.: SUCHE
    Erweiterte Suche
News zu Vlad In Tears
Mehr aus den Genres
CD Review: Fairytale Abuse - Perversions Of Angel VI

Fairytale Abuse
Perversions Of Angel VI


Gothic Metal, Melodic Black Metal
4 von 7 Punkten
"Als vor zehn Jahren noch nicht 2008 war..."
CD Review: Xandria - Neverworld’s End

Xandria
Neverworld’s End


Female Fronted, Gothic Metal, Symphonic / Epic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Bombast à la carte..."
CD Review: The Lovecrave - Soul Saliva

The Lovecrave
Soul Saliva


Alternative, Gothic Metal, Gothic Rock
5.5 von 7 Punkten
"Die Mischung aus Gothic und Alternativ"
CD Review: Eisheilig - Imperium

Eisheilig
Imperium


Gothic Metal, Rock
2 von 7 Punkten
"Schande. Lauft!"
CD Review: Godsmack - The Oracle

Godsmack
The Oracle


Grunge, Heavy Metal, Rock
6.5 von 7 Punkten
"Der kleine Mann mit der großen Stimme…"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
CD Review: Evil Invaders - Feed Me Violence

Evil Invaders
Feed Me Violence


Heavy Metal, Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Voll auf den Punkt"
Cover von Vlad In Tears -- Underskin
Band: Vlad In Tears bei Facebook Metalnews nach 'Vlad In Tears' durchsuchenVlad In Tears
Album:Underskin
Genre:Gothic Metal, Rock
Label:Hellfest Records
Bewertung:3 von 7
Releasedatum:05.02.10
CD kaufen:'Vlad In Tears - Underskin' bei amazon.de kaufen
Share:

"Seelenloses Hochglanzprodukt"

VLAD IN TEARS sind eine italienische Combo, die mit ihrem neuen Album „Underskin“ in den Startlöchern stehen und sich – so sagt es die Presseinfo – auf die Fahnen geschrieben hat, den deutschen Markt zu erobern. Wesentlich mehr Information über den Werdegang der Band lässt sich weder jenem Schreiben, noch deren Internetpräsenz entnehmen. So kann auch nicht endgültig geklärt werden, ob es sich bei „Underskin“ um das Debüt der Band oder bereits ihr drittes Album handelt [die Angaben, die man online findet, variieren da und das Infoblatt verschweigt diesen Fakt komplett].

Musikalisch bietet die Truppe recht sterilen Gothic Rock, der irgendwo zwischen den Polen HIM und DEATHSTARS liegt und ganz gut ins Ohr geht, ohne irgendwelche Überraschungen parat zu halten. Die Stücke fangen zumeist elektronisch an, spulen das 08/15-Programm für Gothic Rock-Kapellen ab und klingen gerne wieder elektronisch aus. Dem von Frontmann Kris Vlad gespielten Klavier kommt dabei übrigens ebenfalls eine recht tragende Rolle zu. Obwohl „Underskin“ prinzipiell zwar total harmlos, trotzdem aber ganz gut gemacht ist, überwiegen im Gesamteindruck doch wieder die Ärgernisse. In penibler Kleinarbeit scheint man speziell im Umfeld der Band sehr darauf bedacht, dass sich der erhoffte Siegeszug in unseren Breitengraden auch in die Tat umsetzen lässt. Dass VLAD IN TEARS permanent mit dem – hierzulande gerade so angesagten – Vampir-Image kokettieren, wollen wir ihnen mal nicht als Kalkül unterstellen, schließlich gibt es die Combo ja schon etwas länger als den hiesigen Trend. Dass die zehn Stücke von „Underskin“ allesamt mit einer Spieldauer von den berühmten radiotauglichen vier Minuten auskommen, wirkt aber schon etwas anbiedernd und wenn man dann noch im Infosheet ausdrücklich auf die optischen Vorzüge des Frontmannes hingewiesen wird, ist das nur traurig. Schlimmer sind da nur noch die total peinlichen Pseudonyme der Bandmitglieder, die alle unter dem Nachnamen Vlad firmieren.

Möglicherweise geht die „perfekt“ durchgeplante Strategie auf und VLAD IN TEARS werden die kommenden Goth-Superstars in Deutschland. In puncto Eingängigkeit wäre das durchaus denkbar, leider fehlt es den Stücken aber gänzlich an Seele. Die wird ganz klar dem Erfolg untergeordnet.

Trackliste:
01. Forbidden Dream
02. My Wreck
03. You Will Burn My Dream
04. Inner Shelter
05. I'll Bite Your Life
06. In The Dark
07. You'll Come Back To Me
08. Your Doom
09. I'm Still Alive
10. Invisible Mist
Spielzeit: 00:36:58

Line-Up:
Kris Vlad - Vocals
Lex Vlad - Guitars
D! Vlad - Bass
Alex Vlad - Drums
Timo Beisel [kaamos]
14.02.2010 | 02:16
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin