.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: Grave Digger - The Last Supper

Grave Digger
The Last Supper


Melodic Speed Metal, NwobHM, Teutonic Metal, US-Metal
4 von 7 Punkten
"Nach über 20 Jahren sind GRAVE DIGGER immer noch dick im Geschäft. Dabei hat das Quartett ... [mehr]"
CD Review: Slough Feg - The Animal Spirits

Slough Feg
The Animal Spirits


Hard Rock, Heavy Metal
6.5 von 7 Punkten
"Ruhiger als sonst, aber immer noch Slough Feg"
CD Review: Striker - Armed To The Teeth

Striker
Armed To The Teeth


Heavy Metal
5 von 7 Punkten
"Bewaffnet und gefährlich"
CD Review: Holy Mother - Agoraphobia

Holy Mother
Agoraphobia


Melodic Speed Metal, NwobHM, Teutonic Metal, US-Metal
3 von 7 Punkten
"Holy Mother servieren uns auf ihrem fünften Album Power Metal der moderneren Machar... [mehr]"
CD Review: Victorius - Heart Of The Phoenix

Victorius
Heart Of The Phoenix


Heavy Metal, Power Metal
5 von 7 Punkten
"Drachenzähmen leicht gemacht"
CD Review: Iron Savior - Reforged - Riding On Fire

Iron Savior
Reforged - Riding On Fire


Power Metal, True Metal
Keine Wertung
"Klassiker auf Hochglanz"
CD Review: Eisley / Goldy - Blood, Guts And Games

Eisley / Goldy
Blood, Guts And Games


AOR, Hard Rock
5 von 7 Punkten
"Gediegen, nicht seicht"
CD Review: Pretty Boy Floyd - Public Enemies

Pretty Boy Floyd
Public Enemies


Glam Rock, Sleaze Rock
4 von 7 Punkten
"Wenn die Spandex spannt..."
CD Review: Hittman - Hittman [Re-Release]

Hittman
Hittman [Re-Release]


US-Metal
Keine Wertung
"Die richtige Band zur falschen Zeit"
CD Review: Pink Cream 69 - Headstrong

Pink Cream 69
Headstrong


Hard Rock, Heavy Metal
6 von 7 Punkten
"Halsstarrige Hard Rock-Hymnen"
Cover von Vulture -- Victim To The Blade [EP]
Band: Vulture Homepage Vulture bei Facebook Metalnews nach 'Vulture' durchsuchenVulture
Album:Victim To The Blade [EP]
Genre:Heavy Metal, Melodic Speed Metal
Label:High Roller Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:17.06.16
CD kaufen:'Vulture - Victim To The Blade [EP]' bei amazon.de kaufen
Share:

"Scharfe Klinge"

Alles, aber auch wirklich alles an „Victim To The Blade“ deutet darauf hin, dass es sich bei der ersten VULTURE-EP um eine heute nur noch schwer erhältliche Rarität von ca. 1983 handeln muss. Aber nein, die Band gibt es seit gerade mal einem Jahr und ihre erste EP ist über die Vinyl-Schmiede High Roller Records so ziemlich überall problemlos zu beziehen. Ungeachtet dessen tun die Jungs aus Nordrhein-Westfalen hier aber eine gute Viertelstunde lang so, als seien die seligen 80er nie zu Ende gegangen.

Die Burschen von VULTURE stellen sich mit dem gleichnamigen Song vor, der die Truppe sogleich als raubeinig-rotzige Speed Metal-Formation der ganz alten Schule offenbart. Ähnlich wie bei EVIL INVADERS werden hier wüsteste Hochgeschwindigkeits-Riffs und kratzbürstiger Gesang mit stellenweise durchaus eingängigen Parts kontrastiert. Der Vergleich zu den belgischen Dreschflegeln bietet sich auch aufgrund der Stimmlage von Frontmann L. Steeler an, denn der faucht hier ganz ähnlich zu deren Fronter Joe ins Mikro. Wer weiter zurückgehen möchte, findet als Einfluss natürlich auch die gemeinsamen Ahnen RAZOR. Anhand der Leadgitarren zeigt sich auch, dass VULTURE durchaus spielen können, wenngleich es bei ihren Kollegen aus Belgien eine ganze Ecke technischer zugeht – das macht die Truppe aus Nordrhein-Westfalen allerdings durch ebenso ungestümes wie authentisches Auftreten wieder wett. Für zunächst große Überraschung sorgt das folgende „D.T.D. [Delivered To Die]“, denn die Nummer eröffnet mit atmosphärischen Synthie-Klängen im Stile eines 80er-Horrorstreifens, ehe das Riff-Sperrfeuer weitergeht. Dann allerdings hat die Nummer ein ziemlich cooles Mainriff zu bieten. Zum Abschluss gibt's noch ein Cover des JUDAS PRIEST-Klassikers „Rapid Fire“, der in der hier gebotenen Version reichlich beschleunigt und entgrooved wurde - muss man mögen, hat aber durchaus seinen Reiz. Insgesamt bieten VULTURE auf ihrer Debüt-EP absolut nichts Neues, treten aber doch immerhin ziemlich glaubwürdig auf und punkten mit viel Spielfreude und Energie. Was nervt, ist die Produktion, denn die Vier klingen – ob gewllt oder nicht - nach Achtspurgerät in Muttis Garage, was sich bei immerhin ordentlich bratenden Gitarren vor allem in einem reichlich unerträglichen Schlagzeugsound bemerkbar macht. Zusammen mit dem arschcoolen Old School-Plattencover und dem sonstigen Auftreten der Burschen passt das aber natürlich auch wieder hervorragend ins Gesamtbild.

Den Innovationspreis werden VULTURE für eine Veröffentlichung wie „Victim To The Blade“ sicherlich nicht erhalten, aber ein Blick auf Namen, Kostüme und Artwork der Truppe macht deutlich, dass das auch nicht ihr Anspruch ist. Vielmehr haben sich die Herren den kompromisslosen Speed Metal vergangener Tage auf die Fahne geschrieben und den spielt das Quartett hier so authentisch, dass man sie im Vorbeigehen auch für eine einschlägige Kombo der 80er halten könnte. Man darf auf das erste volle Album der Jungens also gespannt sein!

Trackliste:
01. Vulture
02. D.T.D. [Delivered To Die]
03. Victim To The Blade
04. Rapid Fire [JUDAS PRIEST-Cover]
Spielzeit: 00:16:43

Line-Up:
L. Steeler - Vocals
M. Outlaw - Guitar
A. Axetinctor - Bass
S. Genocider - Drums, Guitar
Thomas Meyns [Metalviech]
24.08.2016 | 13:05
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin