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Band:  Metalnews nach 'Various Artists' durchsuchenVarious Artists
Album:Punk’n’Roll A Licious - Volume Two
Genre:Hard Rock, Punkrock, Rock, Rock'n'Roll, Speed Rock
Label:Punk N Drunk
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:11.11.05
CD kaufen:'Various Artists - Punk’n’Roll A Licious - Volume Two' bei amazon.de kaufen
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"Tolle Auswahl vom Bosswanker!"

Eine Compilation der besonderen Art gibt’s dieser Tage mit „Punk’n’Roll A Licious - Volume Two“ auf die Ohren - besonders aus dem Grund, weil sie von jemandem zusammengestellt wurde der wahrlich weiß, wovon er da spricht: Lutz Vegas, der Bosswanker der V8 WANKERS himself. Fast schon selbstverständlich, dass dies hier kein lieblos zusammengewürfelter 08/15-Sampler geworden ist, sondern mit viel Liebe aus kleinen Andenken an Vegas’ eigene Vergangenheit zusammengesetzt wurde, in der er mit den vertretenen Bands bereits die Bühne, das Studio, Split-CDs oder gleich alles auf einmal geteilt hatte.

Dabei finden sich neben bekannten Szenegrößen wie den Punk’n’Rollern THE BONES, schwedens Rock-Phänomenen PSYCHOPUNCH (mit denen Vegas’ Schmusekapelle pünktlich zu Weihnachten eine neue Split 7’’er rausbringen wird), den berliner Punk-a-Billies MAD SIN und natürlich The Big and Mighty V8 WANKERS höchstpersönlich auch aufstrebende junge Bands wie die schon jetzt einfach kultigen DOOMFOXX (mit Gitarrenlegende und Gründungsmitglied der göttlichen ROSE TATTOO Mick Cocks, was sich so herrlich deutlich im Sound niederschlägt), THE CHUCK NORRIS EXPERIMENT (schwedischer Rock’n’Roll von TIAMAT-, TAURUS- und RICKSHAW-Mitgliedern) oder die finnischen Speedrocker BAD MACHINE. Der Exotenbonus geht hierbei einwandfrei an die japanischen Harakiri-Rock’n’Roller ELECTRIC EEL SHOCK, die die Platte eröffnen und das Feld für satte 74 Minuten Spaß bereiten. Monoton oder gar langweilig wird die Scheibe dabei nie, da die verschiedensten Spielarten von Punk’n’Roll, Rock’n’Roll, Thrash’n’Roll, Cowpunk, Riffrock, Hardrock, Billy-Rock, Psychobilly, Garage-Rock, Sleazy Rock und Speedrock von durch die Bank talentierten oder zu Recht längst etablierten Acts dargeboten werden, und dies in einem durchweg so flotten Tempo, dass man dazu die ganze Zeit fröhlich durch die Hütte springen und die Luftgitarre auspacken möchte. Nach diversen Durchläufen blieb auch die Suche nach den auf Compilations gerne mal verbratenen „Füllern“ fast gänzlich ergebnislos, was deutlich für das feine Gespür des Herrn Vegas und die Qualität des Materials an sich spricht. Als kleines Schmankerl obendrauf finden sich zwischen den „regulären“ Veröffentlichungen auch teils unveröffentlichte oder bisherige „Vinyl only“-Tracks, rare Tracks von limitierten oder inzwischen ausverkauften Split-CDs sowie B-Seiten. Dazu gibt es im Booklet zu jeder einzelnen Band noch ganz persönliche Randnotizen, Kommentare und Anekdoten des Bosswankers.

Egal, ob THE METEORS alte Route 66-Gefühle wiederbeleben oder COSMIC BALLROOM die Tradition des gutgelaunten Schweden-Punk’n’Rolls à la BACKYARD BABIES zelebrieren - für jeden hält die Scheibe das Passende parat. Alle, die Compilations nicht als unnütze Geldausgabe, sondern als Investition in eine bunte Mischung des Besten vom Besten verstehen, können und sollten hier definitiv und bedenkenfrei zuschlagen!


Trackliste:
01. Electric Eel Shock – Don’t Say Fuck
02. The Chuck Norris Experiment – Senorita (Lookout)
03. Doomfoxx – Piece Of Me
04. Mad Sin – Plastic Monsters
05. Sixes & Sevens – Sold My Soul
06. The Bones – The Chevy Devils
07. Cosmic Ballroom – Dead Generation
08. Rulers Of The Planet – Jesus Freak
09. V8 Wankers – San Francisco
10. Boozed – Move Up
11. Adam West – Thoras Hammer
12. Hot Wheel And The Roadburners – Moneytrain
13. The Meteors – Juggernaut
14. Peter Pan Speedrock – Better Off Dead
15. Dustsucker – Bronco Buster
16. The Wildhearts – Eager To Leave ´er
17. Psychopunch – Fingerlickin’ God
18. Love And A 45 – Nothing To Lose
19. Bad Machine – Hand Of Doom
20. Torment – P.C. (Porn Casting)
21. Nine Pound Hammer – This Drinkin’ Will Kill Me
22. American Dog – D-N-F
23. Waltons – Waltons Without A Cause


Nadja Lemke [Sherry]
06.12.2005 | 14:44
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