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Reviews von Vanden Plas
CD Review: Vanden Plas - Chronicles Of The Immortals: Netherworld II

Vanden Plas
Chronicles Of The Immortals: Netherworld II


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Cover von Vanden Plas -- The Seraphic Clockwork
Band: Vanden Plas Homepage Vanden Plas bei Facebook Metalnews nach 'Vanden Plas' durchsuchenVanden Plas
Album:The Seraphic Clockwork
Genre:Prog-Metal
Label:Frontiers Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:04.06.10
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"Gewohnt hohe Qualität aus Rheinland-Pfalz"

Vier Jahre hat sich die Pfälzer Formation VANDEN PLAS Zeit damit gelassen, einen Nachfolger zu ihrem letzten Studioalbum „Christ O“ zu präsentieren. „The Seraphic Clockwork“ heißt nun ihr Einstand bei dem italienischen Label Frontiers [nachdem sämtliche bisherige Werke bei Inside Out erschienen waren] und trotz langer Abwesenheit demonstrieren sie damit einmal mehr, dass sie zweifellos eine der besten, wenn nicht gar die beste deutsche Prog Metal- Band[s] sind.

Neun Songs befinden sich auf dem Machwerk, wovon bei einer Gesamtlaufzeit von knapp 73 Minuten erwartungsgemäß keiner kürzer als fünfeinhalb Minuten ist. Trotzdem gelingt es VANDEN PLAS, dass wirklich keine Sekunde der Platte langatmig erscheint, was eine äußerst hohe Kunst ist. Die typischen Trademarks der Mannen um Sänger Andy Kuntz kommen bereits im Opener fast alle zum Tragen, sodass sich jeder gleich heimisch fühlen dürfte, dem die Zeit seit „Christ O“ zu lang vorgekommen ist. So wird der überfallartige Einstieg von „Frequency“ von der starken, aber vertraut und beruhigend wirkenden Stimme Kuntzs und dem ebenfalls nicht selten zum Einsatz kommenden Piano-Solopart [hier um tolle Streicher ergänzt] in fast schon gewohnter Manier wundervoll konterkariert. „Holes In The Sky“ hingegen beginnt mit einem schönen kleinen Orchester-Intro und mausert sich zu einer griffigen, typischen VANDEN PLAS-Hymne, wenn man auch sagen muss, dass sie im direkten Vergleich mit ähnlich angelegten, früheren Stücken der Band nicht ganz mithalten kann. Das ist überhaupt der einzige Schwachpunkt, der auf „The Seraphic Clockwork“ auszumachen ist: vieles wirkt einfach vertraut, da die Band ihren Stil gefunden hat und es ist auch legitim, dass sie daran festhalten, die ganz großen Refrains gehen ihnen dabei aber leider nicht mehr so spielend von der Hand, wie es schon der Fall war. Im Grunde genommen ist das aber – mal wieder – Meckern auf sehr hohem Niveau, schließlich stecken die Songs immer noch 90% der Stücke anderer Prog Metal-Bands in die Tasche, einzig der wahnsinnig hohe Maßstab, den die Band mit früheren Alben gesetzt hat, rechtfertigt die Kritik. Einer der Titel, der den Vergleich definitiv nicht zu scheuen braucht, ist „Sound Of Blood“. Spartanisch – aber sehr effektvoll – werden hier im Refrain Chöre eingesetzt und garnieren ein absolutes Prog-Schmankerl, was auch insgesamt als Highlight von „The Seraphic Clockwork“ heraussticht. Hörenswert sind aber definitiv auch die wundervolle Ballade „Quicksilver“ [wenngleich es ein wenig wie die Antwort von VANDEN PLAS auf JETHRO TULL's „Budapest“ klingt], der starke – aber nicht überragende - Longtrack „On My Way To Jerusalem“, sowie der live aufgenommene und zunächst unheimlich rührselige Bonus Track „Eleyson“ zum Abschluss der Platte, der anfangs stark an „I Don't Miss You“ - den kleinen Hit der Band – erinnert, letztendlich aber etwas härter und wesentlich bombastischer daherkommt.

„The Seraphic Clockwork“ ist eine tolle Sache für all jene, die nach einem neuen Album der Pfälzer gelechzt haben. Die Platte bietet zwar nicht so viele Ausnahmestücke, wie es speziell auf „Far Off Grace“ und „Beyond Daylight“ der Fall war, ist allerdings auch frei von jeglichen Ausfällen und rangiert somit immer noch weit über dem Durchschnitt. Der Band bleibt zu wünschen, dass es ihnen mit ihrem sechsten Studioalbum nun endlich gelingt, die hiesigen Charts zu knacken, verdient hätten sie es allemal schon längst.

Trackliste:
01. Frequency
02. Holes In The Sky
03. Scar Of An Angel
04. Sound Of Blood
05. The Final Murder
06. Quicksilver
07. Rush Of Silence
08. On My Way To Jerusalem
09. Eleyson [Bonus Track]
Spielzeit: 01:12:55

Line-Up:
Andy Kuntz - Vocals
Stephan Lill - Guitars
Günter Werno - Keyboards
Torsten Reichert - Bass
Andreas Lill - Drums
Timo Beisel [kaamos]
03.06.2010 | 15:09
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