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Album:Vulvark
Genre:Black Metal
Label:Ván Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:10.06.09
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"Kakophonie in Vollendung"

Der Himmel brennt ab. Doch sieht man nichts, da das Erdenreich im unglaublich dichten Ascheregen seine Farben, Konturen und sämtliches Leben an den Tod verliert. VULVARK zeichnen jenseits aller Interpretationen ein verdammt düsteres Klangbild. "Vulvark", welches übrigens wie die vier Jahre zuvor in Eigenregie rausgeworfene EP nach dem Projekt selbst benannt wurde [hat da irgendwer sonst noch Erinnerungen an PETER GABRIEL diesbezüglich?], ist angesichts der stilistisch etwas abseits gelegenen Siebenzoll-Angelegenheit mitsamt ihren sogar SOUNDGARDEN-mäßigen Stimmungen auf der B-Seite eine enorme Überraschung, hat man doch den musikalischen sowie atmosphärischen Fokus auf eine Mixtur gelegt, welche am ehesten noch an THE RUINS OF BEVERAST, weiter entfernt sogar an "Blood Must Be Shed" anknüpft, ohne je Elemente aus beiden Lagern für eigene Zwecke zu missbrauchen.

Allein die Gitarren hier sind der reine Wahnsinn: Ein einziger pechschwarz rumorender Nieselregen, welcher mit wuchtigem Niederfrequenz-Fundament wie auch einer gesunden Dosis Dröhnen [vor allem in ausklingenden Passagen] auf den Hörer niederprasselt. Hinzu kommen noch mehr oder weniger kurze, schrill skandivanische Einschübe, die sich nicht in den Vordergrund boxen, sondern den nach vorne walzenden Charakter der Songs tatkräftig zu mehr Schub und Kraft verhelfen, indem sie im Tumult als kleine, gezielt gesprengte Bomben hochgehen, bei Alleingängen wie im apokalyptischen "Detrevni Kalb Slleb" wie Millionen giftiger Nägel in den Leib des Rezipienten schießen - Viagra für die Nackenhaare! Mastermind Nihilaz hat des Weiteren - wenn wir schon beim Produktionellen bleiben - den schmalen Grad zwischen differentiertem und einheitlichem Auftreten der teils überlangen Songs gefunden, als treffendes Exempel dient "In The Centre Of The Black Hall", das dunkelste, von dumpf polternden Double-Bass-Attacken geprägte Übergänge mit urgewaltigen, unstet stampfenden Hauptthemen zusammen bringt. Doch dürfte es der Rausschmeißer "For Us To Seek" sein, der diesem so schon übermächtigen Opus die Krone aufsetzt: Nach einer verdammt doomigen Einleitung wühlt der Mann hinter VULVARK in einem längeren, angespannten, sich immer wieder leicht variierenden Schleich-Part, bis zum sprichwörtlichen Toreschluss. Doch sind diese beiden Stücke nur die offensichtlichsten Hinhörer, der Rest entwickelt sich in einem beispiellosen Tempo und bläst alles andere, was man so momentan hört, mühelos weg.

Für die ganz Flotten und Kaufwilligen gibt es als Erstes eine Super-Deluxe-Edition, in absehbarer Zeit auch das normale Jewelcase-Angebot zum Erstehen. Für Leute mit Geschmack sollte diese Investition eine Lohnende sein, schließlich klotzt "Vulvark" ohne Ende. Jede Hymne ein Knaller, nicht der Hauch einer Unstimmigkeit - das könnte ruhig so weiter gehen, wenn es nach mir geht.

Trackliste:
01 - Lay Down And Die, Goodbye
02 - Lost In This Maelstrom
03 - Imperial Harvest Of Ecstasy
04 - Hailing Deconstruction (The Elegance Of Silence)
05 - I Hear The Knives Singing - Decay
06 - In The Centre Of The Black Hall
07 - Detrevni Kalb Slleb
08 - For Us To Seek
Spielzeit: 01:06:08

Line-Up:
Nihilaz - Gitarren, Gesänge, Schlagzeug, Synthesizer
Michael Bambas [Micha]
28.07.2009 | 11:26
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