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Cover von Violated -- Only Death Awaits
Band: Violated bei Facebook Metalnews nach 'Violated' durchsuchenViolated
Album:Only Death Awaits
Genre:Thrash Metal
Label:Duplicate Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:13.11.09
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"Wenn der kleine Thrash-Hunger kommt"

Ihr Logo erinnert an EXODUS, das Artwork könnte von jedem beliebigen Metal-Album der glorreichen Achtziger stammen und ihr Debüt-Album dauert nicht mal eine halbe Stunde – die Norweger VIOLATED erfüllen bereits äußerlich alle Aufnahmebedingungen für die aktuelle Thrash Metal-Welle.

“VIOLATED spielen vom Bay Area-Sound inspirierten Thrash Metal” würde als Beschreibung von „Only Death Awaits“ eigentlich vollkommen ausreichen, aber ganz so leicht wollen wir es uns hier nicht machen und die Norweger haben entgegen ihres traditionsbewussten Äußeren ja auch die ein oder andere [kleinere] Überraschung auf Lager: Geht’s mit dem rasanten Opener „Out Of Focus“ noch mit dem zu erwartenden Retro-Thrash los – was natürlich auch die generelle Marschrichtung dieses Albums festlegt – so klingt das Quartett bereits im folgenden „Lack Of Empathy“ verhältnismäßig modern und wartet gar mit einem eingängigen, METALLICA-mäßigen Refrain auf. In „What You Give Is What You Get“ zeigen sich die Jungspunde ebenfalls schön abwechslungsreich und beeindrucken mit coolen melodischen Einfällen und einem mitreißenden Instrumentalteil. Mit „Vengeance Of Time“ schließlich bestätigt sich der Verdacht, dass VIOLATED sich offenbar dadurch von der aktuellen Masse an aufstrebenden Thrash Metal-Bands abheben wollen, dass sie ihre brachialen Knüppel-Riffs mit einigen melodischen Ideen polstern, was auf „Only Death Awaits“ auch schon ganz gut klappt. Frontmann Hans Wik orientiert sich stilistisch stark an James Hetfielt, hat aber mehr Rotz in der Stimme, was ihn zwar davor rettet, zu einer platten Kopie zu verkommen, individuell klingt er deswegen aber noch lange nicht. Was die Produktion anbelangt, so fällt das VIOLATED-Debüt hinreichend fett aus und glänzt insbesondere durch präsenten Bass, einzig die Gitarrensoli wurden zu weit in den Hintergrund gemischt und klingen obendrein etwas dünn. Letztendlich erhalten VIOLATED trotz der vielen positiven Bemerkungen über ihr Schaffen keine höhere Wertung, weil sich selbst die Überraschungen und innovativen Momente auf „Only Death Awaits“ absolut innerhalb der Grenzen des Genres abspielen und das hört man zur Zeit einfach zu oft.

VIOLATED machen ihre Sache auf „Only Death Awaits“ recht gut und brauchen sich hinter den meisten Vertretern ihres Genres nicht zu verstecken, allerdings bieten sie zu wenig Innovation um dauerhaft begeistern zu können. Anspieltipps: „What You Give Is What You Get“, „Vengeance Of Time“, „Only Death Awaits“.

Trackliste:
01. Out Of Focus
02. Lack Of Empathy
03. What You Give Is What You get
04. No Chance In Hell
05. Vengeance Of Time
06. Human Illusion
07. Apoklupsis Eschaton
08. Only Death Awaits
Spielzeit: 00:28:41

Line-Up:
Hans - Bass, Vocals
Stig - Guitar
Dag - Guitar
Eirik - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
24.12.2009 | 13:29
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