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Cover von Venom -- From The Very Depths
Band: Venom Homepage Venom bei Facebook Metalnews nach 'Venom' durchsuchenVenom
Album:From The Very Depths
Genre:Heavy Metal, NwobHM
Label:Spinefarm Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:23.01.15
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"Vom Zahn der Zeit ignoriert"

Sie erfanden einst den Black Metal und galten als schwer jugendgefährdend: Die Ur-Metaller von VENOM bedürfen eigentlich keiner großen Einführung. Gut 35 Jahre Später sind die Herren – wenngleich in stark veränderter Besetzung – immer noch da und hauen mit schöner Regelmäßigkeit neue Alben raus. Der neueste Streich hört auf den Namen „From The Very Depths“.

Mit „Fallen Angels“ haben VENOM vor etwas mehr als drei Jahren gezeigt, dass sie noch immer in der Lage sind, ihren urtypischen Rumpel-Sound frisch zu halten. Mit „From The Very Depths“ setzt die Truppe dieses Programm fort – das eröffnende Doppel aus dem Titeltrack und „The Death Of Rock 'n' Roll“ erinnert zwar noch stark an Nummern wie „Antechrist“ vom 2006er Album „Metal Black“, allerdings wird es mit „Smoke“ dann auch schon wieder innovativ. Der Song erinnert mit seinem Wechsel aus stampfendem Lavalampen-Riffing und einem durchaus eingängigen Refrain an die Albtraum-Version eines OZZY OSBOURNE-Reißers. „Long Haired Punks“ oder das bereits im Vorfeld veröffentlichte „Grinding Teeth“ liefern – wie der Name des ersteren schon nahelegt – viel rotzige Punk-Attitüde und lassen gar an Kult-Alben wie „Black Metal“ denken. Mit „Crucified“ bieten VENOM dann noch einen treibenden Stampfer erster Güte auf. Natürlich besteht „From The Very Depths“ nicht nur aus Höhepunkten und so befinden sich mit Nummern wie „Temptation“ oder „Stigmata Satanas“ auch ein paar recht durchschnittliche Rumpelnummern auf der Platte, aber alles in Allem macht das britische Trio hier eine ziemlich gute Figur. Obendrein sorgen die Herren mit ihren Deibel-Texten aus dem Kindergarten nebst inflationärem Gebrauch von Schlagworten wie „Satan“ oder „Hell“ - vermutlich ganz bewusst – beim Genuss ihres neuesten Albums für den ein oder anderen Lacher. Geisterbahn-Effekte wie zu Beginn von „Evil Law“ tun ihr Übriges. Technisch waren VENOM sicherlich noch nie in der Oberliga vertreten und doch kann sich das, was Gitarrist Rage hier aufbietet, durchaus hören lassen. Was die Produktion von „From The Very Depths“ angeht, so ist von der Rumpeltruppe von einst nicht mehr viel übrig – Feedback-Fiepen und ähnliches ist allenfalls Verzierung aber keinesfalls authentisch, denn die Engländer klingen inzwischen so fett und modern wie jede andere Band. Daran ist aber auch nichts verkehrt.

Cronos und Co. schaffen es immer wieder, zu überraschen: Eigentlich sollte es eine Band wie VENOM seit dem Ende der 80er gar nicht mehr geben und doch – sieht man vom Kultstatus der damaligen Alben mal ab – machen die Herren heute fast relevantere Musik. „From The Very Depths“ ist sicher nicht das beste Album der Bandgeschichte, aber es zeigt, dass VENOM nach wie vor Spaß an der Sache haben und bietet rotzigen Heavy Metal mit vielen guten Ideen.

Trackliste:
01. Eruptus
02. From the Very Depths
03. The Death of Rock 'n' Roll
04. Smoke
05. Temptation
06. Long Haired Punks
07. Stigmata Satanas
08. Crucified
09. Evil Law
10. Grinding Teeth
11. Ouverture
12. Mephistopheles
13. Wings of Valkyrie
14. Rise
Spielzeit: 00:51:49

Line-Up:
Cronos - Vocals, Bass
Rage - Guitar
Danté - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
05.02.2015 | 11:07
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