.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: Jack And The Bearded Fishermen - Places To Hide

Jack And The Bearded Fishermen
Places To Hide


Alternative, Grunge
6 von 7 Punkten
"Fliehkraft"
CD Review: Medeia - Iconoclastic

Medeia
Iconoclastic


Alternative, Death Metal, Neo-Thrash
5 von 7 Punkten
"Stark"
CD Review: Mantric - Sin

Mantric
Sin


Alternative, Progressive, Rock
6 von 7 Punkten
"Dunkel und grüblerisch"
CD Review: Lovex - Divine Insanity

Lovex
Divine Insanity


Gothic
4 von 7 Punkten
"Melancholische Achterbahnfahrt"
CD Review: El Caco - The Search

El Caco
The Search


Alternative, Crossover, Hard Rock, Punk, Speed Rock
5.5 von 7 Punkten
"Der Stein der Weisen: Gesucht und Gefunden!"
CD Review: Mantar - The Spell

Mantar
The Spell


Black Metal, Doom Metal, Punk
Keine Wertung
"Pflichtprogramm"
CD Review: Goath - Luciferian Goath Ritual

Goath
Luciferian Goath Ritual


Black/Death Metal
6 von 7 Punkten
"Dreckig, räudig, gut!"
CD Review: Warbringer - Woe To The Vanquished

Warbringer
Woe To The Vanquished


Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Krieg ist die Hölle"
CD Review: Sinner - Tequila Suicide

Sinner
Tequila Suicide


Hard Rock, Heavy Metal
5.5 von 7 Punkten
"Der Tod trinkt Tequila"
CD Review: Bonfire - Byte The Bullet

Bonfire
Byte The Bullet


Hard Rock, Heavy Metal
5 von 7 Punkten
"Gewohnte Qualität mit neuer Mannschaft"
Cover von Vic Anselmo -- Trapped In A Dream
Band: Vic Anselmo Homepage Vic Anselmo bei Facebook Metalnews nach 'Vic Anselmo' durchsuchenVic Anselmo
Album:Trapped In A Dream
Genre:Alternative, Gothic
Label:Omnimedia
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:10.10.08
CD kaufen:'Vic Anselmo - Trapped In A Dream' bei amazon.de kaufen
Share:

"Gute Ansätze, wenig Tiefgang"

VIC ANSELMO, eine junge Künstlerin aus Lettland, mag PANTERA offensichtlich so sehr, dass sie sich gleich mal beim Namen von Phil Anselmo bedient hat. Musikalisch beschreitet die Dame jedoch gänzlich andere Wege, denn auf ihrem Debüt, „Trapped In A Dream“, lassen sich vielmehr Alternative, Gothic Rock und einige elektronische Einsprengsel finden.

Prinzipiell macht VIC ANSELMO auf ihrer Scheibe nichts grundlegend falsch, vermag allerdings im Umkehrschluss auch nur selten wirkliche Akzente zu setzen. Ihre Stimme steht natürlich ganz weit im Vordergrund, während die Band gelegentlich wie Beiwerk wirkt. Das klingt zwar negativ, ist aber eigentlich gar nicht so schlimm, da die Sängerin über eine facettenreiche und ausdrucksstarke Stimme verfügt, was heutzutage leider bei vielen Sängerinnen keine Selbstverständlichkeit darstellt. Problematisch wird es bei den ziemlich kommerziell und konventionell gestrickten Liedern, die zwar gute Ideen und Melodien enthalten, aber irgendwie nicht völlig aus dem Knick kommen wollen und gelegentlich übersüßt wirken. Vieles auf „Trapped In A Dream“ erinnert musikalisch und gesanglich an EVANESCENCE oder auch EMILY AUTUMN, während Victoria ab und an gerne mal in Richtung BJÖRK schaut [„Beverly“, „Bus Stop“], ehe es dann mit „Put Your Spell On Me“ und „Deadman Walks“ etwas härtere Gitarrenklänge gibt. Wirklich gelungen ist jedoch „I Cried“, eine tieftraurige Verneigung vor dem ermordeten Dimebag Darrell [PANTERA], denn hier wird das ganze Potenzial der Sängerin deutlich, da diese ruhige und düstere Nummer wirklich unter die Haut geht und den Hörer nachdenklich stimmt.

„Trapped In A Dream“ ist kein schlechter Einstand für VIC ANSELMO geworden. Es fehlt jedoch alles in allem noch an Tiefgang sowie an Songs, die wirklich dauerhaft im Ohr hängen bleiben. Dass die Lettin das Zeug dazu hat, wesentlich mehr auf die Beine zu stellen, wird an einigen Stellen ihres Debüts mehr als deutlich. Hoffentlich kann sie dies auf ihrer nächsten Veröffentlichung auch umsetzen, denn die richtigen Ansätze sind auf „Trapped In A Dream“ vorhanden.

Trackliste:
01. Who?
02. Beverly
03. The Flight
04. World From Here
05. Put Your Spell On Me
06. Underwater
07. Before I Could Breathe
08. I Cried [Tribute To Dimebag Darrell]
09. Deadman Walks
10. Bus Stop
Spielzeit: 00:33:54

Line-Up:
Vic Anselmo – Vocals, Acoustic Guitar
Herman Rigmant – Guitars, Programming
George Kadolchik – Keyboards
Peteris Pass – Bass
Martinsh Milevskis – Drums, Percussions
Alexander Eitner [soulsatzero]
24.10.2008 | 12:00
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin