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Album:The Cursed Remain Cursed
Genre:Hardcore, Thrash Metal
Label:Candlelight Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:21.09.12
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"Weise brennen die Stadt nieder"

Fünf ältere Herren kehren aus der Versenkung zurück, um pünktlich zum 20jährigen Jubiläum ihrer gemeinsamen Sache die erste LP seit wiederum mehr als einer Dekade unter die Leute zu bringen. Obwohl als Hardcore-Legende gefeiert, die sich stückchenweise von ihren Wurzeln hin zum Metal hinbewegt hat, blieb ihnen der große Durchbruch bislang verwehrt, woran dieses Comeback ebenfalls nichts zu ändern vermag, weil ihnen drastische stilistische 180-Grad-Wendungen ebensowenig zu munden scheinen wie ein nochmaliger Versuch mit einem Plattentempel, dem das Geschick ihrer Schützlinge kaum etwas bedeutet. Folgerichtig stürmt "The Cursed Remain Cursed" mit Vollgas voran und beeindruckt auszugsweise sogar jemanden wie mich, der normalerweise anderen Genres den privaten Vorzug gibt.

Erfreulich angepisster und kompetent zurechtgeschnitzter Hardcore mit stets eingeflechteten Thrash-Mustern dringt aus den Boxen und klingt vielleicht sogar ein wenig zeitgemäßer, als es so mancher Traditionalist gerne zugeben möchte. Diverse Restspuren der Projekte, auf die sich die einzelnen Mitglieder nach Auflösung von VISION OF DISORDER gestürzt haben [BLOODSIMPLE], sind zwar stellenweise auszumachen, doch zeugen Groove-Granaten wie "The Enemy", dass der Blick nach vorne, also auf zeitloses Miteinander denn auf Bewältigung oder gar Recycling vergangener Versuche ruht. Alternativ schlagen einem das knackige, auf Blut ausseiende "New Order Of Ages" beziehungsweise das nach allen Himmelsrichtungen ausströmende Schlussstück mitsamt seinem M16-Tempo-Refrain die Kiefer in Richtung Gehapparat. In seinen warmherzigeren Momenten reminisziert das Gebotene hingegen ALICE IN CHAINS' Melancholie und vermeidet glücklicherweise den Fehler, allzu viel nölenden Pathos in das sonst brettharte Gebräu zu mischen.

Gerade aufgrund dieser wohl überlegten Ausbalancierung führen VISION OF DISORDER ein Paradoxon herbei: Ein auf ungefähr derselben Wellenlänge operierender Langläufer bringt genau die nötige Menge Dynamik und Kontrast ins Spiel, um relevant zu bleiben. Daran können anfängliche Ermüdungserscheinungen eben aufgrund der konstant hohen Schmetterrate nicht mehr wahnsinnig rütteln. Respekt vor so viel Reife!

Trackliste:
01 - Loveless
02 - Set to Fail
03 - Blood Red Sun
04 - Hard Times
05 - Annihilator
06 - Skullz Out [Rot In Pieces]
07 - The Enemy
08 - The Seventh Circle
09 - New Order of Ages
10 - Be Up On It
11 - Heart And Soul
Spielzeit: 00:41:25

Line-Up:
Tim Williams - Gesang
Mike Kennedy - Gitarren
Matt Baumbach - Gitarren
Mike Fleischmann - Bass
Brendon Cohen - Schlagzeug
Michael Bambas [Micha]
14.09.2012 | 21:44
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