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Cover von Visions of Atlantis -- Trinity
Band: Visions of Atlantis Homepage  Metalnews nach 'Visions of Atlantis' durchsuchenVisions of Atlantis
Album:Trinity
Genre:Gothic Metal
Label:Napalm Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:25.05.07
CD kaufen:'Visions of Atlantis - Trinity' bei amazon.de kaufen
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"Vertonte Mythen"

Die Österreicher VISIONS OF ATLANTIS melden sich nach drei Jahren zurück. "Trinity" ist dabei das dritte Album der Band und markiert gleichzeitig eine Art Neuanfang. Mit Sängerin Melissa Ferlaak [ex-AESMA DAEVA], Gitarrist Wolfgang Koch und Keyboarder Martin Harb sind gleich drei neue Mitglieder am Start. Vorne weg gesagt, das neue Blut tut dem Sextett gut. So kommen die Songs frischer und lebendiger aus den heimischen Boxen, als es beim Vorgänger "Cast Away" der Fall war. Zudem hat man eine leichte Kurskorrektur vorgenommen und hat an Härte wieder deutlich zugelegt. Zugleich lebt "Trinity" aber auch von der neuen Eigenständigkeit der Band, die sich mit dem Album endgültig von den ewigen NIGHTWISH-Vergleichen verabschiedet hat.

Besonders positiv ragen dabei die Gesangsduelle zwischen Melissa Ferlaak und ihrem Gesangs partner Mario Plank heraus. Hier ist ebenfalls festzustellen, dass sich der herr stimmlich deutlich weiterentwickelt hat und hier auch resolut zu Werke geht. Seine teilweise rauhe, aggressivere Stimme, die jedoch stets in klaren Bahnen bleibt, setzt einen guten Kontrast zum Engelsorgan der gebürtigen Amerikanerin. Echte Höhepunkte in stimmlicher Hinsicht sind dabei "Passing Dead End", das etwas an den Vorgängerhit "Lost" erinnert, das melancholische "My Dark Side Home", die Ballade "The Poem" und der Opener "At The Back Of Beyond".

Ein weiterer Glanzpunkt liegt klar bei der Gitarrenarbeit. Hier zeigt sich der eher deathig-thrashige background von Wolfgang Koch, der ordentlich die Axt kreisen lässt. Und auch die Produktion hat die gitarre gut im Vordergrund platziert. Zu Gunsten des Saitenhexers sind damit die Keyboards etwas in die zweite Reihe gerückt, was allerdings ebenfalls positiv auffällt. Für symphonische momente ist allerdings in den Songs nach wie vor genug Platz geblieben, so dass sich eine großartige Atmosphäre einstellt.

Fazit: VISIONS OF ATLANTIS scheinen endgültig ihren eigenen Stil gefunden zu haben und haben sich mit "Trinity" selbst übertroffen. Die Neuzugänge haben dabei phänomenal eingeschlagen und mitgeholfen, ein Meisterwerk zu kreieren. Lediglich "Flow This Desert" fällt in meinen Augen etwas ab und verhindert somit die Höchstnote.

Trackliste:
01. At The Back Of Beyond
02. The Secret
03. Passing Dead End
04. The Poem
05. Nothing Left
06. My Dark Side Home
07. Wing-Shaped Heart
08. Return To You
09. Through My Eyes
10. Flow This Desert
11. Seven Seas


Oliver Jung [Calandryll] | 22.05.2007 | 22:46

Durchschnittliche Leserwertung: 6.5 / 7 Punkten

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Kommentar von: Anonymer Gast
Wertung: 6.5/7 | 21.03.2009 -- 18:42
Großartiges Album!
Stimme der Rezension voll und ganz zu!!!!
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