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Album:Glorification Of Pain
Genre:Post/Avantgarde Black Metal, Progressive
Label:Vendlus Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:03.04.09
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"Anspruchsvolle, düstere Schönheit"

In Bonn gibt es seit Jahren eine sehr aktive Szene, die leider noch längst nicht die Beachtung einfährt, die sie verdient hätte. Die Protagonisten einiger Bonner Bands haben sich unter dem "Dachverband" Zeitgeister Music Distribution zusammengefunden, um sich der Außenwelt geschlossen zu präsentieren. VALBORG, neben KLABAUTAMANN, WOBURN HOUSE, ISLAND und anderen Projekten teil dieses Kollektivs, präsentieren uns jetzt mit "Glorification Of Pain" das überfällige offizielle Debütalbum, der Nachfolger der Demokompilation "Songs For A Year".

VALBORG sind anders, spannend und katapultieren sich mit dem diesen Album locker in die Elite der deutschen Musiklandschaft. Auch wenn das Image etwas schwarzmetallisch angehaucht sein mag, musikalisch präsentieren sich VALBORG allen Schubladen entwachsen. Die einzigen Vergleiche, die auch hauptsächlich atmosphärisch greifen, sind VED BUENS ENDE mit ihrem "Written In Waters"-Album und "The Black Flux" von VIRUS, das allerdings sowieso als "Written In Waters"-Nachfolger gedacht war. "Glorification Of Pain" ist ein dunkler Berg an melancholischem, düsterem Metal, der sowohl doomige Parts, als auch Blastbeats als Stilelemente kennt, sich allerdings niemals limitiert und teilweise vor Schönheit zu zerbersten droht. Der meist sphärische Gesang verleiht dem Songmaterial einen weiteren trippigen Anstrich, den man sicherlich als postrockig werten könnte, wenn man schon Schubladen bemühen will. Wer sich von "Glorification Of Pain" nicht auf eine richtig intensive Reise mitnehmen lässt, der ist wirklich selber schuld. Die einzelnen Stücke funktionieren zwar auch eigenständig, zerfließen allerdings im Albumkontext zu einem massiven Konglomerat intelligenter, anspruchsvoller Musik.

"Glorification Of Pain" wurde bereits im Dezember 2007 aufgenommen – noch mit Patrick Schroeder [CENTAURUS-A] hinter den Kesseln. Inzwischen hat man mit Florian Toyka einen neuen Schlagwerker und das zweite Album "Crown Of Sorrow" bereits eingespielt. Mit etwas Glück erscheint das Teil noch dieses Jahr. Bis dahin freut euch auf viele tiefgründige Kopfhörersessions mit "Glorification Of Pain" und bestellt das Teil ganz schnell hier, falls ihr den Silberling nicht im Laden findet.

Trackliste:
01. Whispers Of The Wizard
02. Epic Journey
03. When Dusk Begins To Fall
04. Eerie And Old
05. Rain In The Forest
06. Chains Of Frost
07. Occult Fog
08. Celestial Opening
09. Imperial Pandemonium
Spielzeit: 00:37:43

Line-Up:
Christian Kolf – Vocals, Guitar
Jan Buckard – Vocals, Bass
Florian Toyka – Drums
Michael Siegl [nnnon]
31.03.2009 | 15:11
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