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Band: W.A.S.P. Homepage  Metalnews nach 'W.A.S.P.' durchsuchenW.A.S.P.
Album:The Neon God Pt.I - The Rise
Genre:Melodic Speed Metal, NwobHM, Teutonic Metal, US-Metal
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:20.04.04
CD kaufen:'W.A.S.P. - The Neon God Pt.I - The Rise' bei amazon.de kaufen
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W.A.S.P. DOUBLE FEATURE


Das wiederum etwas andere Review!


Ich habe beschlossen, euch etwas Besonderes zu bieten. Nachdem ja schon eine beträchtliche Zeit vergangen ist, seitdem dieses Album veröffentlicht wurde, welchen Sinn macht es da, jetzt noch ein Review online zu stellen? Ganz einfach! Bei „The Neon God“ handelt es sich um ein Doppelalbum. Zwei Hälften eines musikalischen Ganzen, zusammengefügt wie die Klingen eines magischen Schwertes. Ein stilistisches Trademark, wie es seit Jahren nicht mehr im Bereich der Rockmusik zu finden ist...für euch dargeboten als Double Feature!


Part I – The Rise
W.A.S.P. Mastermind Blackie Lawless ist nun in die Rolle eines Charakters namens „Jessie Slane“ geschlüpft. Ähnlich seiner Alma Mater „Jonathan Aaron Steel“ durchlebt Jessie im ersten Teil des Albums eine einsame Kindheit im Waisenhaus, erzogen von katholischen Nonnen, die ihn sexuell misshandeln. Er gerät an eine Gruppe von Außenseitern, die ihn aufnehmen und durch die er Bekanntschaft mit harten Drogen macht. Durch seine empathischen Eigenschaften steigt er bald zum Führer der Gruppe auf. Nach seiner Entlassung aus dem Heim setzt er diese Eigenschaften mit Hilfe moderner Vermarktungsstrategien um, und wird alsbald zum Idol der Massen. Ein moderner Mystiker, ist der „Neon God“ dennoch ständig auf der Suche nach seiner Mutter, sich an seiner steigenden Macht berauschend...

Soviel zum Konzept. Musikalisch ist „The Neon God Pt.I – The Rise“ eine zeitgemäße Fortführung des legendären 91er „Crimson Idol“-Werkes. Die gleichen musikalischen Themen tauchen wieder und wieder auf, ständig leicht variiert. Der sehr naturbelassene, raue Sound, mag er auch von vielen als Kritikpunkt angesehen werden, passt zu der Scheibe; auf rockige Art und Weise weckt er Erinnerungen an großartige Outputs der Siebziger Jahre und Legenden wie PINK FLOYD und THE WHO. W.A.S.P. sind merklich weggekommen von der Moderne und überproduzierten Alben wie „Dying For The World“. Mit der „Overture“ taucht der Hörer ein in die insgesamt 23 Tracks und die Welt von „Jessie Slane“. Die teils rockigen, teils progressiven Stücke leben von Blackies einmaligem Songwriting, Frankie Banalis Getrommel und der unvergleichlichen Gitarrenarbeit von Darrel Roberts. „Why Am I Here“ führt den Hörer weiter auf der Reise in „Jessies“ dunklen Verstand, die ihre kulminativen Höhepunkte bei den Tracks „Asylum#9“ und „What I’ll Never Find“ findet. Weitere Highlights sind das Seventies Rip Off „Red Room Of The Rising Sun“, mit einem leichten „The Who“-Touch versehen, der offenkundig Blackies Einflüsse verrät.

Die meiner Meinung nach wirklich besten Stücke auf dem Album sind aber „XTC-Riders“, ein wahnsinniger Midtempogroover, dessen Rhythmus tatsächlich an ältere Schaffensperioden von SISTERS OF MERCY oder TYPE O NEGATIVE erinnert! Zudem noch „The Running Man“, bei dem ganz deutliche Reminiszenzen an IRON MAIDENS „Wasted Years“ aufkommen! Dann schmeißt einen die explosive Halbballade „Raging Storm“ einfach raus...
...Fortsetzung folgt!


Trackliste:
01. Overture
02. Why Am I Here
03. Wishing Well
04. Sister Sadie (And The Black Habits)
05. The Rise
06. Why Am I Nothing
07. Asylum #9
08. The Red Room Of The Rising Sun
09. What I'll Never Find
10. Someone To Love Me
11. X. T. C. Riders
12. Me & The Devil
13. The Running Man
14. Raging Storm


Michael Quien [AirRaids]
13.12.2004 | 20:11
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