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Cover von Wallachia -- Ceremony Of Ascension
Band: Wallachia bei Facebook Metalnews nach 'Wallachia' durchsuchenWallachia
Album:Ceremony Of Ascension
Genre:Black Metal, Melodic Black Metal, Symphonic / Epic Metal
Label:Twilight
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:17.04.09
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"Böse, aber doch etwas fürs Herz!"

Fangen wir mit den wichtigsten Fakten an: WALLACHIA ist quasi eine norwegische Band, die sich allerdings teilweise Hilfe aus Österreich geholt hat. Klingt komisch, ist aber so. Mit „Ceremony Of Ascension“ veröffentlicht die Truppe um Mastermind Lars Stavdal nun ihr zweites Album. WALLACHIA spielen symphonischen Black Metal und die Scheibe wird via Twilight veröffentlicht. Na dann, auf in den Kampf.

Symphonischer Schwarzmetall mag bei einigen Leuten relativ negativ konnotiert sein, aber man kann beruhigt sein, hier gibt es keinen übermäßigen Bombast. Natürlich kommen WALLACHIA nicht ohne Synthies/Keyboards etc. aus, aber die Gitarren und die schnellen Drums spielen eine sehr wichtige Rolle. Die Keyboards werden hauptsächlich dazu benutzt, absolut geniale Melodien zu erzeugen, die es ermöglichen, dass WALLACHIA sich von anderen Bands abheben. Es besteht kein Zweifel, dass die Instrumente sehr gut gespielt werden, aber die wahre Stärke von WALLACHIA liegt in der Melodieführung. Wenn bei „Self-Inflicted Stigmata“ die Synthis einsetzen, dann wird man zum Träumen angeregt. Ebenso ergeht es einem beim Abschluss von „Refusalvation“. Bevor man jedoch zu viel träumt, kommen immer wieder Double-Bass Attacken und harsche Vocals, die wieder etwas Aggression in die Welt bringen. Doch damit nicht genug, der gute Herr versucht sich auch an Klargesang und gesprochenem Text. Der Gesang ist wohl grundsätzlich eine Sache für sich auf diesem Album. Manche werden ihn mögen, manche werden damit nicht klarkommen. Seine Growls und seine Screams sind nicht schlecht, aber auch nicht das Beste, was die Szene so bieten hat. Wie schon erwähnt, spielt er seine Stärke in der Atmosphäre und den Melodien aus. Der Überhit des Songs ist darum auch jener, der fast komplett auf harte Klänge verzichtet – „Genesis Enigma“. Genial in Szene gesetzt, erlebt man hier die Geburt einer neuen Welt, so dass es einem fast den Atem verschlägt. Wenn dann auch noch der epische Klargesang beginnt, ist man endgültig im endlosen Kosmos verschwunden. Ein spitzenmäßiger Song, der trotz minimaler Instrumentalisierung voll zu überzeugen weiß. Die Produktion ist übrigens auch sehr gut ausgefallen, somit kommt die Atmosphäre wunderbar zur Geltung. Nun, was gibt es noch zu sagen? Mit einer Spielzeit von 35 Minuten ist das Album vielleicht nicht wahnsinnig lang ausgefallen, aber in der Kürze liegt ja bekanntlich die Würze und auf „Ceremony Of Ascension“ ist jeder Song es Wert, gehört zu werden. Inspirationen hat sich Herr Stavdal wohl ein bisschen von WINDIR und vielleicht auch von EMPEROR geholt, aber er hat trotzdem die schwierige Aufgabe gemeistert, dass er alles andere als ein Klon dieser Bands geworden ist. Das Album ist übrigens auch ein echter Hingucker, denn sowohl das Cover als auch das Booklet selbst sind sehr schön geworden.

Meine Empfehlung lautet daher folgendermaßen: Warten bis es Nacht ist, sich einen Platz vor dem Fenster, von welchen man den Nachthimmel sehen kann, suchen, WALLACHIA einlegen und in einer anderen Welt versinken. Aufbruchsstimmung gepaart mit Nostalgie und Melancholie wird sich einstellen und nach einer guten halben Stunde wird man sich wünschen, dass man nie mehr aus dieser Welt verschwinden muss.

Trackliste:
01. Self-Inflicted Stigmata
02. Refusalvation
03. Kamikaze Christians
04. Rival Of A Cursed Destiny
05. Sanctimonia XXIII
06. Genesis Enigma
07. Void Expansion
08. The Wreckage Of Innocence
Spielzeit: 00:35:52

Line-Up:
Lars Stavdal - Vocals, Gitarren, Bass
Polly Sandnesmo - Keyboard
Stefan Traunmüller - Back Vocals
Thomas Kocher - Drums
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
29.05.2009 | 01:20
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