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Album:Distant Is the Sun
Genre:Melodic Metal, Power Metal, Prog-Metal
Label:AFM Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:21.02.14
CD kaufen:'Vanishing Point - Distant Is the Sun' bei amazon.de kaufen
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"Wärme, nach über einem halben Jahrzehnt..."

Es ist nun schon mehr als ein halbes Jahrzehnt her, seitdem die australische Band VANISHING POINT ihr letztes Album auf den Markt gebracht hat. Trotz der geringen Bekanntheit der Band, ist dies durchaus sehr schade, da die Musiker im Untergrund einen sehr guten Ruf genießen und durchaus auch eine feste Fanmeute um sich haben. Als dann noch bekannt wurde, dass die Hälfte der Band mal eben einen Abgang macht, haben viele Fans schon das Aus der Gruppe gesehen. Nun, fast sieben Jahre, nachdem das letzte Album auf den Markt gekommen ist, haben sich die Herren in einer neuen Formation zusammengefunden, um weiterhin mit ihren Prog-Melodic-Power-Metal den Untergrund zu regieren. Inwieweit „Distant In The Sun“ mit den alten Werken der Band mithalten kann und ob die neue Zusammensetzung der Band, der Musik geschadet hat, bleibt zu klären.

Fans der Band können beruhigt aufatmen. Auf „Distant In The Sky“ wird vieles von den alten Tagen aufgegriffen und sogar teilweise noch weiterentwickelt. Im Mittelpunkt stehen immer noch die Melodien in der Verbindung mit der warmen Stimme – aber fangen wir einmal ganz Vorne an. Der erste Track und der folgende Titeltrack machen eines ganz klar – mit VANISHING POINT ist immer wieder zu rechnen. Der leichte Hauch von Progressiv-Power-Metal bietet von beiden Genres genug, um dazuzugehören aber ohne es im vollen Sinne auszuschöpfen. Wirklich kompliziert wird es nicht – aber sehr technisch. Man drückt auch nicht dauernd auf das Gaspedal – schläft aber auch bei den Songs nicht ein. Ähnlichkeiten zu THRESHOLD sind in beiden Bereichen zu sehen. Im Fokus stehen weiterhin die ausgeklügelten Melodien und die interessanten Strukturen. Anders als bei vielen der Kollegen, klingen die Australier einfach positiv und warm. Gerade die Stimme von Sänger Silvio Massaro treibt einen immer wieder voran und lässt einen von Träumen in der Zukunft bis zur Kraft für den aktuellen Moment alles durchleben. Hier liegen auch weiterhin die ganz starken Momente der Band. Sie wissen, wie man ein positiv und in sich stimmiges Album präsentieren muss. Dabei klingt der Sound frisch und hat immer wieder neue Ideen zu verbuchen. Der Song „Distant Is The Sun“ ist dabei nicht nur repräsentativ für das Album, sondern auch für die Band. Hier wird zum träumen und nachdenken eingeladen aber zugleich auch zum abgehen. Die perfekte Balance zwischen den Genres ist gegeben und bietet somit wirklich unglaublich viel Spaß!

Fans von TRESHOLD, DREAM THEATER und Co. dürfen gerne mehr als ein Ohr riskieren. Durch ihren enormen Drang zur Harmonie und dem Power-Metal-Passagen, können allerdings genau so gut Fans von KAMELOT, SONATA ARCTICA und STRATOVARIUS daraus profitieren, hier mal ein Probehören zu riskieren. Wer die Band schon vorher mochte, der wird mit „Distant In The Sun“ auf jeden Fall keinen Fehlkauf machen. Wollen wir nur hoffen, dass die nächste Platte nicht wieder solange auf sich warten lässt.

Trackliste:
01. Beyond Redemption [Intro]
02. King Of Empty Promises
03. Distant Is The Sun
04.When Truth Lies
05.Circle Of Fire
06. Let The River Run
07. Denied Deliverance
08. Story Of Misery
09. Era Zero
10. Pillars Of Sand
11. As December Fades
12. Handful Of Hope
13. Walls Of Silence
14. April
Spielzeit: 01:03:12

Line-Up:
Silvio Massaro - Vocals
Chris Porcianko - Guitar
James Maier - Guitar
Simon Best - Bass
Christian Nativo – Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
26.03.2014 | 10:31
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