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Kill Devil Hill
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"Vertonter Generationenvertrag / Solide bei kurzer Halbwertszeit"
.: NICHT EINGELOGGT
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"[Weniger] Stumpf ist Trumpf!" | ||||||||||||||||||
| Bei den schwedischen Deathern VOMITORY weiß man – ähnlich wie bei unterer anderem BOLT THROWER – einfach, was man hat bzw. was man bekommt. So auch im Fall des inzwischen achten Albums des Quartetts, passenderweise „Opus Mortis VIII“ betitelt. Oder? Doch ganz so einfach machen es einem VOMITORY anno 2011 dann doch nicht, denn während bislang eigentlich fast immer das Motto „Stumpf ist Trumpf“ vorherrschte und von vielen Fans auch gerade deswegen abgefeiert wurde, sieht die Sache auf dem neuen Opus etwas anders aus. Doch keine Angst: Grundlegend hat sich bei den rotzig-schnörkellosen Nordlichtern natürlich nichts verändert – von Stilbruch kann und soll also nicht die Rede sein! Dafür zeigt sich das Material der achten Scheibe jedoch eine Spur abwechslungsreicher und vielschichtiger – zum Beispiel das ruhige Intro des wunderbar groovenden „Hate In A Time Of War“ oder auch der BOLT THROWER-lastige Anfang von „Shrouded In Darkness“. Beim ersten Hören fällt dies vielleicht gar nicht mal so auf, jedoch zeigt sich nach mehreren Durchläufen, dass VOMITORY spürbar an sich gearbeitet haben und noch vermehrter auf Groove setzen. Dafür wurden die in der Vergangenheit gerne mal überpräsenten Blast-Attacken zwar nicht gänzlich gestrichen, dafür aber sinnvoll reduziert, sodass sie noch effektiver ihre Wirkung entfalten können und für Abwechslung sorgen. So zum Beispiel beim rasenden Opener „Regorge In The Morgue“ oder dem schick groovenden bzw. in bester NAPALM DEATH-Manier treibenden „Combat Psychosis“. Geblieben ist natürlich das angepisste Geröhre von Erik Rundqvist, der mir dauerhaft immer noch zu eintönig klingt und gerne etwas mehr Abwechslung einbringen könnte. Doch egal, denn schließlich reden wir eben von VOMITORY: Große Innovationen waren und sind nicht zu erwarten, nein, sind auch nicht gefragt, denn darum ging es bei der Band schließlich nie, was sie wiederum irgendwie sympathisch macht. Überaus gelungen ist übrigens die erneut von Rikard Löfgren übernommene Produktion, die noch ein bisschen moderner klingt als schon auf „Carnage Euphoria“, die sehr gut zum Songmaterial passt und die sowohl dreckig bis wuchtig als auch differenziert genug ist, um wirklich jeden Ton jedes einzelnen Instruments heraushören zu können. Prima Sache! Kurzum: Wer die alten Scheiben und vor allen Dingen den Vorgänger „Carnage Euphoria“ in sein Herz geschlossen hat, wird auch von „Opus Mortis VIII“ keineswegs enttäuscht werden und kann ohne Zögern zuschlagen. Alle anderen, die VOMITORY bislang zwar okay fanden, aber eben recht stumpf und nicht gerade überwältigend [und dazu zählt auch der Verfasser], sollten dafür ruhig mal ein Ohr riskieren – denn „Opus Mortis VIII“ stellt einen Schritt in die richtige Richtung dar und bringt ein wenig frischen Wind in den natürlich nicht grundlegend veränderten Sound der Schweden. Und das weiß besser zu gefallen als auf den Vorgängern! PS: Wer fix ist und die Limited Edition abgreift, bekommt übrigens noch vier Neuaufnahmen von den ersten zwei Alben als Bonus obendrauf. | ||||||||||||||||||
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Durchschnittliche Leserwertung: 6.5 / 7 Punkten
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Kommentar von: james
Wertung: 6.5/7 | 26.04.2011 -- 17:37













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