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Cover von Vemoth -- The Upcoming End
Band: Vemoth Homepage Vemoth bei Facebook Metalnews nach 'Vemoth' durchsuchenVemoth
Album:The Upcoming End
Genre:Black Metal
Label:Dental Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:22.05.09
CD kaufen:'Vemoth - The Upcoming End' bei amazon.de kaufen
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"Heftige Fadesse"

Wir schreiben das Jahr 2006: VEMOTH hatten ohne großen Aufruhr ihr bis dato ziemlich geiles Debüt "Köttkroksvals" unter die kundigen Massen gebracht, man zog eine Tour mit SETHERIAL an vorderster Front durch und war wenig später mit Verhaftungen von Band-Mitgliedern, kreativen Engpässen etc. konfrontiert. Lange Zeit war Stillstand im schwedischen Hause, bis alles Schlag auf Schlag geht: Neues Sub-Label, neues Album, ein unsicheres Line-Up. Warum will keine Euphorie aufkommen?

Ganz einfach: Das vertonte baldige Ende bringt es einfach nicht wirklich. Zurecht gezimmert im mittlerweile prestigeträchtigen, aber allen Kunden einen mehr oder weniger gesichtslosen Sound verpassenden Necromorbus Studio, geht dem neuen Material weniger der bandeigene, räudig-röhrende Anstrich, jedoch viel mehr ein gesundes Mindestmaß an sich hineinfressenden Hooks im Sinne des Vorgängers ab. Stattdessen füllt man den typisch schwedischen Black/Death-Raster mit Standard-Läufen, auf denen regelmäßig gewohnt notenreiche, gelegentlich auch mal gewohnt Schädel spaltende Riffs aufbauen, welche es jedoch entweder relativ flott an Durchschlagskraft oder Langlebigkeit missen lassen. Vieles ist einem schon in leicht abgeänderter Form untergekommen, bald herrscht Langeweile. Trotz bescheidener Laufzeit klingt "The Upcoming End" mit jedem weiteren Durchlauf immer gleicher, immer austauschbarer. Da können dezente Referenzen an späte WATAIN im Chorus zu "As Your King" oder das ehrlich gesagt eher daneben gegangene Tribut an NIDEN DIV. 187 in Form des kurzen Einminütlers "Raise The Dead" keine großartigen Umstimmungen mehr bewirken. Vor allem dann nicht, wo man sich an Shout-Along-Passagen wie in "Crush The Christian Lies" oder dem ganz netten Abschluss "Wolfpack" hochzieht, ohne je ernsthafte Chancen auf mehr als 35 Minuten im Vorprogramm vor einem ausgewählt vorglühenden Publikum zu bekommen.

Worauf will ich hinaus? Wir haben 2009. Alle paar Wochen erscheinen Götterscheiben, denen eine weit weniger umfangreiche Promotion beschert ist als diesem zwar durchaus annehmbaren, aufgrund des ersten Scheibchens allerdings enttäuschenden Outputs. Die Rollenverteilung sollte meiner Meinung nach umgekehrt sein. Vielleicht begreifen das ein paar größere Labels da draußen.

Trackliste:
1. Intro
2. Lida
3. Without The Presence Of God
4. The Upcoming End
5. As Your King
6. Crush The Christian Lies
7. Baal
8. Raise The Dead
9. Wolfpack
Spielzeit: 00:34:44

Line-Up:
Behemiron - Gesang
Draugald - Gitarre
Adimirion - Bass
Toxal - Schlagzeug
Michael Bambas [Micha]
21.05.2009 | 18:55
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