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Album:Traum
Genre:Gothic, Gothic Metal
Label:Dr. Music Distribution
Bewertung:2 von 7
Releasedatum:16.10.09
CD kaufen:'Via Obscura - Traum' bei amazon.de kaufen
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"Alles andere als traumhaft"

Das Begleitschreiben zu „Traum“, dem Debütalbum der jungen deutschen Formation VIA OBSCURA, ist mal wieder eines von jener Sorte, in denen die Band bereits mit so viel Vorschusslorbeeren bedacht wird, dass man gleich das Gefühl hat, hier würde irgendwas nicht stimmen. Führt man sich die CD dann mal zu Gemüte, kommt sogar die Vermutung auf, dass eine Verwechslung vorliegt und sich der Zettel auf eine andere Scheibe bezieht.

Man will VIA OBSCURA ja gar nicht den Willen absprechen, anspruchsvolle und hochtrabende Musik machen zu wollen, einzig der Plan geht nicht auf. Das, was die Münsteraner ihren Hörern auf „Traum“ kredenzen, ist leider alles andere als ein solcher. Mit „Sie“ geht es zwar - sieht man mal vom allgegenwärtigen Kitsch und den gewöhnungsbedürftigen Texten ab – noch ganz ordentlich los, doch bereits „Substanz“ fehlt selbige gänzlich und so sorgt die Nummer unweigerlich für den ersten Fremdschämmoment des Albums. Ist es wirklich möglich, dass die drei Musiker von VIA OBSCURA sich nach solch einer Nummer im Studio gegenseitig auf die Schultern klopfen und zufrieden sind mit dem, was sie gerade fabriziert haben? Schwer vorzustellen! Nach ein paar weiteren unsäglichen Nummern kann man seine Hoffnung eigentlich nur noch darauf bauen, dass wenigstens das Stück „Stille“ hält, was sein Titel verspricht, aber auch da folgt schnell die Ernüchterung und es geht mit der pseudo-düster-romantischen Grütze einfach weiter. Als man dann schon gar nicht mehr damit rechnen konnte, gibt es mit „-“ [kein Witz, das Stück „heißt“ wirklich so] doch noch mal einen positiven Ausreißer: als instrumentales Intermezzo angelegt, hört sich das Ganze an, wie einem monumentalen Filmsoundtrack entlehnt und leitet direkt in das dann ebenfalls noch ganz anständige „Weg“ über, wobei es sich um ein weiteres Instrumental handelt. Möglicherweise würde die Truppe besser damit fahren, zukünftig noch mehr in diese Richtung zu gehen.

Auch wenn es VIA OBSCURA gegen Ende noch gelingt, den durchwachsenen Gesamteindruck von „Traum“ etwas aufzupolieren: wenn man sich nicht zufällig gerne mit Sachen wie ILLUMINATE oder den zahmeren Werken von SAMSAS TRAUM selbst geißelt, sollte man wohl lieber die Finger davon lassen. Leider ist die Platte vielmehr Graus als Traum, zugegebenermaßen wäre das aber als Titel weit weniger schnittig gewesen.

Trackliste:
01. Sie
02. Substanz
03. Traum
04. Schicksal
05. Winter
06. Grau
07. Stille
08. -
09. Weg
Spielzeit: 00:42:52

Line-Up:
Anne-S. Thinius - Vocals, Keyboards, Piano
Alexander Thinius - Drums, Guitars, Programming, Orchestral Arrangements
André Manke - Bass
Timo Beisel [kaamos]
08.01.2010 | 23:55
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