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Cover von V:28 -- VioLution
Band: V:28 Homepage V:28 bei Facebook Metalnews nach 'V:28' durchsuchenV:28
Album:VioLution
Genre:Black/Death Metal, Industrial
Label:Vendlus Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:28.09.07
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"Soundtrack für die Endzeit!"

Dass der Nährboden für richtig fiese und apokalyptische Klänge in der Schnittmenge zwischen Metal und Industrial in Norwegen durchaus fruchtbar ist, zeigen RED HARVEST bereits seit etlichen Jahren beeindruckend. Ihre Landsleute von V:28 haben sich einer ähnlichen Ausrichtung verschrieben und veröffentlichen mit „VioLution“ ihr drittes Album, das eine konzeptuelle Trilogie beeindruckend abschließt.

Selbige hat primär die Zerstörung und Veränderung der Erde zum Thema, sodass hier nicht nur endzeitlich-dystopische Texte und Bilder Einzug halten, sondern auch die Musik der Jungs aus Arendal entsprechend menschenfeindlich und maschinell klingt. Somit lassen sich düstere und kalte Samples, krächzender und rauer Gesang, der oft in Richtung Black Metal tendiert, aber stets verständlich bleibt, schwebende Melodielinien der Marke MY DYING BRIDE und wuchtige Riffs sowie Gitarrenläufe aus der Sparte Death/Black Metal finden, die vom militärisch präzisen Schlagzeug unterstützt werden und nicht selten an die bereits erwähnten RED HARVEST erinnern. Das Konzept von V:28 erstreckt sich demnach über alle möglichen Bereiche und daher ist es auch am Sinnvollsten, „VioLution“ als Ganzes zu verstehen und zu konsumieren, da sich erst dann die volle Wirkung dieses trostlosen Silberlings entfalten kann. Dieser wurde von LRZ [RED HARVEST] zudem ausgezeichnet produziert, da dieser jedem Instrument, inklusive der häufigen Dark-Ambient-Passagen, ausreichend Freiraum gelassen hat. Herausragend sind „Shut It Down“, dessen simples, aber gelungenes Video sich als Bonus auf der CD befindet, „The Absolute“, bei dem ein Gastbeitrag des unverwechselbaren Garm [ULVER] zu begeistern weiß, und das fesselnde „World Wide Bombing Day“, das den perfekten Mittelweg zwischen symphonischen Elementen und wuchtigen Death-Metal-Riffs findet, sowie „Can You See The Light Now?“ mit seinen unheilverkündenden, gesprochenen Textpassagen. Zusätzlich zu Garm kommen übrigens noch Musiker der Industrial- und Dark-Ambient-Projekte G.G.F.H. und MZ.412 zum Zuge, die mit ihren Beiträgen für noch mehr Abwechslung auf „VioLution“ sorgen, als darauf sowieso schon vorhanden ist.

„VioLution“ ist ein verdammt starkes Album der Nordländer geworden, das eine Fülle an detailreichen und richtig guten Songs enthält, deren Ausrichtung am besten als Industrial Death/Black Metal bezeichnet werden müsste, und das in erster Linie von seiner kalten und erdrückenden Atmosphäre lebt, sodass das Prädikat „Zur musikalischen Untermalung des Weltuntergangs geeignet“ durchaus zutreffend wäre. Ich bin gespannt, was sich V:28 nach dem Abschluss der Trilogie nun einfallen lassen werden!

Trackliste:
01. Exequor
02. Shut It Down
03. The Absolute
04. Pattern Of The Weak
05. Surrender To Oblivion
06. World Wide Bombing Day
07. Desert Generator
08. Can You See The Light Now?
09. When Entropy Decreases

Bonus:
Shut It Down [Video]
Spielzeit: 00:47:28

Line-Up:
Kristoffer Oustad – Guitar, Programming
Eddie Risdal – Vocals, Guitar
Atle Johansen – Bass
Alexander Eitner [soulsatzero]
07.02.2008 | 00:43
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