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Cover von Veroxity -- Ferocious
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Album:Ferocious
Genre:Death Metal
Label:MOD / Metal On Demand
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:06.07.07
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"Im Pott wackeln die Wände!"

Vor nicht einmal einer Woche stellten wir Euch das neue Underground-Label MOD [Metal On Demand] vor und schon flattert uns die allererste Veröffentlichung des Hertener Labels ins Haus. Mit VEROXITY fördert man die Musik der Lokalmatadore, die auf den ersten „Blick“ aggressiv prasselnd, stampfend und brachial daher kommt. Den Death Metal haben sich die vier mehr als dick auf die Fahne geschrieben und so ist der Erstling, genannt „Ferocious“, eine deutliche Visitenkarte für das, was wir auch in Zukunft von diesen Pottberserkern zu erwarten haben.

Bei acht Tracks in knappen 30 Minuten sollte dem erfahrenen Knüppelfan klar sein, worum es geht: Hier wird gebolzt, gebreakt und gemosht, bis die Schwarte kracht, und die Technik steht hierbei nicht so weit hinten an, wie man es vielleicht vermuten würde. Der Longplayer haut uns gleich mit dem Namensgeber an erster Stelle eine klare Botschaft mitten in die Fresse: VEROXITY sind „Ferocious“, sind wild, bösartig und grausam. Wer die Band einmal live erleben durfte, wird das auch gern bestätigen, denn Frontmann Maggi und seine Mitstreiter gehen ab wie Familie Manson persönlich - stets angestachelt durch das gleichermaßen präzise und fixe Drumming von Kollege Zyn. Doch zurück zum Album. Hier sind wir mittlerweile im Mittelfeld angelangt und allmählich siegt die Gewissheit, dass man sich nicht nur auf Geschwindigkeit und Brutalität festlegt, sondern letztgenannte vor allem erst entweder durch perfekt getimete Breaks oder abwechslungsreiche Zwischenspiele in Form von mächtigem Downtempomosh entstehen lässt. Über diesen Körper aus geballter Spieltechnik legt sich erhaben das stimmliche Gewand eines die Musik geradezu lebenden Maggi. Fiese Screams, düstere Grunzattacken, … hier geht’s rund! Eines kann man den Hertenern gewiss nicht vorwerfen: Vorhersehbarkeit. Jeder Song ist in sich eine abgeschlossene und wohl durchdachte Symbiose aus verschiedensten Elementen des Death Metal – von den späten 80ern bis heute. Das bringt frischen Wind in die 08/15 Sprösse der letzten Jahre.

Angesichts der Tatsache, dass das Label frisch und dieses Album die Premiere dessen ist, hatte ich vom Sound keine wirklichen Meisterleistungen erwartet, und doch hebt man sich deutlich von anderen Undergroundproduktionen ab. Die Bassdrum klingt hier und da ein wenig hohl, man mag sagen: ungespannt, der Song „Collateral Damage“ hat mit seinem anfänglichen Geschepper etwa den Charme eines umkippenden Küchenschranks [weiß sich aber zum Glück gleich einige Sekunden später wieder zu retten] und die Saiteninstrumente treten von Zeit zu Zeit ein wenig in den Hintergrund. Klar, Perfekt ist anders, aber das Potenzial ist deutlich zu erkennen und lässt durchaus auf mehr hoffen.

Fazit: VEROXITY als Band und „Ferocious“ als Album sind keine Namen, die man aus dem Regal zieht, wenn man auf anhaltendes Geknüppel aus ist. Für diese Gangart sind die Jungs einfach zu verspielt und ehrlich gesagt zu schade. Eine Zukunftsprognose zu stellen fällt mir jedenfalls nicht allzu schwer, denn ich bin der Meinung, dass wir dieses feine Songwriting, gepaart mit unbändigem Spielwillen und Abwechslung noch öfter zu hören bekommen werden. Als Vorband von Größen wie etwa NILE oder MORBID ANGEL würden sie jedenfalls genau die Richtige Grundstimmung im Publikum schaffen, da bin ich mir sicher.

Trackliste:
01. Ferocious
02. Out For Blood
03. Te Devil’s Rock ‚N’ Roll
04. The Tenderness Of Wolves
05. Blind Passengers On A Journey Unknown
06. Suicidal Dreams
07. Collateral Damage
08. The Decision
Spielzeit: 00:29:12

Line-Up:
Marcus "Maggi" Jekubczik – Vocals
Adrian "Pölkman" Plonka – Gitarre
Urs Scheuch – Bass
Adrian Zyn – Drums
Patrick Franken [Border]
13.09.2007 | 05:03
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