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Cover von Unwilling Flesh -- Between the Living and the Dead
Band:  Metalnews nach 'Unwilling Flesh' durchsuchenUnwilling Flesh
Album:Between the Living and the Dead
Genre:Death Metal
Label:Eihwaz Recordings
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:30.09.14
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"Klassisch, aber frisch"

Death Metal gewinnt dieser Tage wieder an Bedeutung und das gilt vor allem für den schwedischen Todesstahl. Bands wie TRIBULATION, MORBUS CHRON, NECROVATION und STENCH konnten in den letzten Jahren mehr als nur Achtungserfolge verbuchen und auch Größen wie ENTOMBED A.D. versuchen mit ihrem neuen Album auf den momentanen Hype des Genres aufzuspringen. Mit UNWILLING FLESH meldet sich nun ein Solo-Projekt des amerikanischen Musikers Andrew D'Cagna [BRIMSTONE COVEN, OBSEQUIAE, NECHOCHWEN, INFIRMARY], der ausschließlich von Aaron Carey an der Gitarre unterstützt wird und im Gegensatz zu den neuen schwedischen Bands an die alten Helden von CARNAGE, EUCHARIST und EXCRETION anknüpfen will. Ein Amerikaner, der dem klassischen schwedischen Death Metal huldigen will? Na, da hören wir doch mal in das Debütalbum „Between the Living and the Dead“ rein.

Schnörkellos und mit einem ordentlichen Rumms legen UNWILLING FLESH los und machen recht schnell klar, dass sie auf „Between the Living and the Dead“ Power mit Melodien – die Gitarrenarbeit ist hier wirklich exzellent – verknüpfen wollen und dem schwedischen Sound recht nahe kommen. Sehr schön auch wie es Andrew D’Cagna gelingt, immer wieder atmosphärische und auflockernde Parts [z.B. „Bathed in Desolation“ ab Minute 02:40 oder der Anfang von „Vaults of Eternity“] einzubauen, die für ordentlich Stimmung sorgen. Generell können UNWILLING FLESH vor allem mit ihrem knackigen Songwriting überzeugen; die Songs sind nicht zu kurz und nicht zu lang [in der Regel zwischen drei und fünf Minuten], verfügen über einen anständigen Spannungsbogen und werden aufgrund der Variation in Tempo und Stilmitteln [da seien nur einmal die Gitarrensoli in den Tracks „Nightmare Inception“ und „On the Wings of Hate“ genannt] niemals langweilig. Abgesehen davon sind UNWILLING FLESH vor allem etwas für Death Metal Puristen, die mit einem rohen Sound und der ursprünglichen Schwärze des Genres etwas anfangen können; große Technik oder ein polierter Sound darf man sich von „Between the Living and the Dead“ nicht erwarten. Auch ist Eigenständigkeit nicht gerade jene Eigenschaft, für die UNWILLING FLESH in die Geschichte eingehen werden, aber das hat Andrew D’Cagna ja auch von vornherein angekündigt und keineswegs geleugnet, dass es sich hier um eine Hommage an den schwedischen Todesstahl handeln würde.

„Between the Living and the Dead“ ist ein richtig cooles Death Metal Album geworden, das mit den Traditionen dieses Genres spielt und aus den Charakteristika dieser Musik einiges herausholen kann. Andrew beweist ein Händchen für das Songwriting – das kennt man schon von anderen Bands von ihm – und spielt befreit auf, was dem Album eine gewisse Frische verleiht. Man glaubt den Amerikanern hinter UNWILLING FLESH sofort, dass sie bei den Aufnahmen zu „Between the Living and the Dead“ einen Heidenspaß hatten. Wenn man eine Hommage an ein Genre aufnehmen will, dann sollte man sich in Zukunft das Debütalbum von UNWILLING FLESH zum Vorbild nehmen.

Trackliste:
01. Fathoms Unfound
02. Vanquished Daylight
03. Bathed in Desolation
04. Nightmare Inception
05. At One with the Earth
06. Morning Star Disciples
07. On the Wings of Hate
08. Vaults of Eternity
09. Secrets of the Dead
Spielzeit: 00:38:14

Line-Up:
Andrew D'Cagna - Alles
Aaron Carey - Gitarren-Soli
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
23.09.2014 | 11:06
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