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Cover von Wardenclyffe -- Control All Delete
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Album:Control All Delete
Genre:Death Metal, Doom Metal
Label:Ván Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:06.03.15
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"Dr. Doom, bitte in den Kontrollraum!"

WARDENCLYFFE stammen aus dem schwedischen Norrköping, haben sich 2011 gegründet, beherbergen mit Ola Blomkvist von GRIFTEGARD so etwas wie skandinavische Doom-Prominenz in ihren Reihen und legen mit „Control All Delete" nunmehr ihr Debüt-Album via Ván Records vor.

Soweit, so unspektakulär, Doom aus Schweden eben. Interessant wird die Angelegenheit am ehesten noch, weil die Band ihren Namen vom New Yorker Versuchslabor des serbischen Erfindergenies Nikola Tesla hat, nicht zuletzt, weil man sich textlich/thematisch eben überwiegend mit der Geschichte der Wissenschaft, Kybernetik, Transhumanismus und Okkultismus befasst.
Kurios gerät das Ganze allerdings dadurch, dass das vorliegende Album [zumindest teilweise, nämlich in Form des Demo-Vorgängers „Ordo Ab Chao“] quasi als Soundtrack zur Doktorarbeit von Gitarrist/Frontmann Jacob Nordangård [Titel: „Ordo Ab Chao – Die politische Geschichte von Biokraftstoffen in der Europäischen Union“] gedient hat und somit vermutlich das erste und einzige Doom Metal-Album darstellt, das universitäre Ehren erlangt hat.
Soviel also zu den Begleitumständen, denn letztlich zählt hier natürlich nur die Musik, die sich aber durchaus sehen bzw. hören lassen kann: Nach einem stimmungsvollen Intro [das übrigens Thomas Sabbathi von YEAR OF THE GOAT verzapft hat], doomrockt bereits „Orcadian Dream“ mit saftigen Gitarren und schönen Harmonien los, Jacobs Timbre ist [im Vergleich mit den diversen Schweden-Doom-Gottvätern] zwar eher guter Durchschnitt, aber das schadet der Qualität der Kompositionen überhaupt nicht. „Everlearning – Neverknowing“ bietet typisch schwedischen Sound mit passenden Sprachsamples, bevor mit „Merchants Of Doom“ eine künftige Bandhymne zwischen alten PARADISE LOST, CANDLEMASS und SOLITUDE AETURNUS angestimmt wird. Mit dem schleppenden „Macroshift“ scheint der Knoten dann endgültig geplatzt, denn hier bündeln WARDENCLYFFE ihr Können und liefern kompakten, eingängigen Doom mit Death Metal-Kante, ein Eindruck, der sich auch bei den letzten beiden Stücken, „ A Journey Through The Major Arcana“ und „Externalization Of The Hierarchy“, bestätigt.
Die Schweden wissen, was sie wollen und erreichen ihr Ziel nicht zuletzt auch dadurch, dass sie immer rechtzeitig auch einen Schuss Heavy Metal in ihren Doom-Motor zu kippen wissen.

Der Sound ist dank „Studio Underjord“ und Joona Hassinen ordentlich feist und kraftvoll, die Marschrichtung stimmt und das nächste Album [namens „The Temple of Solomon”] haben WARDENCLYFFE auch schon in der Pipeline.
Doom-Aficionados der schwedischen Schule tun sicherlich gut daran, sich mit „Control All Delete“ und WARDENCLYFFE in diesem Frühjahr etwas intensiver zu beschäftigen...

Trackliste:
01. The World Sensorium Pt.1
02. Orcadian Dream
03. Everlearning - Neverknowing
04. Merchants Of Doom
05. Macroshift
06. A Journey Through The Major Arcana
07. Externalization Of The Hierarchy




Spielzeit: 00:40:16

Line-Up:
Jacob Nordangård - Vocals, Guitar
Ola Blomkvist - Guitar
Robert Karlsson - Lead Guitar
Micael Zetterberg - Drums
Emil Åström - Bass

Gastmusiker:

Thomas Sabbathi [YEAR OF THE GOAT] - Additional Guitar
Dirk Konz [dkay]
02.04.2015 | 21:27
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