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Reviews von Watch Me Bleed
CD Review: Watch Me Bleed - Kingdom

Watch Me Bleed
Kingdom


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Cover von Watch Me Bleed -- Souldrinker
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Album:Souldrinker
Genre:Hardcore, Neo-Thrash, Thrash Metal
Label:Silverwolf Productions
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:23.10.09
CD kaufen:'Watch Me Bleed - Souldrinker' bei amazon.de kaufen
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"Kein seelenloser Thrash-Durstlöscher"

WATCH ME BLEED aus deutschen Landen existieren seit 2007, setzen sich aus Musikern von u.a. SYMPHORCE und MYSTIC PROPHECY zusammen, die abseits ihrer Stammbands mit Hilfe von gleich zwei Shoutern auch mal modernere, harte Klänge produzieren wollten und hier deshalb Thrash, Death und sonstigen Metal recht gelungen mit viel Groove und etwas Hardcore vermengen.

Was konzeptionell zunächst ziemlich nach angesagter Modern Metal- bzw. Metalcore-Schiene müffelt, erweist sich bei näherem Hinhören dann aber erfreulicherweise eher als eine 2009er Version von Neo Thrash, denn WATCH ME BLEED stehen eindeutig mit beiden Beinen im Metal, was nicht zuletzt die astreinen Power Metal-Soli in „Bloodred Rain“ und „SixSixSeven“, sowie die Thrash-/Power Metal-Kooperation bei „The Bleeding Chalice“ [mit diversen Gastauftritten] nachhaltig beweisen.
Damit erinnert der WATCH ME BLEED-Sound desöfteren auch eher an eine Mischung aus den belgischen Groove-Thrashern von CHANNEL ZERO, PISSING RAZORS und MACHINE HEAD mit einer ordentlichen Prise PANTERA und noch einem Quentchen DISBELIEF versetzt, wie bereits im Opener „Rise“ oder auch bei dem unaufhaltsam groovenden „SixSixSeven“ nachhörbar.
Gitarrist Markus Pohl jedenfalls weiß definitiv, wie eingängige Riffs zu klingen haben, die Rhythmusgruppe liefert dazu ein sattes Fundament und obendrauf packen WATCH ME BLEED dann für gewöhnlich noch einen fetten Mitgröhl- bzw. Mitbangrefrain [wie z.B. „Burn Down Hope“] und dann kann es eigentlich auch schon losgehen.
Damit ist der Songaufbau zwar nur bedingt abwechslungsreich, dafür aber umso mitgehkompatibler und dass das nicht unbedingt etwas Schlechtes sein muss, beweisen die ihrerseits nicht unbedingt innovativen, aber umso erfolgreicheren Kollegen von LEGION OF THE DAMNED mit ihren mittlerweile schon vier Alben.

Seine einnehmende Thrash-Lastigkeit, erfrischende Metalcore-Freiheit und Groove-Metal-Affinität jedenfalls macht es relativ einfach, „Souldrinker“ trotz einer gewissen Eindimensionalität schätzen zu können. Wer sich also mal wieder den schnöden Alltag aus dem Sinn bangen möchte, bekommt von WATCH ME BLEED den passenden Soundtrack geliefert!

Trackliste:
01. Rise
02. Bloodred Rain
03. SixSixSeven
04. Where Darkness Hides
05. The End Of Everything
06. Dead Sky, Black Sun
07. The Game Is On
08. Burn Down Hope
09. All Red Roses Die
10. Jackhammer
11. The Bleeding Chalice [feat. Andy B. Franck, Nemesis, Constantine]
Spielzeit: 00:45:47

Line-Up:
Chris Rodens - Screams & Whispers
Markus Wenzel - Growls & Grunts
Markus Pohl - Guitars
Michael Vetter - Bass
Steffen Theurer - Drums
Dirk Konz [dkay]
20.10.2009 | 21:00
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