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Album:Fallen Angels
Genre:Heavy Metal
Label:Spinefarm Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:25.11.11
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"Und noch immer Avantgarde"

Obwohl VENOM dank Alben wie „Black Metal“ ein essentieller Bestandteil der britischen Heavy Metal-Szene waren und sind, geht die Aufmerksamkeit, die die Truppe erfährt, spätestens seit Anfang der 90er gegen Null. Das scheint Frontröhre Cronos allerdings nur recht wenig zu kratzen, denn obwohl die Originalmitglieder abgesehen vom Bandkopf schon lange das Weite gesucht haben, veröffentlichten VENOM in den vergangenen drei Jahrzehnten konstant Alben.

Gerade, wenn man wieder einmal verleitet ist, zu glauben, das neue VENOM-Album sei nichts weiter als ein erneuter versuch bemitleidenswerter alter Herren, mit dem längst in der vollkommenen Unglaubwürdigkeit verschollenen Image ihrer Jugend noch ein paar müde Mark zu verdienen, belehrt die Truppe ihre Hörerschaft eines Besseren – so war es bei ihrem letzten Album „Hell“ der Fall und so verhält es sich auch mit „Fallen Angels“: Schon der doomig stampfende Opener „Hammerhead“ wartet mit einem Cronos auf, der rotzt und röhrt wie eh und je, wobei das Ganze in gewohnt rumpeligem und extrem Bass-lastigem Sound daherkommt. Hier fällt jedoch schnell auf, dass das Klangbild bei weitem nicht so undifferenziert ist, wie man es angesichts des Images der Briten erwarten möchte und hat man sich erst an den garagigen Sound gewöhnt, klingt die Platte gar erfrischend natürlich – hier wurden seit „Metal Black“ enorme Fortschritte gemacht. Fortschritte hat die Truppe allerdings vor allem im Hinblick auf ihr Songwriting zu verbuchen, denn die auf „Fallen Angels“ gebotene Hitdichte ist geradezu enorm: Wo vorangegangene VENOM-Alben mit ein, höchstens zwei echten Ohrwürmern aufwarten konnten, bietet der neueste Streich der Black Metal-Erfinder mit Nummern wie dem furiosen „Nemesis“, das stark an die Anfangstage der Band erinnert und dem hymnischen „Lap Of The Gods“ sowie so ziemlich jedem anderen der vertretenen Songs musikalische Vielfalt und trendresistente Metal-Songs zuhauf, was bei insgesamt 13 Nummern durchaus beachtlich ist – erwähnt sei hier auch die nicht zu überhörende Punk-Schlagseite von „Hail Satanas“ und „Punk’s Not Dead“. Natürlich werden VENOM nie zum kauzigen, überzogenen Circus-Charme ihrer Frühphase zurückkehren können, die Frage ist jedoch, ob sie das denn überhaupt wollen. So oder so hat die Truppe jedoch nicht nur ihren ganz eigenen Sound schon vor Jahrzehnten gefunden, sondern war auch immer wieder in der Lage, diesen auszubauen, weshalb man den Briten zwar sicher keinen Hang zur Progressivität, aber doch immerhin die Fähigkeit zur Entwicklung attestieren kann – sonst wären Instrumentalstücke wie das gefühlvolle „Lest We Forget“ wohl kaum denkbar. VENOM klingen stets nach VENOM, jedoch auf jedem Album auch ein bisschen anders. So auch auf „Fallen Angels“.

Ähnlich wie ANVIL machen auch VENOM keinerlei Anstalten, ihre Musik durch verschachtelte Arrangements oder übermäßige instrumentelle Finesse zu etwas erheben zu wollen, was sie nicht ist. Cronos und Co. kennen ihre Stärken allerdings ganz genau, liefern mit „Fallen Angels“ ein primitives, ungeschliffenes Stück Metal ab und nehmen sich dabei dankenswerterweise selbst nicht zu ernst. Kaufempfehlung für alle, die bei SYMPHONY X und Konsorten höchstens gähnen müssen.

Trackliste:
01. Hammerhead
02. Nemasis
03. Pedal To The Metal
04. Laps Of The Gods
05. Damnation Of Souls
06. Beggarman
07. Hail Satanas
08. Sin
09. Punk's Not Dead
10. Deathy Be Thy Name
11. Lest We Forget
12. Valley Of The Kings
13. Fallen Angels
Spielzeit: 00:57:35

Line-Up:
Cronos - Vocals, Bass
Rage - Guitar
Danté - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
28.12.2011 | 23:31
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