auch das neue Album „Hammer Battalion“ fein in den seit dem Jahr 2002 angegebenen Zweijahrestakt ein. Unvergessen sind natürlich Pionieralben wie „Where No Life Dwells“ oder „Across The Open Sea“, mit denen die meisten von uns groß wurden, doch sind UNLEASHED noch immer das, was sie vor gut 15 Jahren waren?

Ehrlich gesagt nein, denn allein schon die etwas sehr einfallslosen, ja, beinahe schon kitschigen Texte [„The order is to kill… fire at will“ oder „The passion of the Christ, the greatest of all lies“] verleihen den ehemaligen Göttern des Wikinger Death Metal einen leicht belächelnden Touch. Selbst Klischee-Kollegen wie AMON AMARTH sind dem Textwerk von UNLEASHED um einige Klassen überlegen. Aber halten wir uns nicht am geschriebenen, mehr am gesungenen Wort und der begleitenden Musik fest. Ziemlich thrashig sind sie geworden, die vier Schweden, und auch an Melodien scheint es ihnen nicht zu mangeln, wenngleich auch so gut wie jeder Song denselben, klassischen Aufbau aufgedrückt bekam. Soll heißen: Strophe, Refrain, Strophe, Refrain, Gitarrensolo, Refrain.
Ansonsten plätschert das Album irgendwie an einem vorbei, als sei es nichts Besonderes. Hey, geht doch nicht! Das sind UNLEASHED, Mann! Allerdings irgendwie nur, was davon übrig ist. Klar, die Riffs eröffnen uns eine gute Portion des gewohnt schwedischen Flairs, aber bis auf die melodischen Zwischenparts der Lead-Gitarre ist „Hammer Battalion“ schon beinahe langweilig und mehr als eintönig. Die immergleichen Songstrukturen und Takte animieren regelrecht zum Skippen. Auch stimmlich wird dem geneigten Fan nicht wirklich viel geboten, denn Variation ist in diesem Johan Hegg Ähnlichkeitswettbewerb leider auf der Strecke geblieben. Hoffen wir, dass UNLEASHED sich den deutlich jüngeren, allerdings weitaus erfolgreicheren Kollegen annähern, denn das wäre gänzlich überflüssig.

Tja… übrig bleibt ein klassisches, mit einer Portion Thrash angehäuftes Death Metal Scheibchen aus dem Norden mit typischen Melodien, typischen Takten, typischem Gesang und kitschigen Texten. Für zwischendurch ganz nett, aber leider ganz und gar nicht mehr die Macht, die UNLEASHED in den 90ern einmal war. Es ist zwar bereits 13 Jahre her, aber Fredrik Lindgren [ehem. Lead-Gitarre] fehlt einfach. Nicht, dass Nachfolger Folkare unfähig ist, ganz im Gegenteil, aber das hier ist gerade noch oberer Durchschnitt. Schade.

Trackliste:
01. The Greatest Of All Lies
02. Long Before Winter’s Call
03. Your Children Will Burn
04. Hammer Battalion
05. This Day Belongs To Me
06. Marching Off To War
07. Entering The Hall Of The Slain
08. Black Horizon
09. Carved In Stone
10. Warriors Of Midgard
11. Midsummer Solstice
12. Home Of The Brave
13. I Want You Dead
Spielzeit: 00:44:30

Line-Up:
Johnny Hedlund - Bass, Gesang
Fredrik Folkare – Lead-Gitarre
Tomas Måsgard - Gitarre
Anders Schultz – Schlagzeug
Patrick Franken [Border]
03.06.2008 | 21:28
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