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Album:Gap Var Ginnunga
Genre:Akustik, Ambient, Folk
Label:Indie Recordings
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:16.01.09
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"Unorthodox und facettenreich!"

Die Norweger von WARDRUNA machen keine halbe Sachen: Während so einige Pagan-Metal-Bands eher harmlos vor sich hindudeln und dabei nicht selten an Wiedererkennungswert oder gar Glaubwürdigkeit vermissen lassen, entledigen sich WARDRUNA direkt des „Metal“-Anhängsels, gehen zurück zu den Ursprüngen und präsentieren somit auf „Gap Var Ginnunga“ eine faszinierende Mischung aus Weltmusik, [nordischem] Folk und düsterem Ambient.

Nachdem Kvitrafn, der eigentliche Kopf von WARDRUNA, hauptsächlich durch sein Mitwirken bei diversen Black-Metal-Bands [GORGOROTH, SAHG, JOTUNSPOR] bekannt sein dürfte, präsentiert sich dem Hörer auf „Gap Var Ginnunga“ sofort ein gänzlich anderes Bild. Es werden ausschließlich akustische Klänge geboten, die größtenteils auf traditionellen Instrumenten [Hardangerfiedel, Rahmentrommel, Maultrommel etc.] erzeugt werden. Zusätzlich wird der konzeptionelle Gedanke der Norweger und deren Bezug zur Runenkunde, dem nordischen Heidentum sowie dem Schamanismus deutlich betont, indem Naturgeräusche wie Feuer, Wasser oder auch Steine mit in das Klangbild von WARDRUNA einbezogen werden. Durch den hypnotisierenden und beschwörenden Klargesang – erstklassig dargeboten von Kvitrafn, Gaahl [GORGOROTH] und Lindy Fay Hella – wird der rituelle Charakter noch um ein Vielfaches erhöht, sodass eine düstere und vor allem authentische Atmosphäre geschaffen wird, die schon ab den ersten Tönen zu verzaubern weiß. Hinzu kommt, dass WARDRUNA ihr Konzept auf drei Alben ausgelegt haben, sodass pro Veröffentlichung jeweils acht Runen des älteren Futhark, des Runenalphabets, vertont und interpretiert werden sollen. Jeder der Songs wirkt somit per se eigenständig und facettenreich, kann sich aber trotzdem exzellent in den Fluss des Albums einfügen, das daher wie aus einem Guss wirkt. „Hagall“, „Jara“ und „Bjarkan“ betonen beispielsweise deutlich den rituellen Charakter, angetrieben durch die Rahmentrommel, während „Løyndomsriss“ und „Laukr“ auf düstere Atmosphäre und wabernde Sounds setzen, ehe bei „Kauna“ das Tempo erhöht wird und Gaahls exzentrischer Sprechgesang zum Zuge kommt.

„Gap Var Ginnunga“ ist ein durch und durch unkonventionelles Debüt geworden, das neugierig auf mehr Material von WARDRUNA macht. Die Norweger präsentieren ein durchdachtes und abwechslungsreiches Album, das mit ‚Metal’ an sich zwar überhaupt nichts zu tun hat [und das auch gar nicht muss], aber trotz der ‚lediglich’ akustischen Klänge vor Atmosphäre nur so strotzt, einen so schnell nicht mehr loslässt und außerdem perfekt zur neblig-kalten Jahreszeit passt. Eine tolle Scheibe mit viel Tiefgang!

Trackliste:
01. Ár Var Alda
02. Hagall
03. Bjarkan
04. Løyndomsriss
05. Heimta Thurs
06. Thurs
07. Jara
08. Laukr
09. Kauna
10. Algir – Stien Klarnar
11. Algir – Tognatale
12. Dagr
Spielzeit: 00:51:54

Line-Up:
Lindy Fay Hella – Vocals
Gaahl – Vocals
Hallvard Kleiveland – Hardanger Fiddle
Kvitrafn – Vocals, Instruments, Sounds
Alexander Eitner [soulsatzero]
09.01.2009 | 14:48
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