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Cover von Venomous Maximus -- Beg Upon The Light
Band: Venomous Maximus Homepage  Metalnews nach 'Venomous Maximus' durchsuchenVenomous Maximus
Album:Beg Upon The Light
Genre:Doom Metal, Heavy Metal, Stoner Rock
Label:Napalm Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:05.07.13
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"Okkulte Texaner"

Eigentlich ist das Album „Beg Upon The Light“ der Texaner VENOMOUS MAXIMOUS so neu gar nicht. Bereits letztes Jahr brachte das Quartett um den Sänger/Gitarristen Gregg Giggins dieses Werk in Eigenregie heraus. Der Ruf drang über den großen Teich bis zu Napalm Records, die umgehend zuschlugen und diese Combo unter Vertrag nahmen. Macht Sinn, erfreut sich diese Sorte Musik - ein wenig Stoner, ein wenig old-school Doom und eine fette Portion „normaler“ Heavy Metal - momentan scheinbar großer Beliebtheit.

Da mag man ja von der neuen BLACK SABBATH halten, was man will. Aber in Sachen hohe Schule der Riffkunst haben sicher einige etwas mehr erwartet. Denn vor allem davon lebt diese Art von Musik. Das kriegt die Gitarrenfraktion dieser Combo durchaus passabel hin. Was ihnen sonst noch gelingt, ist auf jeden Fall diese Atmosphäre zu erzeugen, die solch bewusst okkult anmutende Musik eben braucht. Dazu gehört zweifelsfrei das Sangesorgan von Gregg Higgins. Der Mann hat es drauf, diese Stoner-Doom-Metal Mischung mit wahnsinniger Inbrust zu zelebrieren. Beim Hören des Albums kann man geradezu die knisternde Spannung im Aufnahmestudio spüren. Siebziger Jahre-Flair. Grün-Braun gemusterte Tapeten, Omas alten Perserteppich rekrutiert, Nierentisch für die Kaltgetränke und haufenweise Kabel, über die wundersame Weise niemand stolpert. Und man hat mit „Give Up The Witch“, „Moon Child“ und „Battle For The Cross“ drei fette Kracher am Start, die den Hörer mit auf die Reise in das sonderbare Land jenseits von du-weisst-schon-wo nehmen. Wer nun unbedingt eine Referenzband sucht, dem sei hier mal zwanglos THE GATES OF SLUMBER genannt, die mir immer wieder beim Hören von „Beg Upon The Light“ im Kopf herum spuken.

Nichtsdestotrotz klingt der Vierer aus Texas sehr eigenständig, mit brauchbarem Wiedererkennungswert ausgestattet. „Beg Upon The Light“ kann man bei entsprechendem Ambiente und freigepustetem Hirn mal richtig gut konsumieren, das Feeling stimmt definitiv. Ansatzweise vom Sessel schubsen tun mich aber eben nur bereits erwähnte Nummern. Sollten VENOMOUS MAXIMUS das Level komplett auf das Niveau eben dieser Songs heben, dann steht uns noch einiges bevor, davon bin ich mal überzeugt.

Trackliste:
01. Funeral Queen
02. Path Of Doom
03. Give Up The Witch
04. Father Tim
05. Dream Again [Hellenbach]
06. Moon Child
07. Battle For The Cross
08. Venomous Maximus
09. Mothers Milk
10. Hell's Heroes
Spielzeit: 00:47:14

Line-Up:
Gregg Higgins _ Vocals, Guitar
Christian Larson - Guitar
Trevi Biles - Bass
Bongo – Drums
Frank Wilkens [Fränky]
05.07.2013 | 12:19
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