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Band: Unsun bei Facebook Metalnews nach 'Unsun' durchsuchenUnsun
Album:The End Of Life
Genre:Gothic Metal, Industrial, Rock
Label:Century Media
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:19.09.08
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"So facettenreich wie das Leben"

Ich bin eine jener Personen, die gerne mal die ganzen Side-Projects jener Musiker antestet, die ihm gefallen. Als ich dann gesehen habe, dass ein gewisser Herr Mauser von VADER in dieser Band mitspielt, wollte ich unbedingt mal hören, was UNSUN so produzieren. In der Zwischenzeit hat sich der ehemalige Gitarrist von VADER ja entschieden, dass er seine gesamte Kraft in sein neues Projekt UNSUN investieren wird. Somit gehen er und VADER getrennte Wege. Sicherlich ein großer Schritt, wenn man die Bekanntheitsgrade von VADER und UNSUN vergleicht. Allerdings haben mir Musiker, die das machen, was sie wirklich wollen, schon immer imponiert. Hat sich der Wechsel für den guten Herrn also gelohnt?

Um das Fazit gleich mal vorweg zu nehmen: Ich glaube, dass er die richtige Entscheidung getroffen hat. Alle, die jetzt jedoch glauben, dass mit UNSUN die neue Death Metal Hoffnung auf sie wartet, die muss ich enttäuschen. Was hier gespielt wird ist Gothic Metal, der immer mal wieder durch Rock-Elemente und manchmal sogar durch kleinere Pop-Einflüsse [ja, ich habe das böse Wort erwähnt], aufgelockert wird. Gothic Metal bedeutet in den meisten Fällen, dass eine Frau ihre Stimme zum Besten gibt – und so ist es auch. Nur manchmal wird eine männliche Stimme verwendet, um die Songs härter klingen zu lassen. Die Stimme der guten Frau weiß durchaus zu gefallen und fällt auch sehr variabel aus. Auch die hohen Töne kriegt sie gut hin - Kompliment! Musikalisch gesehen, haben wir es hier mit eher langsamen bzw. Mid-Tempo Songs zu tun. Die Instrumente werden exzellent eingesetzt, um den Gesang zu unterstreichen und in Szene zu setzen. Bei dem Song „The Other Side“ wird es dann dafür mal richtig metallisch und man fährt eine deutlich härtere Linie. Aber die Scheibe zeigt meiner Meinung nach eher in den soften Songs ihre wahre Stärken. Schließlich haben auch starke und böse Metaller Gefühle, oder etwa nicht?

Auch wenn ich eigentlich ungern Vergleiche anstelle, so musste ich doch hin und wieder etwas an NIGHTWISH denken. Allerdings nicht, was die Vocals betrifft, sondern eher wegen der Stimmung, die dieses Album auslöst. Es ist eine CD für einen schönen Abend mit Kerzenlicht. Vielleicht mit der Freundin/dem Freund oder einfach mit sich selbst und seinen Gedanken. Die harten Songs wurden so platziert, dass sie niemals unpassend wirken und sich gut in den angenehmen Grundtenor des Albums einfügen. Und einen oder zwei dieser Songs könnte ich mir sogar im Radio vorstellen. Bevor aber jetzt jeder „KOMMERZ“ schreit, muss ich gleich mal sagen, dass dies kein Album ist, welches man nach einem Mal Hören völlig kapiert hat. Es muss sich entfalte können, um die wahren Gefühle auszulösen. In diesem Sinne: Gratulation an Herrn Mauser für eine mutige und [meiner Meinung nach] richtige Entscheidung! Nur noch so am Rande – vielleicht könnte man sich für das nächste Mal ein etwas besseres Cover aussuchen.

Trackliste:
01. Whispers
02. Lost Innocence
03. Blinded By Hatred
04. Face The Truth
05. The Other Side
06. Destiny
07. Memories
08. Bring Me To Heaven
09. On The Edge
10. Closer To Death
11. Indifference
12. Whispers
Spielzeit: 00:42:19

Line-Up:
Aya - Vocals
Mauser - Samples, Guitars
Heinrich - Bass
Vaaver - Drums
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
16.09.2008 | 01:20
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