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Cover von Voivod -- Infini
Band: Voivod Homepage Voivod bei Facebook Metalnews nach 'Voivod' durchsuchenVoivod
Album:Infini
Genre:Progressive, Punk, Thrash Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:12.06.09
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"Das Ende einer Ära"

Album Nr. 3 nach dem Wiedereinstieg von Sänger Snake, Album Nr. 2 nach dem tragischen Krebstod von Gitarrist Piggy im Jahre 2005. Piggy überlies Drummer Away bekanntlich kurz vor seinem Tod seinen Laptop mit seinen Gitarrenspuren zu den Demos, die die Band schon ausgearbeitet hatte. Der Gitarrist sicherte so die Zukunft von VOIVOD über seinen Tod hinaus. Die Aufgabe der überlebenden Bandmitglieder bestand nun darin, aus den Demos und den fertigen Gitarrenspuren Alben zu basteln, die des Namens VOIVOD würdig sind. Das ist bereits mit "Katorz" [2006] gelungen und findet jetzt in "Infini" seine noch stärkere Fortsetzung.

Stilistisch erinnert "Infini" natürlich klar an "Katorz", da die Songs für beide Alben zeitgleich entstanden sind, aber trotzdem scheint es, als ob sich die Kanadier die besseren Songs für den zweiten Schlag aufgehoben hätten. Nicht, dass "Katorz" in irgendeiner Form schwach gewesen wäre, im Gegenteil, aber "Infini" setzt einfach noch einen drauf. Das manifestiert sich bereits im gottgleichen Opener "God Phones", ein unglaublich geiler Brecher, der alle Trademarks der Band vereint. Schräge Riffs, spaciges Feeling, eine große Portion Punk, ein wenig Thrash und im Mittelteil eine deutliche Verbeugung vor MOTÖRHEAD. Bei "Earthache" gibt es so ein göttliches Gitarrensolo von Piggy zu bestaunen, das jedem ins Bewusstsein rufen sollte, was für ein origineller, fantastischer und unterbewerter Gitarrist er war. Da könnten einem wirklich die Tränen kommen. Überhaupt ist Piggy der Star des Albums: Seine Riffs, Licks und Melodien sind einfach nicht von dieser Welt. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man meinen, dass Piggy sie frisch aus dem Jenseits zu seinen Bandkollegen geschickt hat. Sänger Snake lässt sich von dieser Form anstecken und liefert eine saustarke Gesangsleistung ab: Jetzt hat er endgültig zu alter Form zurückgefunden. Ex-METALLICA-Bassist Jason Newsted ist ebenfalls präsenter als früher [er hat auch den Mix übernommen], so dass "Infini" schlichtweg grandios klingt und keineswegs wie digitales Stückwerk. Über das Drumming von Away muss man sowieso keine Worte mehr verlieren, der Mann ist einfach genial. Immer öfter versprühen VOIVOD auf "Infini" gar seliges "Dimension Hatröss"-Feeling, woran man nicht einmal im Traum gedacht hätte. Ausfälle gibt es keine, mit der zweiten MOTÖRHEAD-Hommage "Volcano" dafür sogar noch einen richtigen Arschtreter.

"Infini" ist ein sehr starkes Album, dass die Ära Piggy würdig abschließt und klar zu den Highlights der Diskografie der Kanadier gezählt werden muss. Angesichts der Form von VOIVOD wäre es ein Jammer, wenn dieses Album das Letzte der Band bliebe. Zum Glück gibt es die Chance, dass VOIVOD mit Live-Gitarrist Dan Mongrain [MARTYR] einen neuen Anlauf wagen...

Trackliste:
01. God Phones
02. From The Cave
03. Earthache
04. Global Warning
05. A Room With A V.U.
06. Destroy After Reading
07. Treasure Chase
08. Krap Radio
09. In Orbit
10. Deathproof
11. Pyramidome
12. Morpheus
13. Volcano
Spielzeit: 00:57:57

Line-Up:
Denis "Snake" Belanger – Vocals
Denis "Piggy" D'Amour – Guitars
Jason "Jasonic" Newsted – Bass
Michel "Away" Langevin – Drums
Michael Siegl [nnnon]
06.06.2009 | 14:31
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