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The Pirate Ship Quintet
Rope For No-Hopers
Experimental, Instrumental, Post Rock
5.5 von 7 Punkten
"Die Hoffnung stirbt zuletzt"
King Fear
King Fear [ EP ]
Black Metal, Black/Death Metal
4.5 von 7 Punkten
"Schwarzmetall von der Waterkant"
The Murder Of My Sweet
Bye Bye Lullabye
Female Fronted, Gothic Rock, Pop
3.5 von 7 Punkten
"Zucker bei die Fische!"
Kill Devil Hill
Kill Devil Hill
Doom Metal, Heavy Metal, Stoner Rock
5.5 von 7 Punkten bzw. 4 von 7 Punkten
"Vertonter Generationenvertrag / Solide bei kurzer Halbwertszeit"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Durchschnittskost" | ||||||||||||||||||
| Sehr lange war es still um die US-[Brutal-]Deather VILE, die sich nun nach einer Frischzellenkur – neuer Sänger [Mike Hrubovcak], neuer Gitarrist [J.J. Hrubovcak] und neuer Bassist [Erlend Caspersen] – mit „Metamorphosis“ wieder zurückmelden. Eigentlich keine schlechten Voraussetzungen, um an solche Alben wie „Depopulate“ [2002] anzuknüpfen, zumal Mike Hrubovcak auf der letzten MONSTROSITY, die bald auch schon wieder fünf Jahre auf dem Buckel hat, eine überragende gesangliche Vorstellung abgeliefert hat. Leider fällt an „Metamorphosis“ jedoch sofort der ziemlich dünne und drucklose Sound auf, an dem vor allen Dingen das Schlagzeug arg zu leiden hat, da viele Details schlichtweg im Soundbrei absaufen. Das ist extrem schade, denn dass Tyson Jupin was auf dem Kasten hat, ist nicht von der Hand zu weisen. Doch auch im Songwriting-Bereich liefern VILE erstaunlich wenig Bahnbrechendes, sondern ruhen sich auf bereits x-mal gehörten Riffs aus, die andere Bands schon deutlich besser eingesetzt haben. Bezeichnenderweise fällt darunter auch das Sample in „I Am Become Death“, das in der Vergangenheit schon von MINSK und ORIGIN eingesetzt wurde und auch auf der neuen ABORTED zu finden ist und inzwischen ganz schön ausgelutscht ist. Dabei sind die US-Deather so mutig und versuchen eigentlich mit solchen Songs wie „Wolf At Your Door“, dem langsamen, orientalisch angehauchten und prima gelungenen „Shadow Work“ oder den Melo-Death-lastigen „I Am Alive“ sowie „As One“ [mit Mitgröl/Schunkel-Refrain] von genau diesen ausgetretenen Pfaden Abstand zu nehmen, indem sie ihren Sound etwas erweitern und ihren US Brutal Death um teils sehr „europäisch“ klingende Komponenten ergänzen oder auch mal halbakustische Einsprengsel einbauen. Bei „Rise“ oder auch „Redemption“ funktioniert dies einigermaßen gut, aber dennoch gewinnen VILE anno 2012 keine Originalitätspreise, während das aufgesetzt wirkende und im Akustikteil von „I Am Alive“ ziemlich deplatzierte Geröhre von Mike eher peinlich berührt als überzeugt. Letztlich krankt „Metamorphosis“ hauptsächlich an der miserablen Produktion, die die durchaus vorhandenen brauchbaren Ideen sang- und klanglos verpuffen lässt, sodass das Album eher vor sich hindümpelt, als wirklich Druck zu entfachen – und genau diesen braucht es beim [Brutal] Death Metal nun mal. Hinzu kommen Songs, die größtenteils einfach „nur“ nett, durchschnittlich oder teils sogar darunter sind, selten die Aufmerksamkeit dauerhaft fesseln und eigentlich weit hinter den technischen Fähigkeiten der beteiligten Musiker zurückbleiben. Schade eigentlich, denn VILE haben prinzipiell das nötige Potenzial, auch wenn sie noch die großen Überflieger waren, aber mit einer derart durchschnittlichen Scheibe wie „Metamorphosis“ wird das Quintett für keine großen Begeisterungsstürme sorgen. | ||||||||||||||||||
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