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Cover von Vision Divine -- Stream Of Consciousness
Band: Vision Divine Homepage  Metalnews nach 'Vision Divine' durchsuchenVision Divine
Album:Stream Of Consciousness
Genre:Melodic Speed Metal, NwobHM, Teutonic Metal, US-Metal
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:03.05.04
CD kaufen:'Vision Divine - Stream Of Consciousness' bei amazon.de kaufen
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Nach etlichen Jahren, in denen sich Bandkopf und Mastermind Olaf Thörsen (LABYRINTH) mit Line-Up Problemen und einseitiger Berichterstattung in der Presse herumschlagen musste, scheint die Vita von VISION DIVINE nun endlich unter einem guten Stern zu stehen.
Mit dem neuen Sänger Michele Luppi hat man wohl auch den Mann der Stunde gefunden, um den Drittling der Italotruppe, „Stream Of Consciousness“ betitelt, einzusingen. Bei diesem Werk handelt es sich um eine Konzeptscheibe, die nicht zuletzt von ihrem textlichen Aufbau her an das QUEENSRYCHE-Meisterwerk „Operation Mindcrime“ erinnert.
Die Band, welche nun endgültig den Status eines bloßen Sideprojekts verloren zu haben scheint, wagt sich mit „Stream Of Consciousness“ in epische Gefilde, die sowohl lyrisch als auch musikalisch in einem Klangprisma reflektiert werden, welches für den italienischen Melodicspeed bisher wohl einzigartig ist! Um es gleich vorweg zu nehmen, diese Scheiblette ist für mich persönlich das bisher beste Album aus der Spaghettibastion.

Klanglich stechen natürlich zunächst die massiven Keyboardteppiche hervor, die jedoch keinesfalls irgendwelche kitschigen Blümchenmelodien hervorbringen, sondern in seventies-orientierter Spielweise „klassischen“ Prog mit Reminiszenzen an RUSH, HAWKWIND oder WISHBONE ASH mit Metal kombinieren.
Sehr schön! Die 14 Tracks des Albums spielen in elliptischer Form ein textliches Konzept durch, das grob gesagt von der Selbstfindung des Insassen einer psychiatrischen Klinik handelt, der, nachdem er ein bestimmtes Lied im Radio gehört hat, über seine eigene Identität nachzugrübeln beginnt. Natürlich endet diese „virtuelle“ Reise in genau jener Zelle, in der sie begonnen hat...
Dies erinnert wie gesagt frappierend an ein bestimmtes Seattle-Meisterwerk, ohne jedoch selbiges zu kopieren. Vom Sound her atmospärischer Spacemetal, mag sich der Hörer manches Mal in die glorreichen Achtziger zurückversetzt fühlen, während er in seinem geistigen Ohr Scheiben wie „Rage For Order“, „Perfect Symmetry“ oder eben „Operation Mindcrime“ Revue passieren lässt...
Natürlich reicht VISION DIVINE niemals an QUEENSRYCHE oder FATES WARNING heran, aber dieses Album könnte durchaus als Indikator für eine Neuorientierung in der Italoszene dienen.
Anlässlich dieser Brillianz besondere Stücke hervorzuheben fällt mir schwer, aber mein persönliches Highlight ist Track Nummer II, mit dem Titel „The Secret Of Life“.
Generell, wenn euch Lieder wie „Neue Regel“, „Chemical Youth“ oder „Dreaming In Infrared“ gefallen, holt euch das Teil!

Trackliste:
01. Stream of unconsciousness
02. Secret of life
03. Colours of my world
04. In the light
05. The fallen feather
06. La vita fugge
07. Versions of the same
08. Through the eyes of god
09. Shades
10. We are, we are not
11. Fool's garden
12. The fall of reason
13. Out of the maze
14. Identities


Michael Quien [AirRaids]
04.06.2004 | 19:13
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