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The Pirate Ship Quintet
Rope For No-Hopers
Experimental, Instrumental, Post Rock
5.5 von 7 Punkten
"Die Hoffnung stirbt zuletzt"
King Fear
King Fear [ EP ]
Black Metal, Black/Death Metal
4.5 von 7 Punkten
"Schwarzmetall von der Waterkant"
The Murder Of My Sweet
Bye Bye Lullabye
Female Fronted, Gothic Rock, Pop
3.5 von 7 Punkten
"Zucker bei die Fische!"
Kill Devil Hill
Kill Devil Hill
Doom Metal, Heavy Metal, Stoner Rock
5.5 von 7 Punkten bzw. 4 von 7 Punkten
"Vertonter Generationenvertrag / Solide bei kurzer Halbwertszeit"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Solide mit Aussicht auf Langeweile" | ||||||||||||||||||
| Nachdem sie Mitte bis Ende der 80er zwei Alben veröffentlicht hatten, verabschiedeten sich die bayrischen Thrash Metaller VENDETTA erstmal von der schwermetallenen Bildfläche, um dann 2007 mit einem neuen Album ins Licht der Öffentlichkeit zurückzukehren. Weitere vier Jahre später ist es wieder soweit und die Truppe lässt mit „Feed The Extermination“ ihr nächstes Album auf die Hörerschaft los. Mit „Feed The Extermination“ ist es VENDETTA in jedem Fall gelungen, ihren Sound an gegenwärtige Hörgewohnheiten anzugleichen, denn während die Riffs der Truppe irgendwo zwischen frühen KREATOR, DESTRUCTION und der Bay Area anzusiedeln sind, wirken sie dank tiefer gelegter Gitarren nebst der entsprechend fetten Produktion doch tonnenschwer und reichlich modern, was ihren Kollegen PARADOX nicht unähnlich ist. Sänger Mario Vogel ist dabei nicht unbedingt der charakteristischste Thrash Metal-Fronter, passt aber doch bestens zum Sound der Mannen und erinnert entfernt an eine Mischung aus Chuck Billy und James Hetfield. Das Songwriting fällt auf „Feed The Extermintion“ allemal grundsolide aus – zwar reißen VENDETTA keine Genregrenzen ein, allerdings hat ihr Schaffen Hand und Fuß und entbehrt auch nicht eines Mindestmaßes an Abwechslung, wie etwa die Abfolge von Abrissbirnen wie „Tremendous Brutality“ und Groove-Walzen der Marke „Cancer“ zeigt. Dabei legen die Bayern ganz offensichtlich mehr Wert auf die Wucht massiger Riffwalzen denn auf technische Finesse: Während „Feed The Extermination“ zweifelsohne absolut präzise eingespielt ist und urgewaltiges Riffing en masse zu bieten hat, gehen Fans effektvoller Gitarrenakrobatik weitgehend leer aus – das ist freilich nicht automatisch negativ, denn gitarristische Selbstbeweihräucherung ist in den meisten Fällen affig, allerdings hätte das ein oder andere Solo den hier gebotenen Songs vielleicht gut getan. Neben vereinzelten Melodieläufen wird das Material auf „Feed The Extermination“ praktisch nie aufgelockert, wodurch sich spätestens zur Hälfte des Albums eine gewissen Monotonie einstellt – siehe „Ovulation Bitch“ und „Storage Of Anger“. Auf der anderen Seite stehen kleine Lichtblicke wie das hymnische „Dog In The Manger“, das im Live-Betrieb schnell zum Klassiker werden könnte und das epische „Abuse“, wenngleich Frontmann Vogel bei letzterem beweist, dass er für gefühlvolleren Gesang weitgehend ungeeignet ist und hier auch textlich arg dick aufgetragen wird… VENDETTA richten sich mit „Feed The Extermination“ klar an Fans modernerer Thrash Metal-Klänge, was ja auch nicht falsch ist, schließlich schreiben wir 2011 und nicht 1982. Dennoch hätte etwas mehr Abwechslung bzw. Differenziertheit dem Debüt der Bayern sicherlich gut getan, denn so knüppeln die mächtigen Riffs der Schweinfurter etwas eintönig dahin. | ||||||||||||||||||
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