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Cover von Warbringer -- IV: Empires Collapse
Band: Warbringer Homepage Warbringer bei Facebook Metalnews nach 'Warbringer' durchsuchenWarbringer
Album:IV: Empires Collapse
Genre:Heavy Metal, Thrash Metal
Label:Century Media
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:25.10.13
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"Zwischen Baum und Borke"

Ihr Debüt „War Without End“ liegt gerade mal fünf Jahre zurück, doch sind die Kalifornischen Thrash Metal-Jungspunde seither weit gekommen. Im vergangenen Jahr veränderte sich die Besetzung der Truppe durch den Abgang von Gitarrist Adam Carroll und Basser Andy Laux, was eine deutliche Zäsur bedeutet. Ersatz rekrutierte die Truppe aus den Reihen von MANTIC RITUAL – jener Band, die einst eines der besten Alben der wieder erstarkten Thrash-Szene einspielte, um anschließend spektakulär über sich selbst zu stolpern. Auf „IV: Empires Collapse“ sind daher erstmals Gitarrist Jeff Potts und Tieftöner Ben Mottsman als neue Bandmitglieder zu hören.

Nach diesen personellen Veränderungen sind WARBRINGER offenbar bestrebt, als eine vollkommen andere Band in Erscheinung zu treten. Schon der Opener „Horizon“ zeigt Elemente, die sich auf „Worlds Torn Asunder“ allenfalls in „Demonic Ecstasy“ angedeutet haben, in Vollendung: Hier geht es weit weniger griffig denn geschrammelt zu, weshalb sie die Kalifornier mit dieser Nummer im Fahrwasser von angeschwärzten Kollegen wie SKELETONWITCH und nicht mehr DEMOLITION HAMMER befinden. Zwar ist diese stilistische Veränderung symptomatisch für das ganze Album, soll aber keinesfalls bedeuten, dass WARBRINGER nun plötzlich als astreine Black/Thrash-Band auftreten. Vielmehr hat die Truppe ihren Horizont auf „IV: Empires Collapse“ gewaltig erweitert: „One Dimesion“ ist die WARBRINGER-Fassung eines Punk-Songs und besticht durchaus in seiner erfrischenden Einfachheit, „Black Sun, Black Moon“ und „Iron City“ orientieren sich klar am traditionellen Heavy Metal und typische WARBRINGER-Elemente finden sich in Nummern wie dem bereits im Vorfeld veröffentlichten „Hunter-Seeker“ oder auch „Dying Light“. Letztere werden dabei ebenfalls stets um bei den Kaliforniern in dieser Form bisher ungehörte Wendungen erweitert. Allerdings sollte an dieser Stelle auch erwähnt sein, dass sich diese Qualitäten dem Hörer nicht sofort erschließen. „IV: Empires Collapse“ ist ein reichlich sperriges Album geworden, das während der ersten Durchläufe vornehmlich den Anschein erweckt, die Truppe würde nach ihrem Umbesetzungen um eine neue Identität kämpfen. Je mehr sich die bisher ungewohnten Melodien und Strukturen dem Zuhörer eröffnen, umso mehr zerstreut sich dieser Eindruck, jedoch ist „IV: Empires Collapse“ bei weitem nicht das stärkste Album aus dem Hause WARBRINGER. In Sachen Produktion orientiert sich diese Platte klar an ihrem Vorgänger, fällt allerdings insgesamt etwas weicher aus, wobei der dünne Bass-Sound bisweilen etwas zu stören vermag. Was in jedem Fall hilft, sind die Neuzugänge aus den Reihen von MANTIC RITUAL, wobei insbesondere die Leadgitarren des Herrn Potts dem Sound der Kalifornier in ihrer Rockigkeit eine spannende neue Komponente hinzufügen.

„IV: Empires Collapse“ ist das wohl deutlichste Anzeichen für die Übergangsphase, in der WARBRINGER derzeit zu stecken scheinen: Die Platte zeigt eine Band, die sich nicht länger auf ein einziges Genre festlegen möchte und so eine neue Experimentierfreude entdeckt hat. Diese Metamorphose scheint zum Zeitpunkt des Songwritings noch nicht abgeschlossen gewesen zu sein, weshalb die Kalifornier hier offenkundig ein wenig zwischen Baum und Borke stecken. „IV: Empires Collapse“ wächst jedoch auch mit jedem Durchlauf und legt das Potential der „neuen“ WARBRINGER Schritt für Schritt offen.

Trackliste:
01. Horizon
02. The Turning Of The Gears
03. One Dimension
04. Hunter-Seeker
05. Black Sun, Black Moon
06. Scars Remain
07. Dying Light
08. Iron City
09. Leviathan
10. Off With Their Heads!
11. Towers Of The Serpent
Spielzeit: 00:43:56

Line-Up:
John Kevill – Vocals
John Laux – Guitar
Jeff Potts – Guitar
Ben Mottsman – Bass
Carlos Cruz – Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
23.10.2013 | 10:07
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