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Album:Filth
Genre:Grindcore
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:26.05.03
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Was es doch nicht so alles im Staate Illinois gibt. Da wäre zum einen viel Landwirtschaft und die damit verbundene „familiäre Athmosphäre“ auf der einen Seite und ein paar verrückte Ballermänner auf der anderen. WACO JESUS, die sich nach einem texanischen Waffenliebhaber benannt haben, der am 28. Februar 1993 in einem kleinen texanischen Dorf namens Waco ein paar religiöse Fanatiker ins Jenseits beförderte, vertreten neben IMPETIGO eine kleine Fraktion von Irren mit Instrumenten, denen die Langweile da wohl gewaltigst auf die Genitalien geschlagen ist. Von daher würde der Name eher zu einer BM-Band passen, aber bei den Amis kommt es eben vorwiegend auf Provokation mit der Öffentlichkeit an und die legt sich auch in den frauenverachtenden Texten nieder, die wir aber bei diesem Review mal ausser Acht lassen werden.

Natürlich kommt am Anfang ein typisches Amistatement ala „fucked up...blabla“, das wir aber alle von dem zusammengewürfelten Haufen übern Teich kennen, was mich persönlich auch immer wieder in mittermeierscher Art belustigt. Dann geht es aber auch schon richtig heftig los mit der Gewaltorgie aus Blasts, Grooves und Gegatze. WACO JESUS gehen Melodien sprichwörtlich am Allerwertesten vorbei und legen besonderen Wert auf technisches Geschrammel wie es beispielsweise CANNIBAL CORPSE zelebrieren. Nicht immer ganz so technisch ausgefeilt, aber ansonsten beherrschen die Porngrinder ihre Instrumente vortrefflich. Teilweise entflieht man sogar etwas in Richtung Crust, bzw. Noise. Dies aber nur am Rande. Parallelen zu NAPALM DEATH lassen sich ebenfalls nicht verleugnen. Eben alles was das Herz des DeathGrinders so verlangt. Nur die Abwechslung, die andere Gruppen wie MISERY INDEX oder DYING FETUS an Tag bringen, vermisse ich ehrlich gesagt auf „Filth“.
Für den Wiedererkennungswert einiger Songs bürgt aber der ausserordentlich gute Drummer Johnny Baker, der für die 2002 viel zu früh verstorbene Drumkoryphäe Nick Null den Posten bei WACO JESUS antrat, mit seinen irrwitzigen Blasts und Beats, die immer wieder durch excellente Beckenvariationen aufgelockert werden.
Kommen wir zum Eiter und Galle speienden Kehlkopfakrobaten, der sich durch die ganze Glitzerscheibe kaum eine Auszeit gönnt und mit seinem abwechselnden Grunz/Kreischgesang die Arbeit des Drummers unterstützt. Beide Mitglieder harmonieren so wie man es sich im DeathGrind eben wünscht. Da lebt der Groove!

Morbid Records belegen mit WACO JESUS ein weiteres Mal, daß sie zu einem der besten Labels in dem Bereich gehören und die richtige Nase, bzw. das richtige Ohr für den Extrem-Metal haben. Grooveliebhaber, die es gerne noch etwas bizarrer und schneller als sonst mögen, sind mit „Filth“ sehr gut beraten. Feministen/innen sollten besser die Finger davon lassen, sonst können sie am Ende nicht mehr ruhig schlafen.

Trackliste:
01. Filth
02. Blast You In The Face With My Semen, Blast You In The Face With My Fist
03. Punch You In The Count
04. Blinded
05. The Consequence Of Your Ignorance
06. Sexual Assault
07. Orgasm Is The Enemy
08. Animosity
09. I Hope He Beats You
10. Fag Basher


Danny Jakesch [Trabi]
02.12.2003 | 01:12
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