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Cover von Vulture Industries -- The Tower
Band: Vulture Industries Homepage Vulture Industries bei Facebook Metalnews nach 'Vulture Industries' durchsuchenVulture Industries
Album:The Tower
Genre:Experimental, Post/Avantgarde Black Metal, Progressive
Label:Season Of Mist
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:27.09.13
CD kaufen:'Vulture Industries - The Tower' bei amazon.de kaufen
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"Freakshow"

Da sind sie wieder, die sechs völlig durchgedrehten Norweger von VULTURE INDUSTRIES. „The Tower“ ist das dritte Studioalbum der experimentellen Metal Band und dahinter steckt ein ganz eigener Sound und jede Menge musikalisches Können.

Wenn man an Norwegen und experimentellen und progressiven Metal denkt, sind ARCTURUS aus Oslo wohl bei vielen die erste Assoziation. Ganz grob sind VULTURE INDUSTRIES musikalisch sogar mit ebenjenen vergleichbar, allerdings mit einer ganzen Portion weniger Bombast. Dafür findet man auf „The Tower“ unverkennbar den typischen ARCTURUS-Wahnsinn wieder. Man könnte sogar behaupten hier mit einer ziemlich schrägen Mixtur versorgt zu werden, denn die Band bedient sich verschiedenster Genreeinflüsse und klingt mal eher progressiv, mal annähernd symphonisch, mal doomig und mal alles auf einmal [„The Hound“]. In die komplexen Songs reihen sich regelmäßig die hymnischen Refrains ein, die man [besonders seit ihrem letzten Album „The Malefactor's Bloody Register“ von 2010] schon fast als Markenzeichen von VULTURE INDUSTRIES sehen kann. Zuweilen klingt „The Tower“ wie ein völlig kranker Freakshow-Soundtrack [insbesondere „A Knife Between Us“], der dann aber musikalisch in eine ganz andere Richtung ausbricht als man als Hörer erwarten würde. Neben der gelungenen Instrumentalarbeit müssen ganz klar die Leistungen des Sängers Bjørnar Nilsen hervorgehoben werden. Besonders auffällig ist seine Stimme zwar vorrangig in den beschriebenen Refrains, wenn man allerdings genauer auf die übrigen Teile der Songs achtet, so bietet Nilsen eine gesangliche Vielfalt die Ihresgleichen sucht. Auffällige Tiefpunkte gibt es auf „The Tower“ keine, Höhepunkte sind ganz klar der Zehnminüter „The Hound“ sowie der progressiv-schräge Rausschmeißer „Blood Don't Eliogabalus“.

VULTURE INDUSTRIES sind seit ihrem letzten Album noch etwas experimenteller und vielfältiger geworden. „The Tower“ ist mit Sicherheit kein Album, das in der Dauerschleife Spaß macht, aber dafür umso mehr, wenn einem mal nach einer gehörigen Portion Wahnsinn und jeder Menge musikalischer Vielfalt ist. Die Norweger haben sich einen Namen gemacht und können mittlerweile wohl [trotz des weitaus geringeren Black Metal Einflusses] ohne Weiteres in einem Atemzug mit Bands wie ARCTURUS, FLEURETY und VED BUENS ENDE genannt werden.

Trackliste:
01. The Tower
02. Divine - Appalling
03. The Hound
04. Blood On The Trail
05. The Dead Won't Mind
06. A Knife Between Us
07. The Pulse Of Bliss
08. Sleepwalkers
09. Lost Among Liars
10. Blood Don't Eliogabalus
Spielzeit: 01:02:47

Line-Up:
Bjørnar Erevik Nilsen – Vocals, Keyboard
Øvyind Madsen – Guitar
Eivind Huse – Guitar
Kyrre Teigen – Bass
Tor Helge Gjengeda - Drums
[Delirium]
20.09.2013 | 12:05
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