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The Pirate Ship Quintet
Rope For No-Hopers
Experimental, Instrumental, Post Rock
5.5 von 7 Punkten
"Die Hoffnung stirbt zuletzt"
King Fear
King Fear [ EP ]
Black Metal, Black/Death Metal
4.5 von 7 Punkten
"Schwarzmetall von der Waterkant"
The Murder Of My Sweet
Bye Bye Lullabye
Female Fronted, Gothic Rock, Pop
3.5 von 7 Punkten
"Zucker bei die Fische!"
Kill Devil Hill
Kill Devil Hill
Doom Metal, Heavy Metal, Stoner Rock
5.5 von 7 Punkten bzw. 4 von 7 Punkten
"Vertonter Generationenvertrag / Solide bei kurzer Halbwertszeit"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Magerer Durchschnitt" | ||||||||||||||||||
| Nun also der dritte Streich von WAR FROM A HARLOTS MOUTH aus der Hauptstadt. Nach „Transmetropolitan“ [2007] und „In Shoals“ [2009] folgt nun mit „MMX“ [was offensichtlich für das Veröffentlichungsjahr in römischen Ziffern stehen soll] der nächste Auswurf. Und wie bei jedem Release macht es einem die Band nicht leicht. Ursprünglich als „Spaßband“ gegründet, weisen WFAHM definitiv hohe Qualitätsansprüche auf, überschreiten jedoch nie wirklich den Zenit an durchschnittlichen Bands des Genres. Und so ist es leider auch mit „MMX“. Keine Frage, technisch mischen WFAHM bei den Großen mit. In dem Wust aus frickeligen Riffs und fetten Breakdowns kommt immer wieder hervor, dass die fünf Berliner ihr selbstproduziertes Chaos ziemlich gut überblicken. Und wenn das Wort Chaos fällt, kommt man natürlich nicht um den Vergleich mit THE DILLINGER ESCAPE PLAN herum. Dieser geht auch nicht gänzlich ins leere, würde jedoch eher auf deren anfänglichen Alben abzielen, denn auch bei „MMX“ geht es wirklich mehr um kontrolliertes Chaos denn um eingängige Harmonien. Diese fehlen gänzlich, dafür regieren auf „MMX“ tritonuslatige Chords und Blastbeats, während zwischendurch immer mal ansatzweise die anscheinend vorliegende Vorliebe der Band für Jazzpassagen hervorkommt. Bei allem Geballer und aller technischen Raffinesse kommt allerdings eines nicht auf: der Abgehfaktor. Ein bisschen Gefrickel, ein heftiger Blastbeat, ein paar Breakdowns und schiefe Rhythmen und dann noch kurze, cleane Jazz-Anleihen und Ende. Jeder Song ähnelt dem anderen und es kommen weder Überraschungen noch besonders durchsetzungsfähige Parts auf. Zudem ist es bei elf Songs und einer Spielzeit von knapp über 30 Minuten schon fast dreist „MMX“ ein Album [und nicht viel mehr eine EP] zu nennen [zumal sich unter den Songs drei mehr oder weniger interessante „Interludes“ befinden]. Dass man über den Einfallsreichtum des Covers an sich auch noch diskutieren kann, sei jetzt nur nebenbei angemerkt. Alles in allem also machen es sich WFAHM also selber schwer zu begeistern. Fazit: „MMX“ ist viel mehr eine EP als ein Album und lässt das Potential der Band zwar erkennen, überzeugt aber einfach nicht. Da geht Einiges mehr! Hätte man mehr Zeit in Songwriting, Ideenreichtum und Abwechslung gesteckt, hätten die Berliner mit „MMX“ sicher eine große Schar [neuer] Anhänger begeistert. So aber bleibt die Band leider auf dem Stand einer „Spaßband“. | ||||||||||||||||||
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Durchschnittliche Leserwertung: 4.6 / 7 Punkten
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Kommentar von: Nathrakh85
Wertung: 4/7 | 28.08.2011 -- 00:04
Zuerst: Ich bin ein großer Freund der Harlots. "In Shoals" ist für mich eines der stärksten Alben der deutschen Intelligenzo-extremisten Szene. (toller Wortsalat, ne? :-).
Aber genau das, was "In Shoals" so grandios macht, fehlt auf "MMX" völlig: die markanten Momente, die aus dem Improcore-Chaos hinausragen und einen Weg zum Songverständnis leuchten. Alibi-Breakdowns und völlig aus dem Zusammenhang gerrissene Jazzpassagen (das hat "In Shoals" nämlich auch viel besser gemacht) reichen einfach nicht.
Setzen. 3-
Kommentar von: ff
Wertung: 6/7 | 25.10.2010 -- 22:34
Kommentar von: Kevin
Wertung: 6.5/7 | 25.10.2010 -- 03:09
Frei nach Andy W.(urstlippe)
Kommentar von: Andy
Wertung: 2/7 | 24.10.2010 -- 21:05













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