.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: Satyricon - Volcano

Satyricon
Volcano


Black Metal
6 von 7 Punkten
"„Volcano“, ein schwermütiger, explosiver Titel für ein Album! Und genau das legen die Ausn... [mehr]"
CD Review: Mantar - Death By Burning

Mantar
Death By Burning


Black Metal, Rock'n'Roll, Sludge
6.5 von 7 Punkten
"Lassen Taten sprechen"
CD Review: Epheles - Je Suis Autrefois...

Epheles
Je Suis Autrefois...


Black Metal
7 von 7 Punkten
"Götterfunke"
CD Review: Irdorath - Dekonstrukteur des Fleisches

Irdorath
Dekonstrukteur des Fleisches


Black Metal, Death/Thrash Metal
2 von 7 Punkten
"Oder: Veröffentlichungen, die die Welt nicht braucht"
CD Review: Midnight Odyssey - Firmament

Midnight Odyssey
Firmament


Ambient, Black Metal
6 von 7 Punkten
"Hammer von Down Under, Teil 2"
CD Review: Amenra - Mass VI

Amenra
Mass VI


Doomcore, Post Hardcore, Sludge
6.5 von 7 Punkten
"Sternstunde!"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
Cover von Varathron -- Untrodden Corridors Of Hades
Band: Varathron Homepage Varathron bei Facebook Metalnews nach 'Varathron' durchsuchenVarathron
Album:Untrodden Corridors Of Hades
Genre:Black Metal
Label:Agonia Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:21.11.14
CD kaufen:'Varathron - Untrodden Corridors Of Hades' bei amazon.de kaufen
Share:

"Mystischer Hades!"

Na also, es geht doch! Fünf Jahre nach ihrem letzten Album „Stygian Forces Of Scorn“ kehren die griechischen Kult-Metaller von VARATHRON mit einer neuen Scheibe zurück. „Untrodden Corridors Of Hades“ nennt sich das gute Stück, auf welchem man – abgesehen von kleineren Veröffentlichungen – zum ersten Mal Neubassisten Stratos Kountouras hören kann. Die Griechen haben sich dieses Mal außerdem alle Mühe gegeben, ihr neues Album zu bewerben – erstmalig gibt es ein Video-Interview, einen Studio-Teaser und ein wirklich aktives Facebook-Profil. Es scheint fast so, als wollten VARATHRON einen neuen Frühling einleiten.

Alles andere als frühlingshaft geht es dafür in der Musik von VARATHRON zu. Denn die Griechen setzen auch auf ihrem fünften Album auf Altbewährtes. Mächtig und meistens im Midtempo gehalten erschallt der südländische Black Metal aus den Boxen. VARATHRON klingen dabei so böse, dass es eine wahre Freude ist. Ein Händchen für Songwriting hatten die Herren ja immer schon, aber jetzt kommt noch ein extrem druckvoller Sound hinzu, welcher maßgeschneidert sitzt. Besonders großartig werden VARATHRON dann, wenn sie ihre Songs mit dezenten und sakralen Synthies beziehungsweise Chören anreichern. So erhalten z.B. die Tracks „Kabalistic Invocation Of Solomon“ und „The Bright Trapezium“ eine mystische Atmosphäre, die einem eine Gänsehaut verpasst. Dazu kommt noch Sänger und Mastermind Necroabyssious, der mit seinem Organ erneut Akzente setzen kann. Der gute Mann ist sowohl in der Lage extrem gequält als auch extrem kämpferisch und frenetisch zu klingen und unterstreicht damit zusätzlich die spirituell-okkulte Aura des Albums. Aber man sollte sich nicht nur auf den Frontmann konzentrieren, denn auch Drummer Haris und die gesamte Saitenfraktion liefern hier eine mehr als ordentliche Arbeit ab. „Untrodden Corridors Of Hades“ klingt dadurch frisch und energiegeladen und es fällt einem gar nicht groß auf, dass VARATHRON auf ihrem fünften Album wenig Neues bieten. Die schwarzmetallische Formel ist also nach wie vor wirkungsvoll, wenn man mit ihr richtig umzugehen weiß. Das Einzige, was man VARATHRON wirklich vorwerfen kann, ist jenes, dass ein paar schnelle Momente das Album noch zusätzlich aufgewertet hätten. Nach einer gewissen Spielzeit wünscht man sich einfach eine Änderung in der Dynamik, da können die Midtempo-Songs und die Gitarren-Riffs auch noch so gut und spannend gestaltet sein.

Schwarzmetaller, die VARATHRON noch von ihren Anfängen kennen, müssen auch bei „Untrodden Corridors Of Hades“ zugreifen, denn die Griechen leisten sich qualitativ keinen Ausfall. Aber auch all jene, die einfach mit mystisch angehauchter und durchdacht komponierter Musik etwas anfangen können, sollten nicht zögern, in das neue Album zumindest reinzuhören. Man kann jetzt nur noch hoffen, dass VARATHRON die neue Scheibe nutzen werden, um auch live die Clubs in Europa unsicher zu machen!

Trackliste:
01. Kabalistic Invocation Of Solomon
02. Realm of Obscure
03. Arcane Conjuring
04. Leprocious Lord
05. The Bright Trapezium
06. Death Chant
07. Delve Into the Past
Spielzeit: 00:49:13

Line-Up:
Stefan Necroabyssious - Gesang
Achilleas C. - Gitarre
Haris - Drums
Sotiris - Gitarre
Stratos Kountouras - Bass
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
21.11.2014 | 14:34
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin