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Cover von Voodoo Circle -- More Than One Way Home
Band: Voodoo Circle bei Facebook Metalnews nach 'Voodoo Circle' durchsuchenVoodoo Circle
Album:More Than One Way Home
Genre:Hard Rock, Heavy Metal
Label:AFM Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:22.02.13
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"[Fast] besser als das Original"

Ziemlich genau zwei Jahre nach ihrem überragenden Zweitwerk „Broken Heart Syndrome“ wollen es die deutschen Melodic Rocker VOODOO CIRCLE um Flitzefinger Alex Beyrodt wieder wissen und veröffentlichen mit „More Than One Way Home“ ihr inzwischen drittes Album – wie sich zeigen soll, konnte die Truppe den gelungenen Vorgänger mit ihrem dritten Streich gar noch übertreffen.

Ab dem Opener „Graveyard City“ wird unmissverständlich deutlich, dass sich VOODOO CIRCLE noch immer hauptsächlich an den stilbildenden WHITESNAKE-Alben, nämlich „Slide It In“, „1987“ und „Slip Of The Tongue“, orientieren. Wie schon auf „Broken Heart Syndrome“ ist das der Eigenständigkeit natürlich nicht gerade zuträglich, eine Band wie die Truppe des Herrn Beyrodt, die sich ohnehin als Hommage an das Genre versteht, hat das aber auch gar nicht nötig. Stattdessen gibt es auf „More Than One Way Home“ wie so oft bei VOODOO COIRCLE durchweg gelungenen, melodiösen Hard Rock mit unüberhörbarer Blues-Schlagseite, der mit jeder Note die goldenen 80er atmet. Neben dem wie immer absolut superben Gitarrenspiel des Bandkopfs ist der größte Pluspunkt der Truppe dabei Sänger David Readman: Selbiger ist mithin einer der Hauptgründe, warum man VOODOO CIRCLE stets mit den bereits erwähnten WHITESNAKE in Verbindung bringen möchte und das ist auch vollkommen berechtigt. Während Mr. Coverdale nämlich inzwischen klingt, als habe er rostige Nägel gefrühstückt und sich „Here I Go Again“ bei Konzerten seiner Band wie die Coverversion von Joe Cocker anhört, stellt Herr Readman ein Stimmvolumen zur Schau, von dem sein Vorbild mittlerweile nur noch träumen kann. Beste Beispiele: „Heart Of Babylon“, „Cry For Love“ und „Bane Of My Existence“. Was das Songwriting angeht, so ist die Truppe auf ihrem dritten Album so stilsicher wie eh und je und vergleicht man die Platte mit ihrem Vorgänger, so scheinen VOODOO CIRCLE noch ein Stück selbstbewusster geworden zu sein. Waren die Leadgitarren auf den Platten der Herren schon immer fulminant, gibt es jetzt auch deutlich verspieltere Keyboards und auch die stilistische Bandbreite hat sich auf „More Than One Way Home“ noch ein Stück vergrößert. Zwar bietet das Album noch immer die gewohnte Mischung aus stampfenden Stadionrockern und perlenden Balladen mit hohem Blues-Faktor, allerdings fallen die Arrangements auf dem dritten Streich von Beyrodt und Co. weitaus vielschichtiger aus, was nahe legt, dass die Band seit „Broken Heart Syndrome“ noch ein Stück weiter zusammen gefunden hat. In Anlehnung an ihre britischen Vorbilder ist das Ganze zwar bisweilen arg kitschig, was bei einem Album wie „More Than One Way Home“ allerdings einfach dazu gehört.

Fans klassischer WHITESNAKE-Alben, die mit den jüngeren Outputs ihrer Helden nicht so recht etwas anzufangen wussten, erhalten mit „More Than One Way Home“ die ideale Ersatzdroge, denn besser kann man besagter Band schlicht nicht nacheifern. Wie erwähnt bleibt die Eigenständigkeit dabei weitgehend auf der Strecke, was aber kein bisschen Stört, denn VOODOO CIRCLE sind die authentischste Hommage, die auf diesem Sektor zu habe ist und klingen inzwischen [fast] besser als das Original.

Trackliste:

01. Graveyard City
02. Tears In The Rain
03. Heart Of Babylon
04. Cry For Love
05. Alissa
06. The Ghost In Your Heart
07. Bane Of My Existence
08. More Than One Way Home
09. The Killer In You
10. The Saint And The Sinner
11. Victim Of Love
12. Open Your Eyes
Spielzeit: 00:54:38

Line-Up:
David Readman - Vocals
Alex Beyrodt - Gitarre
Mat Sinner - Bass
Jimmy Kresic - Keyboards
Markus Kullmann - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
16.03.2013 | 11:00
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