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Cover von Valkyrja -- The Invocation Of Demise
Band: Valkyrja Homepage Valkyrja bei Facebook Metalnews nach 'Valkyrja' durchsuchenValkyrja
Album:The Invocation Of Demise
Genre:Melodic Black Metal
Label:Metal Blade Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:17.07.09
CD kaufen:'Valkyrja - The Invocation Of Demise' bei amazon.de kaufen
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"Melodien von Walküren"

Valkyrien [deutsch: Walküren] sind in der nordischen Mythologie berittene, weibliche Geisterwesen aus dem Gefolge des Göttervaters Wotan bzw. Odin, die aus den auf dem Schlachtfeld ehrenvoll Gefallenen die Einherjer erwählen, auf dass sie in Walhall eingehen sollen und an Odins Tafel gespeist werden.
Die gleichnamige Band aus Stockholm ist seit 2004 umtriebig und hatte bereits zwei Demos und die Veröffentlichung des vorliegenden Langspieler „The Invocation Of Demise“ 2007 via Northern Silence bzw. erneut im folgenden Jahr über Ancient Dreams Records [ausschließlich als Kassettenversion] auf dem Kerbholz, ehe endlich Metal Blade Records Blut geleckt und für flächendeckenden Vertrieb gesorgt hat.

Die schwarzmetallischen Schildjungfern aus Schweden bieten hierauf Black Metal mit wunderbar hymnischen Melodien feil, der nicht selten Ähnlichkeiten mit Kollegen und Landsmännern wie DISSECTION oder NAGLFAR aufweist, aber trotzdem eine eigene Note hat und damit seine Nische zu besetzen weiß.
Schon das unheilschwangere Intro mit seinem militärischem Getrommel und flirrend-melodischen Leads marschiert in die entsprechende Richtung, als mit „As Everything Rupture“ ruppige Blastbeats und das knurrige, aber weitgehend verständliche Gekrächze von Frontmann A.L. einsetzen.
„Plague Death“ [vom „Far Beyond“-Demo] erinnert gekonnt an die o.g. antikosmischen Heroen von DISSECTION inklusive eines düsteren Akustikparts und macht seine Sache verflucht gut. „The Vigil“ dagegen schlurft in unwiderstehlichem, druckvollem Midtempo dahin, bevor mit „Twilight Revelation“ erneut der Kreissäge und der Karnickeltrommel gehuldigt werden kann.
Das ruhig-akustische „On Stillborn Wings“ sorgt kurz für etwas trügerische Ruhe vor dem nächsten Sturm namens „Sinister Obsession“, der seinem Namen alle Ehre zu machen weiß.
Mit „Frostland“ beendet ein weiteres reanimiertes Stück aus [„Funeral Voices“-]Demo-Zeiten schließlich den melodischen, schwarzmetallischen Untergangsreigen des Stockholmer Quintetts.

Wer mit o.g. Bands, kompetent und sauber produziertem, komponiertem und gespieltem Black Metal mit viel Melodie zurechtkommt, muss hier eigentlich zuschlagen!

Trackliste:
01. Origin Reversed!
02. As Everything Rupture
03. Plague Death
04. The Vigil
05. Twilight Revelation
06. On Stillborn Wings
07. Sinister Obsession
08. Purification And Demise
09. Frostland
Spielzeit: 00:43:56

Line-Up:
A.L. - Vocals
S.W. - Guitars
A. Hed - Guitars
Mikael A. - Bass
J. Wallgren - Drums
Dirk Konz [dkay]
03.08.2009 | 21:45
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