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Band: Warbeast Homepage Warbeast bei Facebook Metalnews nach 'Warbeast' durchsuchenWarbeast
Album:Destroy
Genre:Thrash Metal
Label:Season Of Mist
Bewertung:5.5 von 7
CD kaufen:'Warbeast - Destroy' bei amazon.de kaufen
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"Texaner-Kloppe, die Zweite"

Vor ziemlich genau zwei Jahren trat mit WARBEAST eine Thrash Metal-Band ins Licht der Öffentlichkeit, deren Mitglieder keineswegs Unbekannte sind, waren Musiker wie Frontmann Bruce Corbitt doch auch schon bei legendären Bands wie RIGOR MORTIS tätig. Dieser Tage erscheint das zweite Album der Herren, welches den ebenso schlichten wie einprägsamen Titel „Destroy“ trägt.

Im gut zweiminütigen Intro erinnern die Herren mit spannungsgeladener Zweistimmigkeit und Kriegslärm schon mal arg an SLAYER und danach mähen WARBEAST mit „Nightmares In The Sky“ alles nieder, was nicht rechtzeitig zum Headbangen ansetzt. Hier zeigen nicht nur die verschachtelten Stakkato-Riffs, sondern auch die ausgefeilt arrangierten Doppel-Leadgitarren, dass die Texaner seit ihrem Debüt etliches an Selbstvertrauen dazu gewonnen haben. Abwechslung scheint für die Truppe dabei ebenfalls kein Problem zu sein, denn Stampfer wie „Egotistical Bastard“, die sich bisweilen gar im Death Metal zu bedienen scheinen, fügen sich auf „Destroy“ nahtlos an Groove-Nummern wie „Nobody“ und kompromisslose Abrissbirnen wie „The Day Of“ oder „War Of The World“. Insgesamt lässt sich also feststellen, dass WARBEAST seit „Krush The Enemy“ zu viel mehr eigener Identität gefunden haben und so klingt die Band auf Album Nummer zwei eine ganze Ecke spiel- und auch experimentierfreudiger – da werden neben schön schrägen Leadgitarren und spannenden Riff-Kombinationen gerne auch mal Sprach- und Soundsamples in die Songs eingearbeitet, wie man es auch von MEGADETH kennt. Den Innovationspreis werden WARBEAST damit natürlich immer noch nicht gewinnen, denn auch auf „Destroy“ geht es weithin genrekonform zu, aber einen besseren Weg, um moderne härte mit den typischen Elementen des traditionellen Thrash Metal zu verbinden, dürfte es wohl kaum geben. Die Texte über unliebsame Zeitgenossen, mangelnden Respekt und die aus dieser Kombination resultierende Keilerei sind natürlich ebenso stumpf wie peinlich, passen aber bestens zur energiegeladenen Musik und stören daher auch nicht weiter. Die Grenzen des Budgets der Texaner werden leider in der Produktion hörbar, denn während gerade die Gitarren mit einem schön organischen, schneidenden Sound ausgestattet wurden, kommt das nur in den seltensten Fällen zur Geltung, denn dank übermäßiger Basslastigkeit werden Klampfen und selbst Gesang durchweg von der Bassdrum nieder gewummert – das ist schade, denn ein etwas ausgewogeneres Klangbild hätte einem Album wie „Destroy“ das Sahnehäubchen aufgesetzt.

Mit „Destroy“ holen WARBEAST ihre Hörerschaft ziemlich genau dort ab, wo sie sie mit „Krush The Enemy“ verlassen haben und machen kompositorisch den nächsten logischen Schritt: Mehr Eigenständigkeit, Selbsbewusstsein und ausgefeiltere Arrangements zeigen, wie viel Potenzial in den texanischen Dreschflegeln steckt und machen ihr zweites Album trotz Garagensound zu einer wahren Underground-Perle.

Trackliste:
01. Cryogenic Thawout
02. Nightmares In The Sky
03. Egotistical Bastard
04. Nobody
05. The Day Of...
06. Warbeast
07. Blood Moon
08. War Of The World
09. Destroy
10. Nameless [Bonustrack]
Spielzeit: 00:46:02

Line-Up:
Bruce Corbitt - Vocals
Scott Shelby - Guitar
Bobby Tillotson Jr. - Guitar
Dre Karst - Bass
Joe Gonzalez - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
06.04.2013 | 11:25
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