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Cover von Vore -- Gravehammer
Band: Vore Homepage Vore bei Facebook Metalnews nach 'Vore' durchsuchenVore
Album:Gravehammer
Genre:Death Metal
Label:AFM Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:20.07.12
CD kaufen:'Vore - Gravehammer' bei amazon.de kaufen
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"Hier fällt der Grabhammer...!"

Die Death Metaller von VORE aus Arkansas mischen tatsächlich bereits seit 1994 im amerikanischen Death Metal-Untergrund mit und mittlerweile gehen vier, jeweils in Eigenregie veröffentlichte, Full-Length-Scheiben auf ihr Konto.
Vorliegendes Album No. 4 namens „Gravehammer“ wurde bereits 2011 aufgenommen, erfährt aber erst jetzt - dank eines Plattendeals mit AFM Records - auch hierzulande [übrigens auch auf Vinyl!] Verbreitung.

Ein durchaus lohnenswertes Bestreben, denn VORE haben dem geneigten Death Metal-Fan allerhand zu bieten: das Trio aus Fayette bezieht seine Einflüsse dabei nämlich nicht nur aus dem klassischen US-Death Metal, sondern auch Thrash und sogar traditioneller bzw. Heavy Metal lässt sich ab und an heraushören. Auf jeden Fall saust der Grabeshammer bereits beim Opener, „The Cruelest Construct“, vehement hernieder, es wird mächtig gegrunzt, die Riffs und der Gesamtgroove sind dabei Marktführern wie SIX FEET UNDER oder auch OBITUARY nicht unähnlich.
Damit ist die Marschrichtung eigentlich auch bereits hinreichend festgelegt, denn auch „The Unseen Hand“ fräst sich ähnlich zügig, beinahe schon gefällig in die Hirnwindungen und läßt die Nackenmuskulatur beinahe schon unwillkürlich kontrahieren. „Doomwhore“ reduziert – nomen est omen! - zumindest anfänglich die Schlagzahl und VORE suhlen sich in [naja, dann doch eher flottem, aber absolut gelungenem] Doomdeath, bevor „Uroboros“ als akustisches, allerdings recht unheilschwangeres Intermezzo für kurzfristigen Schönklang/Abwechlsung sorgt. Der Titeltrack nimmt mit tonnenschwerem, knochenbrechendem Midtempo erwartungsgemäß erst recht keine Gefangenen, sondern macht vielmehr seinem Namen [und gesanglich einem gewissen Chris Barnes] alle Ehre.
Der Titel „The Claw Is The Law“ könnte eine Anspielung auf den SODOM-Hit „The Saw Is The Law“ sein, bietet aber lupenreinen US-Death Metal statt Zechen-Thrash und auch der Groove von „Progeny Of The Leviathans“ [was für ein Songtitel!] erstickt zeitnahe jeglichen Widerstand. „Throne To The Wolves“ ist allenfalls vom Titel her eine Hommage an die Black Metal-Landsmänner von WOLVES IN THE THRONE ROOM, gar zu dezidiert todesmetallisch im o.g. Spannungsfeld wird hier gerifft, agiert und gegroovt.
Die Produktion ist ebenso druckvoll wie transparent, denn VORE scheinen sehr genau zu wissen, was sie können und wie sie zu klingen haben.

Mit „Gravehammer“ dürfte man nach den diversen Eigenveröffentlichungen nunmehr wohl „seinen“ Sound gefunden haben, der zwar das Death Metal-Genre mitnichten revolutionieren wird, aber dank seiner Güte und Durchschlagskraft hoffentlich auch hierzulande Gehör und Gnade bei der entsprechenden Käuferschaft finden sollte!

Trackliste:
01. The Cruelest Construct
02. The Unseen Hand
03. Doomwhore
04. Uroboros
05. Gravehammer
06. The Claw Is The Law
07. Progeny Of The Leviathans
08. Throne To The Wolves
09. Sacerdotum Tyrannis
Spielzeit: 00:52:00

Line-Up:
Page Townsley – Guitar & Vocals
Remy Cameron – Drums
Jeremy Partin – Bass & Vocals
Dirk Konz [dkay]
17.07.2012 | 21:02
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