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Reviews von War From A Harlots Mouth
CD Review: War From A Harlots Mouth - MMX

War From A Harlots Mouth
MMX


Death Metal, Deathcore, Experimental
4 von 7 Punkten
"Magerer Durchschnitt"
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Mathcore
5 von 7 Punkten
"Reifer und fokussierter"
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"Zu wenig für die eigenen Standards"
Cover von War From A Harlots Mouth -- Voyeur
Band: War From A Harlots Mouth Homepage War From A Harlots Mouth bei MySpace.com Metalnews nach 'War From A Harlots Mouth' durchsuchenWar From A Harlots Mouth
Album:Voyeur
Genre:Grindcore, Hardcore, Mathcore
Label:Season Of Mist
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:12.10.12
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"Süchtig machender Albtraum"

Die Berliner WAR FROM A HARLOTS MOUTH schlagen mit ihrem neuen Werk "Voyeur" zurück und wollen ihren Standpunkt festigen: eine abwechslungsreiche, komplexe und gleichzeitig tiefdüstere Math Institution. War schon "MMX" ein ausschweifender Tritt in die Weichteile und kaute, ja zerrte sogar an den Nerven des Hörers, so will "Voyeur" das ganze einfach mal überbieten.

Lange lange habe ich mir Zeit mit der Platte gelassen. Ich fühle mich an MESHUGGAHs "Catch 33" zurückerinnert: Das Teil war sperrig, streckenweise unmenschlich brutal und vor allem musste man sich reinarbeiten. So auch hier bei "Voyeur", der erste Durchlauf bietet unwohl- und verwirrtsein sowie massive Gänsehaut. Kein Problem, verschreibe dir selbst das Rezept "weiter anhören" und du bekommst geboten: Atmosphäre, Riffgewalt, Blastbeat-Attacken, pure Zerstörung, schwer und leicht zu greifende Parts, Geigen und Bratschen Instrumentals, die schwer im Magen liegen bleiben. Nach dem x-ten Durchlauf hat man dann entweder aufgegeben oder eines der besten Alben des Jahres in sein Herz geschlossen. Nach nicht einmal 35 Minuten erwischt man sich dabei, der Platte den nächsten Durchlauf zu geben und immer tiefer in die kranke Welt von WAR FROM A HARLOTS MOUTH einzudringen.

Summa sumarum ein schwer zu beschreibendes Album. Wer "MMX" mochte, wird "Voyeur" vergöttern. Stellt sich nur noch die Frage, ob die Menschheit schon bereit für diese Platte ist. Mein Tipp: hört euch exzessiv rein, es lohnt sich.

Trackliste:
01. Origin
02. Vertigo
03. H(a)unted
04. Terrifier
05. Of Fear and Total Control
06. Temple
07. The Black Lodge
08. Beyond Life and Death
09. To The Villains
10. Krycek
11. Scopophobia
12. Catacombæ
13. Epiphany
Spielzeit: 00:34:55

Line-Up:
Nico Webers - Gesang
Daniel - Gitarre
Simon - Gitarre
Filip - Bass
Paul - Schlagzeug
Sascha Dörr [Saschisch]
10.11.2012 | 14:19
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